Bachelorarbeit, 2021
55 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Historie des Fussballs
2.1 Die Anfänge in China
2.2 Die Ballspiele der Azteken und der Maya
2.3 Die antiken Griechen und die mittelalterlichen Italiener
2.4 Das italienische Calcio
2.5 Das japanische Kemari
2.6 England als Vaterland des Fussballs
2.6.1 Die Public Schools
2.6.2 Die Kreation der Spielregeln
3 Die Geschichte des Frauenfussballs
3.1 … in England
3.2 … in Frankreich
3.3 … in Deutschland
4 Die Einführung des Frauenfussballverbots und dessen Aufhebung
4.1 Das Verbot von Frauenfussball
4.2 Die Befreiung der Frauen
5 Fussball in der Schweiz
5.1 Die Gründung des Schweizerischen Fussballverbands
5.2 Die Ligaverbände
5.2.1 Swiss Football League
5.2.2 Erste Liga
5.2.3 Die Amateur Liga
6 Der Männerfussball in der Schweiz und dessen Fakten
6.1 Vermarktung im Schweizer Männerfussball
6.1.1 Bedeutung von Zentralvermarktung
6.2 Sponsoren im Profibereich
6.2.1 Definition von Sponsoring
6.2.2 Die Sponsoren im schweizerischen Männer Profifussball
6.2.3 Sponsoringeinnahmen durch den Schweizer Grossklub FC Basel
6.3 Zuschauer und Ticketing Einnahmen
6.3.1 Die Ticketing-Preise
6.3.2 Die verschiedenen Ticketangebote
6.3.3 Ticketing Einnahme am Beispiel vom FC Basel
6.4 Medieninteresse am Männerfussball
6.4.1 Die Bedeutung von Medien im Sport
6.4.2 Medieninteresse in der Schweiz
6.5 Nachwuchsförderung im Männer-Spitzenfussball
6.5.1 Das Ausbildungsprogramm Footeco im Elitenfussball
6.5.2 Die Talent-Cards
7 Der Frauenfussball in der Schweiz
7.1 Die schweizerische Damenfussball-Liga
7.1.1 Der Ligabetrieb der Frauenfussball Meisterschaft
7.1.2 Die Anmeldung der Vereine
7.2 Tatjana Haenni: die Pionierin des Schweizer Frauenfussballs
7.3 Projekte im Frauenfussball
7.4 Sponsoren des Frauenfussballs in der Schweiz
7.5 Ticketing im Frauenfussball anhand des FC Zürich Frauen und Nationalteam
7.6 Medieninteresse und Übertragung des Frauenfussballs
7.7 Finanzielle Aspekte des Frauenfussballs
7.7.1 Entlohnung im Schweizer Frauenfussball
7.7.2 Lohnunterschied in der Schweiz anhand des Beispiels beim FC Zürich
7.8 Ablösesummen im Frauenfussball in der Schweiz
7.9 Nachwuchsförderung im Frauen-Spitzenfussball
8 Überlegungen für die Förderung des Frauenfussballs in der Schweiz
8.1 Spielförderung
8.2 Unterstützung durch den Fussballverband
8.3 Marketing / Kommerzialisierung
9 Fazit
10 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen dem Frauen- und Männerfussball in der Schweiz, um auf Basis einer Literaturanalyse den aktuellen Status quo sowie bestehende Benachteiligungen im Frauenfussball aufzuzeigen und Strategien zur Förderung zu entwickeln.
2.6.2 Die Kreation der Spielregeln
Aufgrund fehlender Spielregeln, anhand derer der Verlauf des Spiels definiert wurde, waren verschiedene Varianten des Fussballs möglich. Diese Absenz führte in der Vergangenheit wie oben beschrieben dazu, dass das Ballspiel von der extremen Gewalt der Spieler geprägt war (Solmsdorf, 2012). Das Fussballspiel wird mit einem Krieg verglichen, bei dem den Männern sich gegenseitig für ihr Reich bekämpfen (Gebauer, 2006). Um das Spiel zu verbessern und einheitlicher zu gestalten, kreierten die Public Schools eigene Regelwerke. Diese Regeln wurden teilweise ebenfalls als eine Art Erziehungsmethode eingeführt (Solmsdorf, 2012). Die Schule in Rugby führte im Jahr 1846 die ersten Regeln ein, wodurch die Spieleranzahl, Spielzeit und Spielfeldgrösse vorgegeben waren (Solmsdorf 2012; Bouvier 2006). In den folgenden Jahren haben weitere Eliteschulen Spielregeln aufgesetzt. Der hauptsächliche Unterschied war das Verbot des Handspiels, das durch Regelwerke weiterer Eliteschulen in Kraft getreten ist, im Gegensatz zu der Schule in Rugby. Es wird hierdurch leicht, zu verstehen, wie das Ballspiel Rugby seinen Namen bekam (Bouvier, 2006). Im Jahr 1874 sind Schiedsrichter für die Spiele eingeführt worden, um die Spiele ordnungsgemäss zu leiten. Ähnlich wie im modernen Fussballspiel waren drei Schiedsrichter daran beteiligt; ein Oberschiedsrichter und zwei Assistenten, die jeweils eine Hälfte des Spielfelds für sich hatten (Solmsdorf, 2012). Die Kreation von Regeln hat zum einen dem Spiel eine Form gegeben und es revolutioniert, und zum anderen auch im Bereich der Erziehung und des gesellschaftlichen Zusammenlebens einen Mehrwert beigetragen (Gebauer, 2006). Gebauer schreibt hierzu: „Regeln wirken nie aus sich selbst, sondern können nur dann eine ordnende Kraft erhalten, wenn sie von Spielern und Zuschauern anerkannt werden“ (Gebauer, 2006, S. 21).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, die den Vergleich des Frauen- und Männerfussballs in der Schweiz beleuchtet, und erläutert die Relevanz des Themas.
2 Historie des Fussballs: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Ursprünge des Fussballs in verschiedenen Kulturen und die Entstehung moderner Spielregeln in englischen Public Schools.
3 Die Geschichte des Frauenfussballs: Hier wird die Entwicklung des Frauenfussballs international dargestellt, einschließlich der frühen Widerstände und der Gründung erster Teams.
4 Die Einführung des Frauenfussballverbots und dessen Aufhebung: Das Kapitel beschreibt die Hintergründe der Verbote von Frauenfussball in verschiedenen Ländern und den langen Weg zur gesellschaftlichen Anerkennung und Aufhebung dieser Verbote.
5 Fussball in der Schweiz: Dieses Kapitel erläutert die Strukturen des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) und die Organisation der verschiedenen Ligaverbände.
6 Der Männerfussball in der Schweiz und dessen Fakten: Hier werden die professionellen Strukturen des Männerfussballs, insbesondere Sponsoring, Ticketing, Vermarktung und Nachwuchsförderung, detailliert analysiert.
7 Der Frauenfussball in der Schweiz: Dieses Kapitel stellt den aktuellen Status quo des Frauenfussballs in der Schweiz dar, unter anderem mit Fokus auf Ligen, Sponsoring, Medienpräsenz und die finanzielle Situation der Spielerinnen.
8 Überlegungen für die Förderung des Frauenfussballs in der Schweiz: Der Autor erarbeitet hier konkrete Empfehlungen in den Bereichen Spielförderung, Unterstützung durch den Verband sowie Marketing zur Stärkung des Frauenfussballs.
9 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont den bestehenden Nachholbedarf bei der Professionalisierung des Frauenfussballs gegenüber dem Männerfussball.
10 Literaturverzeichnis: Ein Verzeichnis aller verwendeten Quellen zur Erstellung dieser Arbeit.
Schweiz, Frauenfussball, Männerfussball, Sponsoring, Ticketing, Vermarktung, Professionalisierung, SFV, Nachwuchsförderung, Talent-Cards, Sportmanagement, Gleichberechtigung, AXA Women’s Super League, Sportmarketing, TV-Rechte.
Die Arbeit vergleicht den Frauen- und Männerfussball in der Schweiz, um strukturelle Unterschiede, finanzielle Aspekte und das Potenzial für künftige Entwicklungen im Frauenfussball aufzuzeigen.
Zu den zentralen Themen zählen die Historie des Fussballs, die organisatorische Struktur des Schweizer Fussballverbands, der Vergleich von Vermarktungs- und Sponsoringmodellen sowie die Unterschiede in der Nachwuchsförderung und Professionalisierung.
Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern sich der Frauenfussball in der Schweiz vom Männerfussball unterscheidet, um daraus Handlungsempfehlungen zur Stärkung und Professionalisierung des Frauenfussballs abzuleiten.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage wurde die Analyse bestehender Literatur und die Auswertung von Statistiken als Forschungsmethode gewählt.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen des Männerfussballs in der Schweiz beleuchtet, gefolgt von einer detaillierten Darstellung des Frauenfussballs, inklusive seiner Geschichte, aktuellen Strukturen und spezifischen Herausforderungen im Vergleich zu den Männern.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Frauenfussball, Schweiz, Vermarktung, Professionalisierung, Sponsoring und Nachwuchsförderung charakterisieren.
Der Autor zeigt auf, dass der Männerfussball von einer gut funktionierenden Zentralvermarktung profitiert, die eine gleichmäßige Verteilung finanzieller Mittel ermöglicht, während der Frauenfussball aufgrund fehlender Ressourcen in diesem Bereich benachteiligt ist.
Die Arbeit verdeutlicht anhand eines konkreten Vergleichs zwischen den Spielern Martina Moser und Yanick Brecher, dass Fussballerinnen in der Schweiz meist Amateursportlerinnen ohne Lohn sind, während Männer in der Profiliga von hohen Gehältern und umfassender Ausrüstungsfinanzierung profitieren.
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