Diplomarbeit, 1996
92 Seiten, Note: gut
Einleitung
Die Konvergenzkriterien
Die EZB im Vergleich mit der Deutschen Bundesbank
Aufgabenstellung und Funktion
Hausbank der Union / des Bundes
Bank der Banken
Notenausgabe
Bankenaufsicht
Geldpolitische Strategie
Geldpolitische Instrumente
Zins- und Kreditpolitik
Bewertung
Offenmarktpolitik
Bewertung
Mindestreserven
Bewertung
Devisenmarktinterventionen
Bewertung
Sonstige geldpolitische Instrumente
Bewertung
Institutioneller Rahmen
Der Zentralbankrat
Das Direktorium
Zentralbanken der Mitgliedsstaaten / Länder
Erweiterter Rat
Verfassungsrechtliche Grundlage
Unabhängigkeit
Politische Unabhängigkeit
Formelle Unabhängigkeit von Weisungen
Personelle Unabhängigkeit
Finanzielle Unabhängigkeit
Zusammenfassende Beurteilung
EZB und Deutsche Bundesbank
Bewertung
Ausblick
Das Ziel der Arbeit ist die Analyse des institutionellen Aufbaus sowie der geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank (EZB) im Vergleich zur Deutschen Bundesbank, wobei der Einfluss der Bundesbank als Vorbild für die europäische Notenbank herausgearbeitet wird.
Geldpolitische Instrumente
Prinzipiell kann das geldpolitische Instrumentarium der Europäischen Zentralbank komplett neu entworfen werden. Faktisch ist dies von Anfang an sehr unwahrscheinlich gewesen, „da bereits zahlreiche eingeführte Instrumentarien in den europäischen Staaten existieren“55 und durch die Verwendung bewährter Instrumente der Faktor Unsicherheit möglichst gering gehalten werden kann. Dies kommt dem Wunsch nach Kontinuität der nationalen wie auch internationalen Finanzmärkten sehr entgegen.
Das Europäische Währungsinstitut hat für die Schaffung einheitlicher europäischer geldpolitischer Instrumente umfangreiche Vergleiche der nationalen Geldpolitik und deren Umsetzung angestellt, um eine europäisch sinnvolle Kombination zu erreichen.56
Insgesamt ähnelt das geldpolitische Instrumentarium der Europäischen Zentralbank sehr dem der Deutschen Bundesbank.
Einleitung: Einführung in die Entwicklung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und Definition der wirtschaftspolitischen Ziele der Gemeinschaft.
Die Konvergenzkriterien: Erläuterung der notwendigen Voraussetzungen zur Teilnahme an der Währungsunion, insbesondere in Bezug auf Preisstabilität, Zinsniveau und öffentliche Finanzen.
Die EZB im Vergleich mit der Deutschen Bundesbank: Gegenüberstellung der organisatorischen Strukturen und der historischen Entwicklung der Zentralbanksysteme.
Aufgabenstellung und Funktion: Darstellung der operativen Ziele der EZB, wie die Preisstabilität, im Vergleich zur Funktion der Bundesbank.
Geldpolitische Strategie: Untersuchung der strategischen Ansätze zur Erreichung geldpolitischer Ziele und der notwendigen Glaubwürdigkeit einer Zentralbank.
Geldpolitische Instrumente: Analyse der Methoden zur Steuerung der Geldmenge, inklusive Diskont- und Lombardkrediten sowie Offenmarktpolitik.
Institutioneller Rahmen: Beschreibung der Beschlussorgane wie EZB-Rat und Direktorium und deren Abgrenzung zu den nationalen Zentralbanken.
Verfassungsrechtliche Grundlage: Einordnung der supranationalen Rechtsstellung der EZB und deren Verankerung in den Verträgen.
Unabhängigkeit: Analyse der politischen, personellen und finanziellen Unabhängigkeit als entscheidende Säule stabiler Geldpolitik.
Zusammenfassende Beurteilung: Abschließende Einschätzung zur Ähnlichkeit der EZB zur Bundesbank und Kritik an den gesetzlichen Rahmenbedingungen.
Ausblick: Reflektion über die Herausforderungen bei der Umsetzung der Währungsunion und der zukünftigen Rolle der EZB.
Europäische Zentralbank, Deutsche Bundesbank, Wirtschafts- und Währungsunion, Preisstabilität, Konvergenzkriterien, Geldpolitische Instrumente, Offenmarktpolitik, Mindestreserven, Unabhängigkeit, Zentralbankrat, Direktorium, Währungspolitik, Euro, Europäisches System der Zentralbanken, Maastricht-Vertrag.
Die Arbeit analysiert den institutionellen Rahmen und die geldpolitischen Instrumente der geplanten Europäischen Zentralbank und vergleicht diese kritisch mit dem Modell der Deutschen Bundesbank.
Die zentralen Felder umfassen die Unabhängigkeit der Notenbank, den Einsatz geldpolitischer Steuerungsinstrumente und die Bedeutung der Konvergenzkriterien für die Stabilität der Währungsunion.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit die EZB als Modell an die Bundesbank angelehnt ist und wo Schwachstellen in ihrer Ausgestaltung bezüglich Unabhängigkeit und Effizienz liegen.
Es wird eine vergleichende Analyse durchgeführt, die auf dem Studium primärer Rechtsgrundlagen (wie der ESZB-Satzung) und ökonomischer Literatur basiert.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der Aufgabenstellung, den Organen der Zentralbanken und der konkreten Anwendung geldpolitischer Instrumente wie der Offenmarktpolitik.
Schlüsselbegriffe sind Preisstabilität, institutionelle Unabhängigkeit, Konvergenzkriterien, Europäisches System der Zentralbanken und Geldmengensteuerung.
Die Bundesbank dient als explizites Vorbild aufgrund ihrer hohen Glaubwürdigkeit bei der Wahrung der Geldwertstabilität, wobei ihre Struktur als Blaupause für die EZB fungiert.
Kritisiert werden insbesondere die Ernennungsmodalitäten für nationale Notenbankpräsidenten, da diese anfällig für national-politischen Einfluss sein könnten.
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