Masterarbeit, 2021
69 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
1.1. ABSTRACT
1.2. PROBLEMSTELLUNG UND RELEVANZ
1.3. FORSCHUNGSFRAGE
1.4. VORGEHENSWEISE
2. THEORETISCHES FUNDAMENT
2.1. ALLGEMEINBILDUNG – IN ZEITEN GESELLSCHAFTLICHER TRANSFORMATION
2.2. W‐A‐T ALS BRÜCKENFACH ZWISCHEN ALLGEMEINBILDUNG UND SPEZIALBILDUNG DURCH LEBENSWELTBEZUG
2.3. GLAUBENSSÄTZE UND ZUKUNFTSERWARTUNGEN – WIE BELIEFS UNSERE HANDLUNGEN BEEINFLUSSEN
2.4. JUNGE MENSCHEN UND VERANTWORTUNGSÜBERNAHME – DER GLAUBE AN DIE ZUKUNFT
2.5. KOMPETENZTRIAS – DIE STRUKTURIERUNG VON KOMPETENZEN
3. EMPIRISCHE STUDIEN: ZUKUNFTSERWARTUNGEN UND GLAUBENSSÄTZE JUNGER MENSCHEN IN DEUTSCHLAND
3.1. BMUB STUDIE: ZUKUNFT? JUGEND FRAGEN! (2019)
3.2. MCDONALDS: AUSBILDUNGSSTUDIE (2019)
3.3. JUGENDSTUDIE BADEN‐WÜRTTEMBERG (2020)
3.4. SHELL: JUGENDSTUDIE (2019)
3.5. ARTE STUDIE: ES WIRD ZEIT! (2020)
3.6. ZUSAMMENFASSUNG UND OPERATIONALISIERUNG DER ERGEBNISSE
4. DAS SCHULFACH WIRTSCHAFT‐ARBEIT‐TECHNIK (BERLIN / BRANDENBURG)
5. SWOT‐ANALYSE: W‐A‐T KOMPETENZEN UND ZUKUNFTSERWARTUNGEN JUNGER MENSCHEN
5.1. IDENTIFIZIERUNG VON SWOT [STEP 1]
5.2. GEGENÜBERSTELLUNG DER SWOT‐DIMENSIONEN [STEP 2]
5.3. ABLEITUNG VON HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN [STEP 3]
6. SCHLUSS‐ UND FOLGERUNGSTEIL
6.1. ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
6.2. BEANTWORTUNG DER FORSCHUNGSFRAGE
6.3. NUTZSTIFTUNG DER ERGEBNISSE
Diese Masterarbeit untersucht, wie das Schulfach Wirtschaft-Arbeit-Technik (W-A-T) in Berlin und Brandenburg curricular gestaltet werden muss, um junge Menschen bestmöglich auf zukünftige Lebenswelten vorzubereiten. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf Impulse aus einer SWOT-Analyse, welche die Zukunftserwartungen und Glaubenssätze (Beliefs) junger Menschen den Kompetenzstrukturen des Faches W-A-T gegenüberstellt.
1.1. Abstract
Diese Abschlussarbeit widmet sich allgemeinen Fragen hinsichtlich der Zielausrichtung von Bildung & speziellen Fragen zum zukünftigen Bildungsbeitrag des Schulfachs W-A-T (Arbeitslehre). Wie lassen sich Kompetenzen so strukturieren & pädagogisieren, damit ein bestmögliches Bildungsfundament zur individuell gelingenden Zukunftsbewältigung gewährleistet werden kann? Welche Rolle nehmen Beliefs und Handlungskompetenzen in der Entwicklung von Gesellschaft ein? Welchen Beitrag leistet dazu das Schulfach W-A-T? Wie allgemein kann Allgemeinbildung angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen sein? Wird das Schulfach W-A-T in Zukunft gegenstandslos, oder wird es innerhalb des Bildungskanon an Bedeutung und Gewichtung gewinnen?
Diese Fragen werden durch das theoretische Fundament umrissen und sollen die SWOT-Analyse rahmen und thematisch Verorten. Grundlegende Annahme dieser Arbeit ist: Wenn zukünftige Lebenswelten und Lebensbedingungen bestmöglich bekannt sind, lassen sich daraus Bildungsziele & Kompetenzen samt ihrer Strukturen und Zusammenhänge zielgerichtet modellieren, um bestmöglich auf diese Zukunft vorzubereiten. Die SWOT-Analyse wird innere Faktoren des Schulfachs W-A-T mit externen Trends (Beliefs aus den Studienergebnissen) einer bedingenden Zukunft gegenüberstellen und Impulse für ein modernes W-A-T Curriculum gewinnen. Als zentrale Stärken des Fachs W-A-T stellt diese Arbeit (1.) die Zugewandheit zur Zukunft, (2.) die Nähe zu Handlungskompetenzen sowie (3.) das Potential zur Generierung von Proaktivität heraus.
1. EINLEITUNG: Hinführung zum Thema, Darlegung der Problemstellung, Formulierung der Forschungsfrage und Erläuterung der Vorgehensweise.
2. THEORETISCHES FUNDAMENT: Erarbeitung des theoretischen Rahmens durch Auseinandersetzung mit Allgemeinbildung, Kompetenzkonzepten und der Bedeutung von Glaubenssätzen für Handlungen.
3. EMPIRISCHE STUDIEN: ZUKUNFTSERWARTUNGEN UND GLAUBENSSÄTZE JUNGER MENSCHEN IN DEUTSCHLAND: Vorstellung und Zusammenführung der Ergebnisse aus fünf großen Studien zu Einstellungen junger Menschen.
4. DAS SCHULFACH WIRTSCHAFT‐ARBEIT‐TECHNIK (BERLIN / BRANDENBURG): Darstellung des aktuellen Status quo, des Rahmenlehrplans und der didaktischen Konzeption des Faches.
5. SWOT‐ANALYSE: W‐A‐T KOMPETENZEN UND ZUKUNFTSERWARTUNGEN JUNGER MENSCHEN: Methodische Identifikation, Skalierung und Gegenüberstellung von internen Stärken/Schwächen und externen Chancen/Risiken.
6. SCHLUSS‐ UND FOLGERUNGSTEIL: Synthese der Ergebnisse, Beantwortung der Forschungsfrage und Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen für das Fach.
W-A-T, Arbeitslehre, Zukunftserwartungen, Beliefs, Handlungskompetenzen, SWOT-Analyse, Curriculum, Allgemeinbildung, Schulentwicklung, Transformation, Lebensweltbezug, Kompetenzorientierung, Berufsorientierung, Bildung, Digitalisierung.
Die Arbeit untersucht das Schulfach Wirtschaft-Arbeit-Technik (W-A-T) in Berlin und Brandenburg und analysiert, wie dessen curriculare Gestaltung an die Zukunftserwartungen junger Menschen angepasst werden kann.
Zentrale Themen sind die Rolle von Allgemeinbildung im Wandel, der Einfluss von Glaubenssätzen (Beliefs) auf das Handeln, die Strukturierung von Handlungskompetenzen sowie die empirische Analyse von Jugendstudien.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Impulse ergeben sich aus der SWOT-Analyse zwischen den Zukunftserwartungen junger Menschen und dem Berlin / Brandenburger Schulfach W-A-T für dessen curriculare Gestaltung?
Die Arbeit nutzt eine SWOT-Analyse, kombiniert mit einer TOWS-Matrix zur systematischen Bewertung, um interne Faktoren des Schulfachs mit externen Trends aus empirischen Studien abzugleichen.
Der Hauptteil umfasst das theoretische Fundament, die Auswertung von fünf quantitativen Studien zu den Beliefs junger Menschen, die Vorstellung des Schulfachs W-A-T sowie die Durchführung der SWOT-Analyse.
W-A-T, Zukunftserwartungen, Handlungskompetenzen, SWOT-Analyse, Curriculum, Allgemeinbildung und Transformation.
Ein wesentlicher Unterschied besteht darin, dass das Fach in Berlin in der Sekundarstufe I (Jahrgänge 7-10) nicht an Gymnasien angeboten wird, während es in Brandenburg in den Jahrgängen 5-10 unterrichtet wird.
Die Analyse zeigt, dass Schüler*innen mit der Berufswahl aufgrund von Orientierungslosigkeit überfordert sind und W-A-T die hohen Anforderungen einer qualifizierten Prozessbegleitung zur Berufswahl als Nebenfach nicht leisten kann.
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