Masterarbeit, 2021
104 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
2 Fachlicher Hintergrund
2.1 Soziale Medien
2.2 Selbst und Selbstkonzept
2.3 Selbstwert
2.3.1 Quellen des Selbstwertes
2.3.2 Selbstwertdienliche Prozesse
2.4 Sozialer Vergleich
2.5 Fear of Missing out
2.6 Zusammenführung der Ansätze
2.6.1 Selbstwert, sozialer Vergleich und FoMo
2.6.2 Nutzungsintensität und Alter im Zusammenhang mit den Konstrukten
3 Methodik
3.1 Forschungsfrage, Hypothesen und Untersuchungsdesign
3.2 Stichprobe
3.3 Erhebungsinstrumente
3.3.1 Rosenberg Self-Esteem Scale (RSES):
3.3.2 Social Comparision Scale (SCS):
3.3.3 Fear Of Missing Out Scale:
3.4 Datenerhebung
3.5 Datenaufbereitung und Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptivstatistik
4.1.1 Geschlecht und Alter
4.1.2 Berufsstand und Nutzungsverhalten
4.1.3 Selbstwert
4.1.4 Soziale Vergleichsorientierung
4.1.5 FoMo
4.2 Ergebnisse der Hypothesenprüfung
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Studienergebnisse
5.1.1 Deskriptivstatistik
5.1.2 Diskussion der Hypothesenprüfung
5.2 Limitationen und Methodendiskussion der Arbeit
5.3 Ansätze für zukünftige Forschung
5.4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Masterthesis untersucht den komplexen Zusammenhang zwischen dem Selbstwert, der sozialen Vergleichsorientierung und der Fear of Missing Out (FoMo) bei Nutzern der Plattformen Facebook und Instagram, um ein tieferes Verständnis für psychologische Prozesse in sozialen Netzwerken zu gewinnen.
2.5 Fear of Missing out
Herman (2000) hat „Fear of missing out“ (FoMo) als Begriff eingeführt, um das Phänomen zu beschreiben, dass limitierte Auflagen einer Marke in einer Marktwirtschaft mit breitem Angebot erfolgreich sind. Daraus kann entnommen werden, dass dieses Konzept u.a. als eine Verbrauchermotivation fungieren kann (Herman, 2019). Fomo vermittelt auf Grundlage eines sozialen Vergleichsprozesses die allumfassende Angst: „a pervasive apprehension that others might be having rewarding experiences from which one is absent” (Przybylski et al., 2013, S.1841). Damit handelt es sich bei FoMo um ein Gefühl der Angst, etwas zu verpassen, was möglicherweise das individuelle Glück bzw. die eigene Erfüllung einschränken könnte, d.h., nicht mit anderen in Verbindung zu stehen und zu wissen, was Andere gerade tun (Przybylski et al., 2013).
Nach Gill & Burrow (2017) kann unter Angst im Allgemeinen ein Gefühl bzw. Urinstinkt verstanden werden, das aktiviert wird, wenn das Wohlbefinden oder die Existenz einer Person in der Eigenwahrnehmung gefährdet ist. Unter einer Bedrohung des Wohlbefindens kann unter anderem die Ablehnung der eigenen Person (Thomson, Whelan, & Johnson, 2011) oder eine negative Beurteilung verstanden werden (Mohan, Voss, & Jiménez, 2017).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung sozialer Medien als Taktgeber der modernen digitalen Gesellschaft ein und umreißt die psychologischen Grundlagen von Selbstbild und sozialem Vergleich.
2 Fachlicher Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konstrukte Selbst, Selbstwert, sozialer Vergleich sowie das Phänomen FoMo und führt deren Verknüpfung im Kontext der sozialen Medien ein.
3 Methodik: Hier wird das quantitative Forschungsdesign, die Stichprobenziehung sowie die verwendeten Messinstrumente für die empirische Erhebung detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptive statistische Auswertung sowie die Ergebnisse der Hypothesenprüfung anhand der erhobenen Daten.
5 Diskussion: In der Diskussion werden die Studienergebnisse interpretiert, Limitationen der Arbeit reflektiert und zukünftige Forschungsansätze aufgezeigt.
Selbstwert, Sozialer Vergleich, Fear of Missing Out, FoMo, Soziale Medien, Facebook, Instagram, Psychologie, Nutzungsintensität, Selbstkonzept, Quantitative Studie, Digitales Wohlbefinden, Impression Management, Online-Verhalten, Selbstwahrnehmung
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem Selbstwertgefühl, der Neigung zum sozialen Vergleich und der Angst, etwas zu verpassen (FoMo), bei Nutzern von Facebook und Instagram.
Die Schwerpunkte liegen auf den psychologischen Auswirkungen digitaler Plattformen, der Analyse von Selbstdarstellung sowie der Bedeutung von sozialen Vergleichsprozessen.
Das Ziel ist es, empirisch zu belegen, wie Selbstwert, soziale Vergleichsorientierung und FoMo bei Social-Media-Nutzern interagieren und welchen Einfluss Faktoren wie Alter und Nutzungsdauer darauf haben.
Es wurde ein quantitatives Untersuchungsdesign in Form einer Querschnittsstudie gewählt, bei der Daten mittels Online-Fragebögen erhoben und statistisch mit RStudio ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden der theoretische Hintergrund der Konstrukte sowie die methodische Vorgehensweise und die konkreten Ergebnisse der Hypothesenprüfung detailliert dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Selbstwert, FoMo, Soziale Vergleichsorientierung, Instagram, Facebook und Nutzungsintensität.
FoMo wurde mithilfe der deutschen Version der "Fear of Missing Out Scale" von Przybylski et al. (2013) erfasst, wobei die Items auf einer fünfstufigen Likert-Skala beantwortet wurden.
Ja, die Studie zeigt, dass mit steigendem Alter der Nutzer die soziale Vergleichsorientierung sowie das Ausmaß von FoMo tendenziell abnehmen, während der Selbstwert zunimmt.
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