Masterarbeit, 2021
108 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
1.1 Digitalisierung innerhalb der Wirtschaft
1.2 Effekte der Digitalisierung innerhalb der Führungsebene
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Digitalisierung
3.1.1 Begriffsdefinition
3.1.2 Evolutionsstruktur des digitalen Zeitalters
3.1.3 Entstehung, Charakteristik und Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0
3.2 Führung
3.2.1 Verständnis von Führung
3.2.2 Gesunde Führung
3.2.3 Digital Leadership und digitales Mindset
3.2.4 Führungsentwicklung und -theorien: Früher vs. Heute
3.2.4.1 Eigenschaftsorientierte Ansätze
3.2.4.2 Verhaltenswissenschaftliche Ansätze
3.2.4.3 Situationstheoretische Ansätze
3.2.4.4 Beziehungsorientierte Ansätze
3.2.4.5 Neue Leadership-Ansätze
3.2.4.6 Aktuelle Leadership-Ansätze
3.2.4.7 Implizite Führungsansätze
3.2.5 Führung und Kompetenzen
3.2.5.1 Kompetenzen
3.2.5.2 Kompetenzmodelle
3.2.5.3 Kompetenzentstehung
3.2.5.4 Kompetenzerfolgsmessung
3.2.5.5 Führungskompetenzen
3.2.5.6 Aufgaben- und Anforderungsanalyse
3.2.5.7 „Kode“-Kompetenzmodellierung
3.2.5.8 Kompetenzkataloge und Gewichtung
3.2.5.9 Ausbildung von Kompetenzen
3.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.3.1 Begriffsdefinition
3.3.2 Arbeitsschutz
3.3.3 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.3.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.3.5 Medizinische Leistungen
3.3.6 Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement
3.4 Aktuelle Herausforderungen für Unternehmen und Führungskräfte
3.4.1 Demografischer Wandel, War for Talents und Krankenstand
3.4.2 Pandemiesituation während Covid-19
3.5 Einfluss von Führungsverhalten auf die Gesundheit von Beschäftigten
4 METHODIK
4.1 Ein- und Ausschlusskriterien
4.2 Suchstrategie
4.3 Literaturauswahl
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Ergebnisbetrachtung in Anbetracht des Kenntnisstands
6.2 Methodenkritik und Reflexion der Recherche
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer systematischen Literaturübersicht, wie die Digitalisierung die moderne Führungsarbeit verändert, welche Anforderungen sich daraus für Führungskräfte ergeben und wie ein entsprechendes Kompetenzprofil für "Digital Leader" definiert und entwickelt werden kann.
1.1 Digitalisierung innerhalb der Wirtschaft
Wir mailen, posten, bloggen, skypen, googeln, bestellen online, vernetzen uns in beruflicher Hinsicht via XING und LinkedIn, nutzen Apps, schauen YouTube, recherchieren auf Wikipedia und speichern Daten in nicht greifbaren Clouds. Entsprechend hat sich unsere Gesellschaft innerhalb der letzten Jahre aufgrund der zunehmenden Digitalisierung grundlegend gewandelt. Das alltägliche Leben ist für viele ohne Computer, Internet und Smartphones gar nicht mehr vorstellbar (Brosi et al., 2015, S. 155). Ganze Branchen erfahren auf ähnliche Weise eine Revolution: Intelligente Software, leistungsfähigere Technologie, hochentwickelte Robotik, 3D-Druck und Big Data machen dies möglich (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, o. J.a).
Um als Dienstleistungsgesellschaft und Industrienation wettbewerbsfähig zu bleiben, ist eine starke digitale Wirtschaft unabdinglich. Für Deutschland sind die sogenannten Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) enorm wichtig, da sie Produktivität, Innovation, wirtschaftliches Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze fördern. Mit etwa 85 Milliarden Euro und einem Anteil von 4,7 Prozent trägt die Branche außerdem mehr zur gewerblichen Wertschöpfung bei als traditionellere Bereiche wie der Maschinen- oder Automobilbau.
Weltweit werden innerhalb der Branche, durch 86.000 Unternehmen und 900.000 Beschäftigte, Umsätze von 228 Milliarden Euro generiert. Dabei schaffen 1.000 IKT-Arbeitsplätze 941 weitere in vorgelagerten Branchen. Im Zuge der Digitalisierung ist eine potenzielle Produktivitätssteigerung für Unternehmen von bis zu 30 Prozent möglich. Außerdem lassen sich die Chancen Deutschlands im digitalen Bereich weiter erschließen (Bundesregierung, 2014, S. 5).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in den digitalen Wandel der Wirtschaft und die damit verbundenen veränderten Anforderungen an die Führungsebene.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Zielsetzung der Arbeit, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Führungsarbeit systematisch zu analysieren.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Umfassender theoretischer Überblick über Digitalisierung, Führungstheorien, Kompetenzmodelle und betriebliches Gesundheitsmanagement.
4 METHODIK: Beschreibung der systematischen Übersichtsarbeit, der Suchkriterien sowie der Strategien zur Literaturrecherche in verschiedenen Datenbanken.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassung und kritische Würdigung von zehn ausgewählten Publikationen, die sich mit digitaler Führung und Kompetenzanforderungen befassen.
6 DISKUSSION: Synthese der Forschungsergebnisse, Reflexion der Methodik sowie Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließendes Fazit, das die Notwendigkeit moderner, agiler Führungskonzepte und kontinuierlicher Kompetenzentwicklung unterstreicht.
Digitalisierung, Digital Leadership, Führungskompetenzen, Arbeitswelt 4.0, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Transformationsprozess, Kompetenzmodell, Change Management, Führung auf Distanz, demografischer Wandel, Mitarbeiterführung, Innovationsfähigkeit, Agilität, Selbstorganisation, Wissensgesellschaft.
Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich Führung durch die Digitalisierung grundlegend wandelt und welche spezifischen Fähigkeiten Führungskräfte benötigen, um in diesem dynamischen Umfeld erfolgreich zu sein.
Die zentralen Felder umfassen das Management der digitalen Transformation, moderne Führungstheorien, die Entwicklung spezifischer Kompetenzprofile für Führungskräfte sowie die Bedeutung betrieblicher Gesundheitsförderung im Kontext von Home-Office und virtueller Zusammenarbeit.
Das Ziel ist die Ableitung eines validen Kompetenzprofils für einen sogenannten "Digital Leader" durch eine systematische Auswertung aktueller wissenschaftlicher Publikationen.
Der Autor führt eine systematische Literaturübersicht (Systematic Literature Review) durch, um bestehende Erkenntnisse zu bündeln und kritisch zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der Themen Digitalisierung und Führung sowie in eine methodische Analyse von zehn ausgewählten Studien, um daraus praxisrelevante Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Wichtige Begriffe sind Digital Leadership, Arbeitswelt 4.0, Führungskompetenzen, digitale Transformation, betriebliches Gesundheitsmanagement und Agilität.
Da die Digitalisierung und die Arbeit auf Distanz oft mit permanenter Erreichbarkeit und psychischem Stress einhergehen, ist die gesundheitsorientierte Führung essenziell, um die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter langfristig zu sichern.
Dieser Begriff beschreibt die Haltung einer Führungskraft, neue Produkte oder Dienstleistungen bereits während ihrer Entwicklung konsequent aus der digitalen Perspektive zu denken und neue technologische Möglichkeiten proaktiv zu nutzen.
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