Doktorarbeit / Dissertation, 2021
226 Seiten, Note: 1
1. Einleitung, theoretischer und praktischer Hintergrund
1.1 Problemstellung
1.2 Wissenschaftliche und Praxis-Relevanz des Themas
1.3 Ziel der wissenschaftlichen Arbeit
2. Forschungsfragen
3. Begriffsdefinitionen und wissenschaftliche Ableitung der Forschungsfragen
3.1 Bildungssystem
3.2 StakeholderInnen des Bildungssystems
3.3 Wirtschaftsbildung und ökonomische Grundkompetenzen – Definitionen und pädagogischer Diskurs
3.3.1 Finanzbildung – "Financial Literacy"
3.4 Entrepreneurship Education und unternehmerische Grundkompetenzen
3.5 Life Skills Education
3.6 Zufriedenheit und Innovationen
3.7 Bildungsklima
3.8 Arbeitsumfeld
4. Methodik
4.1 Beschreibung der Vorgehensweise
4.2 Systematische Grundüberlegungen und organisatorische Rahmenbedingungen für die Forschungsarbeit
4.3 Untersuchungsdesign
4.4 Fragebogenerstellung
4.4.1 Struktur des Fragebogens
4.4.2 Themenbereiche und Fragestellungen
4.5 Durchführung der Umfrage
4.5.1 Vorbereitung und Vorgehensweise bei der Umsetzung
4.5.2 Beschreibung des Umfrage-Samples
4.5.3 Datenerhebung und Datenauswertung
5. Daten
5.1 Ergebnisse der Umfragen
5.2 Daten und Ergebnisse: Teilgruppe SchülerInnen
5.2.1 Gemeinschaft und allgemeine Rahmenbedingungen an der Schule aus der Sicht der SchülerInnen
5.2.2 Relevanz der allgemeinen Zufriedenheitsfaktoren für SchülerInnen
5.2.3 Zufriedenheit von SchülerInnen mit Schulunterricht und Lehrinhalten
5.2.4 Relevanz der Zufriedenheitsfaktoren zu Unterrichts- und Lehrinhalten für SchülerInnen
5.2.5 Notwendige Verbesserungen in der Schule bzw. im Schulsystem aus der Sicht von SchülerInnen
5.3 Daten und Ergebnisse: Teilgruppe Eltern
5.3.1 Gemeinschaft und allgemeine Rahmenbedingungen an der Schule aus der Sicht der Eltern
5.3.2 Relevanz der allgemeinen Zufriedenheitsfaktoren für Eltern
5.3.3 Zufriedenheit mit Schulunterricht und Lehrinhalten aus der Sicht der Eltern
5.3.4 Relevanz der Zufriedenheitsfaktoren zu Unterricht und Lehrinhalten für Eltern
5.3.5 Zufriedenheit der Eltern mit Rahmenbedingungen im Kindergarten
5.3.6 Relevanz der allgemeinen Zufriedenheitsfaktoren für Eltern von Kindergartenkindern
5.3.7 Zufriedenheit der Eltern mit der Vermittlung von Kompetenzen im Kindergarten
5.3.8 Notwendige Verbesserungen in der Schule bzw. im Kindergarten aus Sicht der Eltern
5.4 Daten und Ergebnisse: Teilgruppe PädagogInnen
5.4.1 Gemeinschaft und allgemeine Rahmenbedingungen an der Schule aus der Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.2 Relevanz der allgemeinen Zufriedenheitsfaktoren für PädagogInnen an Schulen
5.4.3 Zufriedenheit mit Schulunterricht und Lehrinhalten aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.4 Relevanz der Zufriedenheitsfaktoren zu Unterrichts- und Lehrinhalten für LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.5 Notwendigkeit von Verbesserungen in der Schule bzw. im Schulsystem aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.6 Berufliche Rahmenbedingungen, Arbeitsumfeld und Infrastruktur in österreichischen Schulen aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.7 Relevanz der Zufriedenheitsfaktoren am Arbeitsplatz für LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.8 Kooperation und Austausch mit anderen Schulen und den Schulbehörden aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.9 Innovationen im Schulunterricht aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.10 Zusammenarbeit mit Unternehmen, Organisationen und Vereinen aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.11 Offenheit des Bildungssystems für WiedereinsteigerInnen mit anderen Berufserfahrungen aus Sicht der LehrerInnen und SchulleiterInnen
5.4.12 Daten und Ergebnisse der PädagogInnen-Untergruppe "PädagogInnen und LeiterInnen aus Kindergärten"
5.5 Daten und Ergebnisse: Gesamtpanel
5.5.1 Persönliches Verhältnis zwischen LehrerInnen und SchülerInnen
5.5.2 Persönliches Verhältnis zwischen LehrerInnen und Eltern
5.5.3 Bedeutung und Anerkennung von PädagogInnen in der Gesellschaft
5.5.4 Innovativer Unterricht und Skills für die Zukunft
5.5.5 Gesamtbeurteilung des österreichischen Bildungssystems
6. Analyse
6.1 Analyse der Teilgruppen- und Gesamtergebnisse
6.1.1 Analysen der Daten und Ergebnisse der Teilgruppe SchülerInnen
6.1.2 Analyse der Daten und Ergebnisse der Teilgruppe Eltern
6.1.3 Analyse der Daten und Ergebnisse der Teilgruppe SchulpädagogInnen
6.1.4 Analyse der Daten und Ergebnisse der PädagogInnen-Untergruppe Kindergarten-PädagogInnen und Kindergarten-LeiterInnen
6.2 Vergleich der Teilgruppen-Ergebnisse
7. Beantwortung der Forschungsfragen
8. Berechnungsmodell für einen "Österreichischen Bildungsklima-Index"
9. Diskussion und Schlussfolgerungen
9.1 Reflexion und kritische Betrachtung der Forschungsergebnisse
9.2 Erkenntnisse für StakeholderInnen aus Wirtschaft, Politik und Interessensvertretungen
9.2.1 Erkenntnisse für Schulerhalter, Bildungspolitik und die pädagogische Fachdiskussion
9.2.2 Erkenntnisse für Fördereinrichtungen, Unternehmen, wirtschaftsnahe Bildungsinitiativen und NGOs
9.2.3 Erkenntnisse für PädagogInnen und deren Interessensvertretungen
9.2.4 Erkenntnisse für SchülerInnen-Vertretungen und für Elternorganisationen
10. Ausblick
Ziel der Arbeit ist die Entwicklung eines Modells zur Messung und langfristigen Beobachtung des Bildungsklimas in Österreich. Dabei wird erhoben, wie SchülerInnen, PädagogInnen und Eltern das Bildungssystem bewerten, um Erkenntnisse für notwendige Verbesserungen, Reformen und Kooperationen mit der Wirtschaft abzuleiten.
1.1 Problemstellung
SchulabgängerInnen des österreichischen Bildungssystems werden regelmäßig Wissens- und Kompetenzmängel, vor allem in der Wirtschaftsbildung und im Umgang mit dbzgl. praktischen "Life Skills", attestiert. Dies wird einerseits durch Ergebnisse von Studien und wissenschaftlicher Forschung (vgl. Gruber et al., 2019) (vgl. Weber, 2001), aber auch von SchülerInnen selbst sowie von ArbeitgeberInnen und BranchenvertreterInnen der Wirtschaft konstatiert. (vgl. Innovationsstiftung für Bildung, 2019).
Greimel-Fuhrmann et al. (2015) erreichten etwa in diesem Zusammenhang mit der Präsentation ihrer Studie "Befunde und Desiderata zur Wirtschaftsbildung österreichischer Mittelschüler/innen" (Greimel-Fuhrmann et al., 2015, S. 249-263) beim Forum Alpbach auch umfassende mediale Aufmerksamkeit (vgl. B&C Privatstiftung, 2018, APA-OTS v. 31.8.2018). Greimel-Fuhrmann et al. (2015) zeigten dabei als Ergebnis einer von Mai bis Juni 2015 unter 432 SchülerInnen durchgeführten Erhebung auf, dass die befragten österreichischen MittelschülerInnen das Wirtschaftssystem hauptsächlich auf privaten, entgeltlichen Konsum reduzierten. Der Staat wird von SchülerInnen hingegen häufig als "sehr bedeutender Akteur" der Wirtschaft wahrgenommen bzw. wird die Wirtschaft auf die "Politik und das Handeln des Staates" reduziert. SchülerInnen weisen dem Staat häufig Aufgaben zu, die er in unserem Wirtschaftssystem nicht hat oder nicht vorrangig erfüllt. Beispiele dafür sind die Entscheidung über Importe oder Exporte, die Festlegung der Preise oder der Löhne und Gehälter in der Wirtschaft. (Greimel-Fuhrmann et al., 2015, S. 253-254)
1. Einleitung, theoretischer und praktischer Hintergrund: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung von Kompetenzmängeln in der Wirtschaftsbildung und definiert das Ziel der Arbeit zur Etablierung eines Bildungsklima-Index.
2. Forschungsfragen: Definition der zwei zentralen Forschungsfragen zur Zufriedenheit mit dem Bildungssystem und zum Stellenwert von Wirtschaftsbildung und Life Skills.
3. Begriffsdefinitionen und wissenschaftliche Ableitung der Forschungsfragen: Erläuterung relevanter Konzepte wie Bildungssystem, Stakeholder, Wirtschaftsbildung und Bildungsklima als theoretisches Fundament.
4. Methodik: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Fragebogenerstellung und der Durchführung der quantitativen Online-Erhebung unter den drei Zielgruppen.
5. Daten: Detaillierte Darstellung der Erhebungsergebnisse für die Teilgruppen SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen sowie des Gesamtpanels.
6. Analyse: Inhaltliche Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten, gegliedert nach Befragungsgruppen und zentralen Themenkomplexen.
7. Beantwortung der Forschungsfragen: Synthese der Ergebnisse zur Beantwortung der eingangs formulierten Forschungsfragen.
8. Berechnungsmodell für einen "Österreichischen Bildungsklima-Index": Vorstellung der Formel und der Gewichtungsmethodik zur Berechnung des Index als langfristiges Messinstrument.
9. Diskussion und Schlussfolgerungen: Reflexion der Ergebnisse und Ableitung spezifischer Erkenntnisse für verschiedene Stakeholdergruppen aus Politik, Wirtschaft und Bildung.
10. Ausblick: Zusammenfassung der weiteren geplanten Schritte zur Etablierung und regelmäßigen Durchführung des Bildungsklima-Index.
Bildungsklima, Österreichischer Bildungsklima-Index, Wirtschaftsbildung, Finanzbildung, Life Skills, Stakeholder, SchülerInnen, PädagogInnen, Eltern, Bildungsforschung, Entrepreneurship Education, Arbeitsumfeld, Kompetenzvermittlung, Bildungsinitiativen, Zufriedenheitsanalyse
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung eines Modells zur Messung des Bildungsklimas in Österreich aus der Perspektive der drei wichtigsten Akteure: SchülerInnen, Eltern und PädagogInnen.
Im Fokus stehen die Zufriedenheit mit allgemeinen Rahmenbedingungen, die Vermittlung von Fächerinhalten und Kompetenzen, das Arbeitsumfeld an Schulen sowie der Stellenwert von Wirtschafts- und Finanzbildung.
Das Ziel ist die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Datenbasis (Nullmessung) sowie die Ableitung eines langfristigen "Österreichischen Bildungsklima-Index" zur Messung der Wirkung von Bildungsreformen und Förderprogrammen.
Es wurde eine quantitative Online-Erhebung (CAWI) mit insgesamt 1.193 Befragten durchgeführt, deren Daten mittels multivariater Methoden und Index-Berechnungen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte methodische Vorgehensweise, die umfassende Darstellung der erhobenen Daten sowie die anschließende Analyse und Interpretation dieser Ergebnisse.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bildungsklima, Wirtschaftsbildung, Financial Literacy, Stakeholder-Analyse, Kompetenzvermittlung und Bildungskooperationen charakterisiert.
Die Daten zeigen, dass LehrerInnen ihre Beziehung zu SchülerInnen signifikant positiver bewerten als umgekehrt und dass sie zudem kritischer gegenüber dem System eingestellt sind als Eltern und SchülerInnen.
Alle befragten Gruppen stufen Wirtschaftsbildung und den Umgang mit Geld als hochrelevant ein, bewerten jedoch die Qualität der Vermittlung vergleichsweise schlecht, was einen dringenden Bedarf für Kooperationen und externe Bildungsinitiativen nahelegt.
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