Diplomarbeit, 2008
78 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Rolle von (Intellectual) Property Rights, Transaktionskosten und Governance-Strukturen in Open Source Software (OSS) Projekten. Ziel ist es, die institutionenökonomischen Zusammenhänge und die Bedeutung dieser Faktoren für den Erfolg und die Entwicklung von OSS-Projekten zu analysieren.
Das erste Kapitel führt in das Thema ein und erläutert die Motivation und Zielsetzung der Arbeit. Im zweiten Kapitel werden die ökonomischen Eigenschaften von Software beleuchtet, insbesondere im Hinblick auf ihre Rolle als Netzwerkgut, Informationsgut, komplexes Gut, digitales Gut und Gut ohne Rivalität im Konsum. Außerdem wird das Konzept der Open Source Software näher betrachtet, einschließlich der Motive der beteiligten Entwickler und der verschiedenen Lizenzmodelle. Das dritte Kapitel analysiert die Governance von OSS-Projekten im Kontext des Projektlebenszyklus. Es wird die Entwicklung von OSS-Projekten von der Einführungsphase bis zur Reifephase und möglichen Rückgangsphase betrachtet. Des Weiteren werden die institutionenökonomischen Aspekte der OSS-Governance beleuchtet, insbesondere die Rolle von Transaktionskosten und die Bedeutung von institutionellen Arrangements wie Offenheit, interne und externe Governance. Das vierte Kapitel fasst die wichtigsten institutionenökonomischen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und zeigt die Relevanz dieser Erkenntnisse für das Verständnis von OSS-Projekten. Abschließend bietet das fünfte Kapitel ein Fazit und Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen.
Open Source Software, (Intellectual) Property Rights, Transaktionskosten, Governance-Strukturen, Institutionenökonomik, Projektlebenszyklus, Lizenzmodelle, Motivation der Entwickler, Koordinationsmechanismen.
Software wird als Netzwerkgut, Informationsgut, komplexes digitales Gut charakterisiert, bei dem im Konsum keine Rivalität besteht.
Der Hauptunterschied liegt in den Lizenzmodellen. OSS erlaubt den Zugriff auf den Quellcode und dessen Veränderung, während CSS diesen meist restriktiv schützt.
Die Arbeit untersucht sowohl intrinsische Motive (Spaß am Programmieren, Lernen) als auch extrinsische Motive (Reputationsgewinn, Verbesserung der eigenen Software).
Unter Governance fallen institutionelle Arrangements wie die Hierarchie nach Leistung, modulare Programmarchitekturen und standardisierte Kommunikationsmechanismen zur Koordination der Community.
Die Arbeit analysiert, wie Governance-Strukturen dazu beitragen, Transaktionskosten innerhalb der oft dezentral organisierten Entwicklergruppen zu senken.
Ja, die Arbeit beschreibt Phasen von der Einführung über Wachstum und Reife bis hin zum möglichen Rückgang des Projekts.
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