Bachelorarbeit, 2015
61 Seiten
1. Vorwort
2. Einleitung
3. Definitionen
4. Das Diamantenmodell und seine Wirkung auf Standorte
4.1 Das Modell des Standortwettbewerbs
4.2 Standortmarketing: Identifikation des Kunden
5. Theorie der Entscheidungsfaktoren
5.1 Qualitative Methoden am Beispiel der Firma Behr
5.2. Aktuelle Befunde zu Offshoring und die Auswirkung eines Kapazitätstransfers auf die Standortstruktur eines Unternehmens
6. Die mexikanische Produktionsstruktur
6.1 Durchschnittskosten der Maschinenbauindustrie
6.2 Cluster und Wettbewerb
7. Fazilitäten und angebotene Kapazitäten von Genvamex
7.1 Vermarktungsalternativen von Genvamex
7.2 Joint-Venture und Kommerzialisierung der Fertigungsanlage
7.3 Komponentenkommerzialisierung und Lizenzen
8. Empfehlungen für die Marktplatzierung
9. Resümee
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, europäische Unternehmen aus der metallverarbeitenden Branche als Kunden für das mexikanische Unternehmen „Genvamex“ zu identifizieren und die Grundlagen für eine erfolgreiche Offshoring-Kooperation zu schaffen. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie Genvamex seine Vermarktungsstrategie und Kapazitäten optimieren muss, um diesen Unternehmen einen Mehrwert für ihre Produktion im NAFTA-Raum zu bieten.
4.2 Standortmarketing: Identifikation des Kunden
Standorte zu vermarkten ähnelt in geringerem Maß daran Konsumgüter zu vermarkten. Standorte sind komplexe immobile Sozialsysteme die, im Gegenteil zu den Konsumgütern, nicht einfach den Bedürfnissen eines Marktes entsprechend gestaltet werden können. Die Politik hat die Aufgabe diese Bedürfnisse je nach Stärken und Schwächen des Standorts abzuwägen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten vorzugeben. Laut Balderjahn liegen die strategischen Mittel der Standortpolitik in der Raumplanung, Investitionsplanung, Bildungspolitik und Steuer und Gebührenpolitik. „Die Standortpolitik muss nicht nur die vorteilhaften Standortfaktoren erkennen und stärken, sondern auch die richtigen Strategien zur Entwicklung eines Standortes festlegen und entsprechende Maßnahmen durchführen.“ Balderjahn, (2014).
Abgesehen von der Standortpolitik ist das sogenannte Standortmarketing von hoher Bedeutung. „Die Evaluierung der Marktverhältnisse, das Darstellen des Standortes sowohl nach außen wie nach innen und letztendlich das Verkaufen des Standortes ist die Aufgabe des Standortmarketings. Es ist das marktorientierte Entwicklungsprinzip des Standortes.“ Balderjahn, (2014).
Laut Balderjahn ist es entscheidend, dass die Standortpolitik und das Standortmarketing zusammenarbeiten, obwohl diese wegen ihrer unterschiedlichen Entscheidungsprinzipien organisatorisch getrennt werden müssen. Standortpolitik und Standortmarketing schaffen wegen der Begrenzung der Ressourcen nur gemeinsam attraktive Standortangebote. Ob die Regionen langfristig zu den Gewinnern oder Verlierern im Standortwettbewerb zählen, hängt vom optimalen Zusammenspiel von privaten und öffentlichen Kräften ab.
1. Vorwort: Dieses Kapitel erläutert das Ziel der Arbeit, europäische Unternehmen als Kunden für Genvamex im NAFTA-Raum zu gewinnen, und gibt einen Überblick über die methodische Vorgehensweise.
2. Einleitung: Hier wird die zunehmende Bedeutung internationaler Wirtschaftsbeziehungen und der Trend zum Offshoring aufgrund von Globalisierung und Wettbewerbsdruck beleuchtet.
3. Definitionen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Unternehmenskooperation, Produktionsverlagerung und Offshoring, um eine einheitliche Grundlage für die Arbeit zu schaffen.
4. Das Diamantenmodell und seine Wirkung auf Standorte: Es wird das Porter-Diamantenmodell genutzt, um die Wettbewerbsstärke von Standorten zu analysieren, ergänzt durch Ansätze zum Standortmarketing.
5. Theorie der Entscheidungsfaktoren: Dieses Kapitel untersucht verschiedene Theorien zu Standortfaktoren und stellt qualitative Methoden der Standortbewertung vor.
6. Die mexikanische Produktionsstruktur: Hier werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Mexikos, die Kostenstruktur der Maschinenbauindustrie und die Bedeutung von Industrieclustern analysiert.
7. Fazilitäten und angebotene Kapazitäten von Genvamex: Dieses Kapitel bewertet die spezifischen Stärken von Genvamex und diskutiert verschiedene Vermarktungsalternativen wie Joint Ventures oder Lizenzen.
8. Empfehlungen für die Marktplatzierung: Es werden praktische Empfehlungen gegeben, wie Genvamex seine Kundenakquise durch Kooperationen mit Organisationen wie ProMexico optimieren kann.
9. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Erkenntnisse, wobei die Bedeutung dauerhafter vertrauensvoller Kundenbeziehungen betont wird.
Offshoring, Genvamex, NAFTA, Produktionsverlagerung, Standortmarketing, Porter Diamantenmodell, Unternehmenskooperation, Monterrey, Direktinvestitionen, Joint Venture, Wettbewerbsfähigkeit, Industriecluster, Produktionskosten, Marktplatzierung, Technologietransfer
Die Arbeit analysiert Strategien für ein mexikanisches Unternehmen, um europäische Kunden für eine Produktionsverlagerung in den NAFTA-Raum zu gewinnen.
Zu den Schwerpunkten gehören Standorttheorien, internationales Standortmarketing, die Analyse der mexikanischen Produktionslandschaft sowie Kooperationsmodelle für internationale Unternehmen.
Das Ziel ist die Konkretisierung potenzieller Kunden für das Unternehmen Genvamex und die Definition der optimalen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Offshoring-Vertrag.
Es werden qualitative Methoden, wie die Durchführbarkeitsanalyse, das Porter-Diamantenmodell zur Standortbewertung sowie die eklektische Theorie von Dunning, verwendet.
Der Hauptteil befasst sich mit Standortfaktoren, den strukturellen Besonderheiten der mexikanischen Produktion in Monterrey und der Bewertung spezifischer Geschäftsmodelle für Genvamex.
Die zentralen Begriffe sind Offshoring, Produktionsverlagerung, Standortmarketing, Wettbewerbsvorteile und Unternehmenskooperation.
Monterrey bietet als drittgrößte Stadt Mexikos eine exzellente Infrastruktur, Nähe zum US-Markt und ein hohes Potenzial an qualifizierten Arbeitskräften.
Joint Ventures werden als strategische Alternative zur 100%igen Tochtergesellschaft analysiert, um lokales Know-how zu nutzen und Marktbarrieren effektiver zu überwinden.
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