Diplomarbeit, 2008
145 Seiten, Note: 2,3
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die vorliegende Diplomarbeit analysiert die Umsetzung der Fernsehrichtlinie der Europäischen Union im Bereich des Sports, insbesondere auf dem deutschen Markt. Die Arbeit untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen, die ökonomischen Auswirkungen und die medialen Einflussfaktoren der Schutzlistenregelung.
Die Einleitung führt in die Fragestellung und Relevanz der Diplomarbeit ein, beleuchtet den Forschungsstand und skizziert die Vorgehensweise. Kapitel 1 behandelt die Rechtsgrundlagen der Europäischen Sportpolitik, einschließlich des EU-Rechts und der EU-Politik im Bereich des Sports. Kapitel 2 analysiert die Chronologie der EU-Fernsehrichtlinien, beginnend mit der Richtlinie „Fernsehen ohne Grenzen“ von 1989 und ihren späteren Novellierungen, einschließlich der neuen Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMSD). Kapitel 3 beleuchtet die TV-Schutzlisten der EU-Staaten, indem es einen tabellarischen Überblick aller Schutzlisten und deren Inhalte bietet. Kapitel 4 vergleicht und analysiert die Schutzlisten der Nationen Deutschland, Österreich und UK. Kapitel 5 untersucht die ökonomischen Aspekte der Schutzlistenregelung, einschließlich der Auswirkungen auf die Wohlfahrt, die Exklusivität von Fernsehrechten und die Effizienz von Free- und Pay-TV. Kapitel 6 befasst sich mit den politischen Argumentationen zur Existenz von Schutzlisten, einschließlich der Aspekte Informationsfreiheit, meritorische Aspekte und Kompensation staatlicher Subventionen. Kapitel 7 beschreibt den theoretischen Rahmen der Experteninterviews. Kapitel 8 analysiert die Expertenmeinungen zu den Auswirkungen der EU-Schutzlistenregelung für den deutschen Markt. Kapitel 9 fasst die Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
EU-Fernsehrichtlinie, Sportpolitik, Schutzlisten, Medienmarkt, Fernsehrecht, Wettbewerbspolitik, Medienpolitik, Ökonomische Auswirkungen, Expertenmeinung, deutscher Markt, Sportveranstaltungen, Fernsehrechte, Free-TV, Pay-TV, Informationsfreiheit, Meritorische Aspekte, Subventionen.
Die AVMSD (Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste) ist eine EU-Richtlinie, die sicherstellt, dass Ereignisse von erheblicher gesellschaftlicher Bedeutung, wie große Sportveranstaltungen, im frei zugänglichen Fernsehen ausgestrahlt werden können.
Schutzlisten dienen dazu, die unverschlüsselte Übertragung wichtiger Ereignisse zu garantieren, selbst wenn Pay-TV-Sender Exklusivrechte erworben haben, um die Informationsfreiheit der Bürger zu wahren.
Die Arbeit vergleicht und analysiert die Schutzlisten und deren Umsetzung in Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich (UK).
Sie beeinflussen die Exklusivität von Fernsehrechten, die Erlöse von Free- und Pay-TV-Sendern sowie die allgemeine Wohlfahrt und den Wettbewerb auf dem Sportrechtemarkt.
Es handelt sich um die ursprüngliche EU-Richtlinie von 1989, die den Grundstein für einen grenzüberschreitenden europäischen Fernsehmarkt legte und später in der AVMSD aufging.
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