Wissenschaftlicher Aufsatz, 2007
22 Seiten
Füllet die Erde und macht sie euch untertan
Ist die Umwelt gesund, ist es auch der Mensch.
Nahrungsmittelrealität steht für marode Qualität
Effizienz und Kritik durch Studien evaluiert
Basiskonzept und Grundsätze
Es kommt darauf an, was ankommt
Praktisches Vorgehen
Gesund mit Vitalstoff-Cocktails
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Umweltbedingungen für die menschliche Gesundheit und stellt die orthomolekulare Medizin als komplementären Ansatz zur Prävention und Behandlung von Zivilisationskrankheiten durch Mikronährstoffe vor.
Nahrungsmittelrealität steht für marode Qualität
Die heutige Lebensmittelqualität erfüllt aufgrund von unnatürlicher Züchtung, Transport, Lagerung, Zubereitung etc. schon lange nicht mehr die Voraussetzungen für eine ausgewogene gesunde Ernährung, da sie nur noch ein Bruchteil der früher vorhandenen Nähr- und Wirkstoffe enthält. Die Forderung der letzten Jahrzehnte, zur Gesunderhaltung „fünfmal täglich frisches Obst und Gemüse zu essen“, ist daher nicht nur realitätsfern in ihrer Anwendung, sondern zudem unzureichend für die Versorgung des Organismus mit für ihn lebenswichtigen Nährstoffen.
Zu dieser Erkenntnis war bereits 1968 Linus Pauling (1954 Nobelpreis für Chemie, 1965 Nobelpreis für Frieden) gekommen. Nach seiner Beurteilung führt diese permanente Fehlernährung zu chronischem Mangel und Gesundheitsstörungen des überwiegenden Teils der Bevölkerung, insbesondere in Phasen hoher körperlicher und geistiger Anstrengung sowie bei bestimmten Risikogruppen, weshalb er ein Verfahren zur Substitution von etwa 45 lebensnotwendigen Vitalstoffen entwickelte.
Unterstützt wird diese Auffassung von der modernen nutriologischen Medizin, diese identifiziert zusätzlich neben klaren Qualitätsdefiziten immunologische Reaktionen gegen Nahrungsmittel, wobei Frauen doppelt so häufig wie Männer betroffen sind. Insgesamt leiden mehr als 40% der Europäer an Nahrungsmittelintoleranzen.
Füllet die Erde und macht sie euch untertan: Dieses Kapitel erläutert die evolutionäre Verbundenheit von Mensch und Umwelt und warnt vor den ökologischen Folgen des unkontrollierten Bevölkerungswachstums.
Ist die Umwelt gesund, ist es auch der Mensch.: Hier wird die Entwicklung der Umweltmedizin sowie die ökopsychosomatische Bedeutung von Umweltbelastungen für das menschliche Wohlbefinden analysiert.
Nahrungsmittelrealität steht für marode Qualität: Dieses Kapitel thematisiert die abnehmende Nährstoffdichte unserer Lebensmittel und führt in das Konzept der orthomolekularen Medizin nach Linus Pauling ein.
Effizienz und Kritik durch Studien evaluiert: Hier werden wissenschaftliche Studienergebnisse zur Wirksamkeit der Mikronährstofftherapie diskutiert und gängige Kritikpunkte sowie deren Hintergründe beleuchtet.
Basiskonzept und Grundsätze: Das Kapitel definiert die methodischen Voraussetzungen für eine gezielte Nährstoffsubstitution und grenzt den orthomolekularen Ansatz vom rein pharmazeutischen ab.
Es kommt darauf an, was ankommt: Hier liegt der Fokus auf der Bioverfügbarkeit von Nährstoffen und der notwendigen Analytik, um individuelle Mangelzustände präzise zu erfassen.
Praktisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die ärztliche Vorgehensweise bei der Erstellung von individuellen Therapieplänen zur Prophylaxe oder Behandlung.
Gesund mit Vitalstoff-Cocktails: Abschließend wird am Beispiel von Herpes simplex die Anwendung der Mikronährstofftherapie sowie die Bedeutung der Synergie natürlicher Inhaltsstoffe dargelegt.
Orthomolekulare Medizin, Mikronährstoffe, Umweltmedizin, Ökopsychosomatik, Ernährungstherapie, Vitalstoffe, Prävention, Nährstoffsubstitution, Bioverfügbarkeit, Zivilisationskrankheiten, Stoffwechselstörungen, Gesundheit, Synergismus, Umweltnoxen, Antioxidantien
Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt sowie die Bedeutung einer gezielten Mikronährstoffzufuhr zur Erhaltung der Gesundheit angesichts verringerter Nährstoffqualitäten in modernen Lebensmitteln.
Die Arbeit deckt die Bereiche Umweltmedizin, Ökopsychosomatik, nutriologische Medizin und die klinische Anwendung orthomolekularer Therapiekonzepte ab.
Ziel ist es, den Nutzen und die Notwendigkeit der orthomolekularen Medizin als komplementäres Verfahren zur Vorbeugung und Behandlung ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten wissenschaftlich fundiert darzustellen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse klinischer und epidemiologischer Studien, systemtheoretische Ansätze zur Umwelt-Mensch-Beziehung und biochemische Grundlagen der Mikronährstoffinteraktion.
Der Hauptteil befasst sich mit der Nährstoffkrise, dem Basiskonzept der orthomolekularen Medizin, diagnostischen Verfahren zur Mangelermittlung und der praktischen Umsetzung therapeutischer Protokolle.
Zentrale Begriffe sind Orthomolekulare Medizin, Mikronährstoffe, Bioverfügbarkeit, Prävention, Ökopsychosomatik und Stoffwechseloptimierung.
Natürliche Substanzen wirken im Verbund mit Begleitstoffen synergistisch, während synthetische Produkte oft isoliert und weniger effizient sind oder unerwünschte Nebenwirkungen bei der therapeutischen Anwendung zeigen können.
Während sich die Belastung erster Art auf direkt wirkende Schadstoffe (Noxen) bezieht, beschreibt die Belastung zweiter Art mittelbare, erlebensbedingte Auswirkungen, bei denen psychische Verarbeitungsprozesse eine moderierende Rolle spielen.
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