Bachelorarbeit, 2021
109 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Stationärer Einzelhandel
2.1.1 Begriffsdefinitionen
2.1.2 Entwicklung
2.1.3 Kaufmotive
2.2 Onlinehandel
2.2.1 Begriffsdefinitionen
2.2.2 Entwicklung
2.2.3 Kaufmotive
3 Bestandsaufnahme stationärer Einzelhandel
3.1 Digitalisierung
3.2 Kundenerwartungen
3.2.1 Informationssuche
3.2.2 Kanalentscheidung
3.3 Status Quo der Digitalisierung
3.3.1 Strukturmerkmale
3.3.2 Digitalisierungshemmnisse
3.3.3 Sonstige Faktoren
3.4 Zwischenfazit
3.4.1 Evolutionsstufen des Einzelhandels
3.4.2 Omni-Channel-Retailing
4 Strategiealternativen
4.1 Strategieausarbeitung
4.1.1 Umfeldanalyse
4.1.2 Determinanten der Strategieplanung
4.1.3 Strategieoptionen in stagnierenden Märkten
4.1.4 Transfer auf den innerstädtischen Einzelhandel
4.2 Anwendungsfälle
4.2.1 Digitale Maßnahmen
4.2.2 Stationäre Maßnahmen
4.2.3 Hybride Maßnahmen
4.3 Spezialfall: Local-Commerce-Modelle
4.3.1 eBay-Stadt Mönchengladbach
4.3.2 Online City Wuppertal
4.3.3 Schlussfolgerung
5 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, mit welchen Strategien der innerstädtische Einzelhandel auf die fortschreitende Digitalisierung reagieren kann, wobei ein besonderer Fokus auf den inhabergeführten Kleinstunternehmen liegt, die über begrenzte Ressourcen verfügen. Ziel ist es, Einflussfaktoren auf den Einzelhandel zu identifizieren und konkrete Handlungsoptionen für Ladeninhaber abzuleiten, um in einem sich wandelnden Marktumfeld zu bestehen.
2.1.1 Begriffsdefinitionen
Der übergeordnete Begriff „Handel“ ist breitgefächert und wird in diesem Abschnitt weiter spezifiziert. Hennig und Schneider beschreiben den grundsätzlichen Handel folgendermaßen: „In diesem weit gefassten Verständnis ist jeder Austausch von Gütern und Dienstleistungen Handel bzw. Distribution, unabhängig davon, welche Betriebe ihn durchführen.“ Mit dem Begriff des Einzelhandels wird diese Tätigkeit genauer spezifiziert. Hiermit beschreiben beide Autoren den Absatz von Produkten an Letztverbraucher bzw. Konsumenten.
Da im weiteren Verlauf der Arbeit eine Differenzierung zwischen stationärem und Distanzhandel erfolgt, wird an dieser Stelle auf den Verkauf mithilfe von festen Ladengeschäften verwiesen.
Das Sortiment des Lebensmittelhandels umfasst Nahrungs- und Genussmittel. Im Gegenzug werden unter dem Begriff „Non-Food-Waren“ alle weiteren Sortimentsteile eingeschlossen wie z. B. Blumen, Haushaltswaren, Zeitungen und Putzmittel. Der Absatz dieser beiden Sortimentsarten unterliegt unterschiedlichen Herausforderungen.
Zur weiteren Einschränkung dieser Arbeit wird daher fortlaufend Bezug auf den Verkauf von Non-Food-Waren genommen.
Die Voraussetzungen für größere Handelsketten sind tendenziell besser als für kleine und lokale Händler. Dies gilt insbesondere in Anbetracht der Digitalisierung. Daher werden für diese Bachelorarbeit im Speziellen die kleinen und stationären Händler betrachtet. Im weiteren Verlauf werden insbesondere stationäre Händler, welche in deutschen Städten lokalisiert sind, untersucht. Eine ähnliche Definition wurde ebenfalls von Stepper vorgenommen. Hierbei wird der stationäre Einzelhandel als Teilgebiet des Einzelhandels beschrieben, welcher in der Innenstadt lokalisiert wird.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der Digitalisierung für den Einzelhandel, definiert das Forschungsziel und skizziert die methodische Herangehensweise.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem es Begriffe des stationären Einzelhandels und des Onlinehandels definiert sowie deren jeweilige Entwicklung und Kaufmotive analysiert.
3 Bestandsaufnahme stationärer Einzelhandel: Das Kapitel untersucht den Status quo der Digitalisierung, die veränderten Kundenerwartungen sowie spezifische Hemmnisse und Strukturmerkmale im stationären Sektor.
4 Strategiealternativen: Hier werden strategische Modelle für stagnierende Märkte erarbeitet, auf den Einzelhandel übertragen und praxisnahe Anwendungsfälle wie Local-Commerce-Modelle diskutiert.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Empfehlung für den Umgang des stationären Einzelhandels mit der digitalen Herausforderung.
Digitalisierung, Stationärer Einzelhandel, Onlinehandel, Kleinstunternehmen, Strategieplanung, Local-Commerce, Omni-Channel-Retailing, Kundenverhalten, Marktsättigung, Wettbewerbsvorteil, Innenstadt, E-Commerce, Digitalisierungshemmnisse, Strategiealternativen, Handelsmanagement.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf den stationären innerstädtischen Einzelhandel und untersucht, wie kleine Unternehmen auf diesen Wandel reagieren können.
Zentral sind der Wandel des Kundenverhaltens, die Digitalisierung von Handelsstrukturen sowie die Anwendung strategischer Modelle aus der Managementlehre auf schrumpfende Märkte.
Die Forschungsfrage lautet, mit welchen Strategien der innerstädtische Einzelhandel der Digitalisierung begegnen kann, um seine Wettbewerbsfähigkeit trotz veränderter Rahmenbedingungen zu erhalten.
Die Arbeit basiert auf einer deduktiven Literaturrecherche sowie der Anwendung des Strategiemodells von Porter und Harrigan zur Ableitung von Handlungsmöglichkeiten.
Der Hauptteil befasst sich mit einer Bestandsaufnahme des stationären Handels, der Analyse von Strategiealternativen und der Diskussion konkreter Anwendungsbeispiele und Local-Commerce-Modelle.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Local-Commerce, Strategieplanung, Omni-Channel, Wettbewerbsvorteil und stationärer Einzelhandel.
Der ROPO-Effekt steht für "Research Online Purchase Offline" und beschreibt das Kundenverhalten, sich online über Produkte zu informieren, um diese anschließend im stationären Ladengeschäft zu kaufen.
Diese Modelle dienen als regionale Plattformen, um die Sichtbarkeit und Online-Reichweite stationärer Händler zu erhöhen, wobei sie durch gebündelte Marketingmaßnahmen den digitalen Einstieg erleichtern sollen.
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