Bachelorarbeit, 2020
67 Seiten, Note: 2,0
Die Bachelorarbeit analysiert die mediale Darstellung von IS-Rückkehrer*innen in Deutschland und untersucht den Zusammenhang zwischen Terrorismus und Gender sowie die Repräsentation zurückgekehrter Frauen des „Islamischen Staates“ in deutschen Medien. Die Arbeit beleuchtet, inwieweit geschlechtsspezifische Stereotypen von IS-Rückkehrer*innen medial reproduziert werden.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und die zentralen Argumente der Arbeit vor. Sie verdeutlicht die Relevanz des Themas und die Bedeutung der Genderperspektive in der Analyse von Terrorismus. Das Kapitel „Situativer Kontext“ beleuchtet den aktuellen Forschungsstand zur medialen Stereotypisierung von Terrorist*innen und definiert wichtige Begriffe wie „Terrorismus“ und „Stereotyp“. In „Theoretischer Rahmen“ werden die Grundlagen von Frames und Stereotypen erläutert und das Konzept der medialen Stereotypisierung von Geschlechtern dargestellt. Das Kapitel „Situativer Rahmen - Kontext Rückkehrer*innen aus dem „Islamischen Staat“ in Deutschland“ skizziert den Kontext von IS-Rückkehrer*innen und beleuchtet deren Integration in Deutschland. ,,Die Rolle der Frau“ im „Islamischen Staat“ fokussiert auf verschiedene Rollen, die Frauen in der Organisation einnehmen, wie z.B. als „Hausfrau und Mutter“ oder in der Al-Khansaa Brigade. Das Kapitel „Die qualitative Inhaltsanalyse als Methode der Frame-Analyse“ beschreibt die Methode der Frame-Analyse und erläutert den Aufbau und die Durchführung der qualitativen Inhaltsanalyse.
Die zentralen Themen der Bachelorarbeit sind mediale Stereotypisierung, Gender, Terrorismus, IS-Rückkehrer*innen, Framing, Geschlechterkonstruktionen und qualitative Inhaltsanalyse. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit die mediale Berichterstattung über IS-Rückkehrer*innen geschlechtsspezifische Stereotypen reproduziert.
Die Berichterstattung reproduziert oft geschlechtsspezifische Stereotypen, die Frauen entweder als passive Opfer oder als fanatische Täterinnen stilisieren.
Frauen agierten dort nicht nur als "Hausfrau und Mutter", sondern auch in der Al-Khansaa-Brigade, im Recruiting oder in der Logistik.
Sie untersucht die aktive Beteiligung und Verantwortung von Frauen in Gewalt- und Herrschaftssystemen jenseits der Opferrolle.
Framing bestimmt, in welchen Deutungsrahmen (z.B. "verführte Frau" vs. "Gefährderin") die Rückkehrerinnen eingeordnet werden.
Sie hilft zu verstehen, wie gesellschaftliche Erwartungen an Geschlechter die Wahrnehmung von Gewalt und Schuld beeinflussen.
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