Diplomarbeit, 2008
94 Seiten, Note: 1,5
1 Management Summary
1.1 Das Problem
1.2 Kosten
1.3 Juristische Fragen
1.4 Massnahmen gegen Spam
2 Einleitung
2.1 Zweck und Umfang
2.2 Thematischer Fokus
2.3 Aufbau des Dokuments
3 Spam
3.1 Die Geschichte
3.2 Die Problematik (Ausgangslage)
4 Spam und seine ökonomische Bedeutung
4.1 Definition von Spam
4.2 Spam-Kategorien
4.2.1 Kommerzielle Werbung
4.2.2 Nichtkommerzielle Werbung
4.2.3 Betrug und Phishing
4.2.4 Hoax- und Chain-E-Mail
4.2.5 Joe-Job-Mail
4.2.6 Malware
4.2.7 Bounce Messages
4.3 Der wirtschaftliche Schaden
4.3.1 Kosten, die durch Spam verursacht werden
4.3.2 Kosten, die durch Anti-Spam-Massnahmen entstehen
4.3.3 Kostenträger
4.4 Der wirtschaftliche Gewinn
5 Anti-Spam-Massnahmen
5.1 Legislative Massnahmen
5.1.1 Anti Spam Gesetze
5.2 Organisatorische Massnahmen
5.2.1 Abuse-Systeme
5.2.2 Internationale Kooperation
5.3 Vorsorgemassnahmen
5.3.1 Schutz der E-Mail-Adresse
5.3.2 Umgang mit empfangenen Spam-E-Mails
5.4 Technologische Massnahmen
5.4.1 IP-Blockierung
5.4.2 Filtermethoden
5.4.3 Authentifizierung
5.4.4 False-Positive
5.4.5 Weitere Anti-Spam-Methoden
6 Lösungsansatz für den Einsatz von Anti-Spam
6.1 Entscheidungshilfen für Anti-Spam-Methoden
6.2 Kostenrechnung
6.2.1 Kosten ohne Anti-Spam-Lösung
6.2.2 Kosten für eine Inhouse-Lösung
6.2.3 Kosten für Managed Service-Lösung
6.3 Lösungsvariante
6.3.1 Bewertung der Lösung
7 Reflexion
7.1 Vorgehen
8 Abschluss
8.1 Epilog
8.2 Danksagung
9 Index
A. Literaturverzeichnis
1) Bücher und E-Books
2) Studien
3) Artikel aus Zeitschriften
4) Internetquellen
B. Tabelle LMAP
Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Auswirkungen von Spam auf Unternehmen und die Gesellschaft sowie die Wirksamkeit aktueller technischer und regulatorischer Schutzmassnahmen. Ziel ist es, effektive Strategien für KMUs zur Spam-Bekämpfung zu identifizieren und einen praxisnahen Lösungsvorschlag zu erarbeiten.
3.1 Die Geschichte
Die Etymologie des Wortes Spam wird üblicherweise an einem alten Sketch der britischen Comedyserie „Monty Python’s Flying Circus“ erläutert. Dieser Sketch spielt in einem Restaurant, wo alle Mahlzeiten mit viel SPAM serviert werden – ‚SPAM’ ist hier eingemachtes Fleisch, ein Akronym für „Shoulder of Pork and Ham“. Der Kellner wiederholt das Wort mehrmals hintereinander, um zu beschreiben, wie viel SPAM in den Menüs vorhanden ist. Plötzlich beginnt eine Gruppe Wikinger im Restaurant lauthals zu singen „SPAM, SPAM, SPAM“, was den anderen Gästen ein Gespräch zu führen unmöglich macht, da jedes Wort vom Gesang übertönt wird. [2, S. 13] Dieses Szenario kann man auf die Kommunikation im Internet übertragen, insbesondere auf den Empfang von Spam.
In der Literatur finden sich Hinweise, dass unerwünschte E-Mails schon früh als Problem erkannt worden sind, so im „Internet Request for Comments“ RFC: 706 [3] im Jahre 1975.
Die erste versandte Spam-Message wurde von einem DEC-Marketing-Repräsentanten an alle ARPANET-Adressen der U. S.-West-Küste versandt – zumindest wurde es versucht. [4] Der Begriff ‚Spam’ entstand allerdings sehr viel später, im Jahre 1994, als zwei Juristen namens Canter und Siegel aus Phoenix ihre Werbung und ihren Service zur kommenden Green-Card-Lotterie in das Usenet posteten. Es war nicht die erste Message ihrer Art, aber es ist die erste Massen-Message, welche als „Spam“ bezeichnet wurde. Eine Sammlung früher Spam-Messages findet sich bei Templeton. [5, 7]
1 Management Summary: Bietet einen Überblick über die Spam-Problematik, die damit verbundenen Kosten und die Notwendigkeit von Schutzmassnahmen für Wirtschaft und Gesellschaft.
2 Einleitung: Definiert den Zweck, den Umfang und den thematischen Fokus der Diplomarbeit mit Schwerpunkt auf KMUs bis 350 Mitarbeiter.
3 Spam: Beleuchtet die historische Entwicklung des Spam-Begriffs und die aktuelle Ausgangslage für Internetnutzer.
4 Spam und seine ökonomische Bedeutung: Analysiert Definitionen, verschiedene Spam-Kategorien und die massiven wirtschaftlichen Schäden für Unternehmen.
5 Anti-Spam-Massnahmen: Erläutert legislative, organisatorische, präventive und technologische Ansätze zur Spam-Bekämpfung.
6 Lösungsansatz für den Einsatz von Anti-Spam: Präsentiert Entscheidungshilfen, eine detaillierte Kostenrechnung verschiedener Lösungsmodelle und empfiehlt ein dreistufiges Filterkonzept.
7 Reflexion: Reflektiert den Lernprozess und die Erkenntnisse des Autors während der Erstellung der Arbeit.
8 Abschluss: Fasst das Fazit zusammen und enthält eine Danksagung des Autors.
Spam, UCE, UBE, E-Mail-Sicherheit, Phishing, Spam-Filter, Blacklisting, Whitelisting, Greylisting, Bayes-Filter, Managed Service, Kostenanalyse, IT-Infrastruktur, Internetbetrug, Malware
Die Arbeit behandelt den endlosen Kampf gegen unerwünschte E-Mails (Spam) und analysiert deren Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Kosten, die durch Spam entstehen.
Die Arbeit umfasst die Geschichte von Spam, Kategorisierung von Spam-Formen, wirtschaftliche Schadensberechnung, rechtliche Grundlagen und technische sowie organisatorische Schutzmassnahmen.
Das primäre Ziel ist es, die wirtschaftlichen Auswirkungen von Spam für Unternehmen zu quantifizieren und technische sowie regulative Methoden zur effektiven Spam-Bekämpfung zu bewerten.
Der Autor führt eine umfassende Literaturstudie durch und kombiniert diese mit betriebswirtschaftlichen Kostenrechnungen für KMUs, um Lösungsansätze zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Analyse der Spam-Bedeutung und einen detaillierten Lösungsteil, der Massnahmen wie Filtertechniken und Managed Services bewertet.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Spam, E-Mail-Sicherheit, Filtertechnologien, wirtschaftlicher Schaden, Managed Service und Anti-Spam-Strategien beschreiben.
Der Autor differenziert zwischen unmittelbaren Kosten (Hardware, Lizenzgebühren, Entwicklung) und mittelbaren Kosten (Schulung, Administration, Fehlerbearbeitung).
Eine dreistufige Filterung (Managed Service, E-Mail-Server, MUA-Ebene) wird als wirksamste Methode empfohlen, da sie einen maximalen Schutz bietet und gleichzeitig individuelle Bedürfnisse berücksichtigt.
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