Bachelorarbeit, 2021
73 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Begriffsbestimmung Digitalisierung
2.1.1 Entwicklung und Stand der Forschung
2.1.2 Treiber der Digitalisierung
2.2 Der Finanzmarkt und seine Teilmärkte
2.2.1 Teilnehmer am Kapitalmarkt
2.2.2 Aufgaben und Funktionen des Kapitalmarktes
2.2.3 Digitalisierung auf dem Kapitalmarkt
2.2.4 Aktien, Indizes und Exchange Traded Funds
2.2.5 Weitere Anlageformen
3 Das Anlageverhalten in Deutschland
3.1 Anlageverhalten und Motive am Kapitalmarkt
3.2 Wandel des Anlageverhaltens
3.2.1 Technische Trends und Neo Broker
3.2.2 Vergangene vs. Gegenwärtige Informationsbeschaffung
3.2.3 Social Media Einflüsse
3.2.4 Internetblase, Finanzkrise und Corona Crash
4 Methodik
4.1 Ableitung der Hypothesen
4.2 Auswahl der Stichprobe und Begründung der Forschungsmethode
4.3 Konstruktion des Fragebogens und Vorgehen der Datenerhebung
5 Analyse der Ergebnisse
5.1 Darstellung wesentlicher Ergebnisse
5.1.1 Beschreibung der Stichprobe
5.1.2 Prüfung der Hypothesen
5.2 Diskussion der Ergebnisse
5.2.1 Interpretation der Ergebnisse
5.2.2 Methodenkritik und weiterer Forschungsbedarf
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des digitalen Wandels auf das Anlageverhalten der jungen Generation (18 bis 35 Jahre) in Deutschland. Ziel ist es, durch eine quantitative Analyse aufzuzeigen, wie sich technologische Neuerungen, wie etwa Online- und Mobile-Brokerage, auf die Investitionsentscheidungen und die Informationsbeschaffung dieser Bevölkerungsgruppe auswirken.
2.2.3 Digitalisierung auf dem Kapitalmarkt
Der Prozess der Digitalisierung hat auch vor dem Kapitalmarkt keinen Halt gemacht und vor allem intermediäre und Institutionen, wie Banken und Börsen, mussten sich einer digitalen Transformation unterziehen. Zu den wesentlichen Treibern gehören Technologien wie zum Beispiel Microservices und Application Programming Interface (API), welche verwendet werden können, um eine Software zu erstellen bzw. mit einem externen System zu interagieren. Dadurch werden Transaktionskosten gesenkt und gleichzeitig die Effizienz gesteigert. Simultan dazu steigt die Agilität im Banken- und Börsensektor. Die effizientere Ressourcennutzung, das Auslagern einzelner Funktionen und verbesserte Prozesse führen dazu, dass Banken sich auf ihre eigentliche Kernkompetenz konzentrieren können. Das erste elektronische Börsensystem war das CATS (Computer Assisted Trading System) und wurde 1977 von der Toronto Stock Exchange eingesetzt. Seither hat die Digitalisierung weltweit an vielen Börsenplätzen stattgefunden. Sinnbildich dafür ist die Verbreitung der elektronischen Handelsplätze an unterschiedlichen Börsenplätzen. So ist beispielsweise die 1861 gegründete Toronto Stock Exchange seit 1997 vollelektronisch.
Das hat zwei weitere Entwicklungen mit sich gebracht, denn um Börsentransaktionen abzuwickeln sind elektronische Clearingsysteme entstanden. Diese erlauben eine elektronische Verrechnung von Transaktionen. Darüber hinaus sind zusätzlich zum offiziellen börslichen Handel, weitere außerbörsliche Handelsmöglichkeiten erschienen. Sie werden von den Börsen selbst oder von Banken angeboten und werden Multilateral Trading Facilities (MTF) genannt. Ein bekanntes Beispiel aus Deutschland ist Tradegate in Berlin. Heutzutage hat der elektronische Handel den Präsenzhandel verdrängt und dadurch einen steigendes Transaktionsvolumen an den Börsen erschaffen. Digitale Plattformen treten vermehrt an Stelle der Intermediäre. Dadurch wird eine direkte Kapitalakquise zwischen Kapitalnachfrager und Kapitalgeber ermöglicht. Die Transformation des Präsenzhandels in den elektronischen Handel, ermöglicht die Abbildung von Wertpapiergeschäften in Echtzeit und führte zu dem Phänomen des „Algorithmic Trading“.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein und erläutert die Relevanz des digitalen Wandels für das Anlageverhalten der jungen Generation in Deutschland.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Digitalisierung, beleuchtet Finanzmarkttheorien und analysiert die technologische Transformation der Kapitalmärkte.
3 Das Anlageverhalten in Deutschland: Hier wird der Wandel des Anlageverhaltens durch Trends wie Neo-Broker, Social Media und historische Kriseneinflüsse beschrieben.
4 Methodik: Der empirische Teil erläutert die Hypothesenbildung sowie das Vorgehen bei der quantitativen Datenerhebung mittels Online-Fragebogen.
5 Analyse der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die statistische Auswertung der Umfrage und diskutiert die Hypothesen vor dem Hintergrund der theoretischen Grundlagen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und diskutiert zukünftige Forschungsbedarfe im Kontext der voranschreitenden Digitalisierung.
Digitalisierung, Kapitalmarkt, Anlageverhalten, junge Generation, Online-Brokerage, Mobile-Brokerage, Finanzen, Investition, Social Media, Finanzinstrumente, Aktien, ETF, Finanzkrise, Börse, Privatanleger.
Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss die Digitalisierung auf das Anlageverhalten von Anlegern zwischen 18 und 35 Jahren am deutschen Kapitalmarkt ausübt.
Die zentralen Themen umfassen die Rolle digitaler Handelsplattformen (Neo-Broker), die veränderte Informationsbeschaffung durch Social Media und die Auswirkungen von technologischem Fortschritt auf Anlageentscheidungen.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie der digitale Wandel das Investitionsverhalten der jüngeren Bevölkerung verändert hat und welche Faktoren dabei als besonders positiv wahrgenommen werden.
Es wurde eine quantitative Forschung durchgeführt, bei der ein standardisierter Online-Fragebogen (via SurveyMonkey) genutzt wurde, um ein n=196 bereinigtes Stichprobenvolumen zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Digitalisierung und Finanzmarkt sowie eine empirische Untersuchung, in der fünf aufgestellte Hypothesen statistisch geprüft werden.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitalisierung, Kapitalmarkt, Anlageverhalten, Mobile-Brokerage und die junge Generation als Zielgruppe.
Die Pandemie wird als Treiber identifiziert, da durch Lockdowns und verändertes Konsumverhalten ein verstärktes Interesse an Kapitalmarktinformationen und Investitionen entstanden ist.
Sie ermöglichen durch einfache Handhabung, Kosteneffizienz und schnellen, mobilen Zugriff einen niedrigschwelligen Einstieg, was sie für die junge Generation besonders attraktiv macht.
Die Studie zeigt, dass junge Anleger bevorzugt online Informationen suchen und die klassische Bankberatung für ihre Investmententscheidungen als weniger relevant oder zeitgemäß erachten.
Unternehmen und Finanzdienstleister müssen sich auf die Bedürfnisse der jungen, digital affinen Zielgruppe einstellen, da das Anlageverhalten langfristig durch digitale Vorzüge geprägt bleibt.
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