Bachelorarbeit, 2006
29 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage des EU-Beitritts der Türkei und analysiert die verschiedenen Perspektiven auf diesen Prozess. Sie untersucht sowohl die normative Frage, ob die Türkei der EU beitreten soll, als auch die realpolitische Frage, ob ein Beitritt tatsächlich stattfinden wird. Die Arbeit beleuchtet die verschiedenen Theorien, die im Rahmen der Beitrittsdebatte relevant sind, insbesondere den Rationalismus, den Konstruktivismus und die Theorie des rhetorischen Handelns. Sie zeigt, wie diese Theorien den bisherigen Verlauf des Beitrittsprozesses erklären können und welche möglichen Szenarien für die Zukunft der türkisch-europäischen Beziehungen bestehen. Die Arbeit geht insbesondere auf die Hypothese ein, dass der Beitritt der Türkei zur EU ein Automatismus sei, und analysiert die Argumente, die für und gegen diese Annahme sprechen.
Die Einleitung führt in die Thematik des EU-Beitritts der Türkei ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit dar. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Hintergrund der Arbeit und stellt die wichtigsten Theorien zur Analyse des Erweiterungsprozesses vor, insbesondere den Rationalismus, den Konstruktivismus und die Theorie des rhetorischen Handelns. Kapitel 3 wendet diese Theorien auf den Fall der Türkei an und analysiert den bisherigen Verlauf des Beitrittsprozesses. Kapitel 4 diskutiert verschiedene mögliche Szenarien für die Zukunft der türkisch-europäischen Beziehungen, sowohl negative als auch positive.
EU-Beitritt, Türkei, Rationalismus, Konstruktivismus, Rhetorisches Handeln, Club Theorie, Abgestufte Integration, Privilegierte Partnerschaft, Erweiterte Assoziierte Partnerschaft, Demokratie, Automatismus.
Die Arbeit untersucht die Hypothese der Theorie des rhetorischen Handelns, die besagt, dass der Beitritt aufgrund früherer Versprechen kaum noch abzusagen sei.
Herangezogen werden der Rationalismus (Interessen), der Konstruktivismus (Identität) und die Theorie des rhetorischen Handelns (Normenbindung).
Es ist ein von der CDU favorisiertes Alternativkonzept zur Vollmitgliedschaft, das eine enge Zusammenarbeit ohne alle Rechte und Pflichten eines EU-Mitglieds vorsieht.
Die Einhaltung demokratischer Standards ist eine zentrale Bedingung; die Arbeit diskutiert dies als möglichen Ausweg aus einem vermeintlichen Beitritts-Automatismus.
Dies ist ein Szenario, bei dem die Türkei in bestimmten Politikfeldern integriert wird, ohne sofort in alle EU-Strukturen (wie den Euro) eingebunden zu sein.
Das erste offizielle Gesuch um den Beitritt zur damaligen EWG wurde bereits im Jahr 1959 gestellt.
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