Examensarbeit, 2006
82 Seiten, Note: 1,0
Diese wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit dem Konzept des problemorientierten Lernens im Physikunterricht. Sie untersucht die theoretischen Grundlagen des Lernens, insbesondere im Kontext des Wissenserwerbs und der Problemlösung. Ziel ist es, die Relevanz problemorientierter Lernansätze für den Physikunterricht aufzuzeigen und konkrete didaktische Strategien zur Umsetzung dieser Ansätze zu entwickeln.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die das Thema problemorientiertes Lernen im Physikunterricht einführt und den Aufbau der Arbeit erläutert. Kapitel 2 beleuchtet die lerntheoretischen Grundlagen, die für das Verständnis des problemorientierten Lernens relevant sind. Hier werden verschiedene Aspekte des Wissenserwerbs sowie die Förderung des Wissenserwerbs durch verschiedene Lernumgebungen diskutiert. Kapitel 3 befasst sich mit der Bedeutung von Beispielen im Problemlöseprozess. Es werden verschiedene Beispielarten und ihre Funktionen im Lernprozess analysiert. Kapitel 4 definiert das Konzept des Problemlösens und untersucht verschiedene Problemarten sowie die Prozesse des Problemlösens. Kapitel 5 befasst sich mit Transferprozessen und Möglichkeiten, den analogen Transfer zu verbessern. Kapitel 6 stellt verschiedene didaktische Ansätze problemorientierten Lernens vor, während Kapitel 7 fachdidaktische Ansätze im Physikunterricht beleuchtet. Kapitel 8 behandelt die Planung des Unterrichts im Hinblick auf problemorientiertes Lernen. Die Arbeit endet mit einer Schlussbetrachtung, die die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst und zukünftige Forschungsperspektiven eröffnet.
Problemorientiertes Lernen, Physikunterricht, Lerntheorien, Wissenserwerb, Problemlösen, Transferprozesse, Didaktik, Fachdidaktik, Experimentieren, Schulbuch, Fachsprache.
Es ist die Fähigkeit, neuartige und anspruchsvolle Aufgaben zu lösen, die über das reine Ausführen von Routineaufgaben hinausgehen und logische Schlussfolgerungen sowie Transfer erfordern.
Die Arbeit nennt als Grund eine zu starke Konzentration auf Routineaufgaben und Frontalunterricht („Dozieren“), während japanische Schulen durch eine stärkere Fokussierung auf Problemlösen erfolgreicher sind.
Experimente dienen im problemorientierten Unterricht nicht nur der Illustration, sondern als Werkzeug zur aktiven Wissensgenerierung und Überprüfung von Hypothesen durch die Schüler.
Dieser Ansatz orientiert sich an der Handwerkslehre: Experten (Lehrer) machen Denkprozesse sichtbar, unterstützen die Schüler (Scaffolding) und ziehen sich schrittweise zurück, während der Schüler eigenständiger wird.
Concept Maps helfen dabei, Wissensstrukturen zu visualisieren, Zusammenhänge zwischen physikalischen Begriffen zu verdeutlichen und Vorwissen aktiv in neue Lerninhalte zu integrieren.
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