Masterarbeit, 2021
87 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
2 BEGRIFFSKLÄRUNG
2.1 EXTREMISMUS
2.2 TERRORISMUS
2.2.1 HISTORISCHE ENTWICKLUNG DES TERRORISMUSBEGRIFFS
2.2.2 TERRORISMUS ALS LETZTE STUFE IM RADIKALISIERUNGSVERLAUF
2.2.3 TERRORISMUS IM JURISTISCHEN SINNE
2.2.4 TERRORISTISCHE AKTEURE
2.2.5 TERRORISTISCHE STRATEGIE
2.2.6 ADRESSATEN DES TERRORISMUS
2.2.7 ZWISCHENFAZIT
2.3 DEFINITION RECHTSTERRORISMUS
2.3.1 AKTEURE
2.3.2 STRATEGIE
2.3.3 ADRESSATEN
2.4 DEFINITION ISLAMISTISCHER TERRORISMUS
2.4.1 AKTEURE
2.4.2 STRATEGIE
2.4.3 ADRESSATEN
2.5 KOMMUNIKATION UND TERRORISMUS AUS KOMMUNIKATIONSWISSENSCHAFTLICHER PERSPEKTIVE
3 METHODIK
4 KOMMUNIKATION IM TERRORISTISCHEN BEREICH
4.1 TERRORISTISCHE PROPAGANDA
4.1.1 SCHRIFTLICHE PUBLIKATIONEN ALS PROPAGANDA
4.1.2 GEWALTFREIE MULTIMEDIAPROPAGANDA
4.1.3 GEWALTBETONTE MULTIMEDIAPROPAGANDA
4.2 KOORDINIERUNG VON ANSCHLÄGEN
4.2.1 REALWELTLICHE VORBEREITUNG ZU TERRORISTISCHEN AKTIVITÄTEN
4.2.2 DIGITALE VORBEREITUNG ZU TERRORISTISCHEN AKTIVITÄTEN
4.3 KOMMUNIKATION DURCH TATEN DER GEWALT
4.3.1 EXPLIZITE TATANKÜNDIGUNG
4.3.2 PROPAGANDA DER TAT
4.3.3 BEKENNTNISSE ZUR TAT
5 DISKUSSION
5.1 UNTERSCHIEDE DER KOMMUNIKATION
5.1.1 TERRORISTISCHE PROPAGANDA
5.1.2 DIGITALE VORBEREITUNG ZU TERRORISTISCHEN AKTIVITÄTEN
5.1.3 KOMMUNIKATION DURCH TATEN DER GEWALT
5.2 GEMEINSAMKEITEN DER KOMMUNIKATION
5.2.1 TERRORISTISCHE PROPAGANDA
5.2.2 KOORDINIERUNG VON ANSCHLÄGEN
5.2.3 KOMMUNIKATION DURCH TATEN DER GEWALT
6 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Masterarbeit untersucht komparativ die Kommunikationsstrategien von islamistischen Terroristen und Rechtsterroristen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihrem Verhalten aufzudecken, die für präventive staatliche Maßnahmen von entscheidender Bedeutung sind.
4.1.2.1 Dschihadistische Multimediapropaganda
Für die Propaganda im dschihadistischen Bereich gilt der IS als Paradebeispiel für eine ausgefeilte Kommunikationsstrategie. Die sozialen Netzwerke werden intensiv mit gewaltfreien Inhalten gefüllt, da diese seltener gelöscht oder blockiert werden. Auf den Plattformen Facebook, Twitter, YouTube, Whatsapp, Instagram und Telegram kann eine große Menge dschihadistischer Audio- und Videodateien in arabischer Sprache gefunden werden. Oft werden die Videos im Nachhinein mit englischen, niederländischen, deutschen, französischen, russischen oder indonesischen Untertitel hochgeladen, um weltweit verstanden zu werden. Auf den speicherbaren Videos sind bestimmte Elemente des IS immer wiederzufinden und dienen der Wiedererkennung: die Eröffnungsformel „im Namen Gottes, der gütigste, der barmherzigste“, die eigene Flagge, der Slogan „Der Islamische Staat wird bleiben“ am Ende eines Videos sowie das Logo der Organisation, um eine Wiedererkennung zu gewährleisten.
Bei Veröffentlichungen auf Social-Media-Plattformen nutzt die Terrorgruppe aus, dass arabischsprachige Accounts in den westlichen Netzwerken weniger geläufig sind, verstanden werden und deshalb seltener gesperrt werden. Außerdem wird auch terroristisches Material über Datenträger und den Postversand verbreitet, z. B. für Regionen ohne Internetverbindung.
Die Onlinekommunikation beruht beim IS auf den offiziellen Medienstellen und den eigenen Sympathisanten, welche gemeinsam die Inhalte koordiniert verbreiten. Die offiziellen Medienstellen sind:
• Al-Furqan für Botschaften der Führungsebene des IS
• Al-Hayat Media Center für nicht-arabisch-sprachige Veröffentlichungen
• Ajnad für religiöse Audiobotschaften
• Al-Bayan als Radiostation
• Al-Itisam als religiöse Medienstelle
1 EINLEITUNG: Definiert das Thema der Arbeit, die Forschungsfragen und skizziert den deduktiven Aufbau der Untersuchung zum Vergleich der Kommunikation beider terroristischer Phänomenbereiche.
2 BEGRIFFSKLÄRUNG: Setzt sich intensiv mit den Definitionen von Extremismus, Terrorismus, Rechtsterrorismus und islamistischem Terrorismus auseinander, inklusive deren historischen, juristischen und strategischen Hintergründen.
3 METHODIK: Beschreibt das qualitative Forschungskonzept der Arbeit, welches auf einer umfangreichen Literaturanalyse basiert.
4 KOMMUNIKATION IM TERRORISTISCHEN BEREICH: Untersucht detailliert die verschiedenen Kanäle und Inhalte terroristischer Kommunikation, von Propaganda über die Koordinierung von Anschlägen bis zur Kommunikation durch Gewalttaten.
5 DISKUSSION: Interpretiert und diskutiert die im vierten Kapitel identifizierten Kommunikationsformen hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die zugrunde liegenden Forschungsfragen.
Terrorismus, Rechtsterrorismus, Islamismus, Kommunikation, Propaganda, Radikalisierung, Telegram, Anschläge, Internet, Gewalt, Dschihadismus, Ideologie, Sicherheit, Vernetzung, Medienkompetenz
Die Arbeit untersucht die Kommunikationsstrategien von islamistischen Terroristen und Rechtsterroristen, um zu verstehen, wie beide Gruppen durch gezielte Kommunikation ihre Ziele verfolgen.
Zu den zentralen Themen gehören die terroristische Propaganda, die Planung und Koordinierung von Anschlägen sowie die Nutzung von Gewalt als nonverbale Kommunikation.
Das Hauptziel ist ein systematischer, komparativer Vergleich der beiden Terrorformen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Kommunikationsverhalten aufzudecken.
Die Arbeit nutzt ein qualitatives Forschungskonzept basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse von über 100 Büchern, Berichten und Internetquellen.
Der Hauptteil analysiert die konkreten Kommunikationswege und Inhalte, etwa die Rolle von sozialen Medien, die Bedeutung von Narrativen und die Rolle von Gewalttaten als Botschaften.
Schlüsselwörter sind u. a. Terrorismus, Rechtsterrorismus, Dschihadismus, Propaganda, Radikalisierung, Kommunikation und digitale Medien.
Ja, die Untersuchung zeigt, dass Rechtsterroristen zunehmend Methoden des islamistischen Terrorismus, wie die Inszenierung von Märtyrerdarstellungen, kopieren.
Um staatliche Schutzmaßnahmen zu optimieren, ist das Verständnis über die Kommunikationsstrategien und die daraus abgeleiteten Vorhersagen für zukünftiges Verhalten der Akteure entscheidend.
Digitale Plattformen wie Telegram sind für beide Gruppen essenziell, da sie eine weltweite, dezentrale Kommunikation ohne große staatliche Inhaltskontrollen ermöglichen.
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