Bachelorarbeit, 2021
74 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Digitalisierung
2.1 Historische Einordnung
2.2 Systematisierung
2.3 Digitization
2.4 Digitalization
2.5 Digitale Transformation
3 Branchenübergreifende Veränderungen
3.1 Veränderung des Konsumverhaltens
3.2 Datengetriebene Geschäftsmodelle
3.3 Software als Wettbewerbsvorteil
4 Digitales Ökosystem
4.1 Systematisierung
4.2 Aufbau und Funktionsweise
4.3 Services
4.4 Teilnehmer und Partner
4.5 Domänen Ökosystem
4.6 Bewertung
5 Digitale Plattformen
5.1 Einordnung in Digitales Ökosystem
5.2 Systematisierung Digitale Plattform
5.3 Aufbau und Funktionsweise
5.4 Plattformökonomie
5.5 Netzwerkeffekte
5.6 Erlösmodelle Digitaler Plattformen
5.6.1 Freemium
5.6.2 Flatrate
5.6.3 Abonnement
5.6.4 Hidden Revenue
5.6.5 Long Tail
5.7 Vergleich Pipeline Unternehmen
6 Systematisierung der Finanzbranche
6.1 Funktionen und Typen von Banken
6.2 Digitization der Finanzbranche
6.2.1 Zahlungskarten
6.2.2 Bankautomaten
6.3 Digitalization der Finanzbranche
6.3.1 Electronic Banking
6.4 Digitale Transformation der Finanzbranche
6.4.1 Transformation des traditionellen Bankwesens
6.4.2 Fintechs
6.5 Fintech Geschäftsmodelle
6.5.1 Crowdfunding
6.5.2 Mobile Banking
6.5.3 Mobile Payments
6.5.4 Robo-Advisor
6.5.5 Insurtech
6.5.6 Mobile Bank N26
6.5.7 Digitaler Vermögensverwalter Quirion
6.5.8 Crowdfundingplattform Seedmatch
6.6 SWOT Analyse
6.7 Kooperation statt Rivalität
6.8 Visualisierung der Phasen im Digitalisierungsmodell
6.9 Bewertung und Interpretation
7 Systematisierung der Musikbranche
7.1 Digitization der Musikbranche
7.1.1 Die MP3
7.1.2 Die CD
7.2 Digitalization der Musikbranche
7.2.1 Musiktauschbörsen
7.2.2 Musikbörsen
7.3 Digitale Transformation in der Musikbranche
7.3.1 Disruption der Musikbranche
7.3.2 Streamingdienst Spotify
7.3.3 Veränderung der Musik durch Algorithmen
7.4 Wandel des Konsums
7.5 Visualisierung der Phasen im Digitalisierungsmodell
7.6 Bewertung und Interpretation
8 Systematisierung der Automobilbranche
8.1 Digitization der Automobilbranche
8.1.1 Erste Sicherheitssysteme
8.2 Digitalization der Automobilbranche
8.2.1 Online-Autokonfigurator
8.2.2 Infotainment Systeme
8.3 Digitale Transformation der Automobilbranche
8.3.1 Neue Marktteilnehmer
8.3.2 Geschäftsmodellveränderung der Automobilbranche
8.3.3 Industrie 4.0
8.3.4 Connected Car
8.3.5 Carsharing
8.3.6 Auto-Abo Modell
8.3.7 Konzept einer Geschäftsmodellveränderung
8.4 Visualisierung der Phasen im Digitalisierungsmodell
8.5 Bewertung und Interpretation
9 Fazit
Das Ziel der Bachelorarbeit ist es, den Begriff „Digitalisierung“ ganzheitlich greifbar zu machen und den Wandel der Wirtschaft und Gesellschaft im Zeitalter der digitalen Transformation zu analysieren. Dabei wird der Prozess in die Phasen Digitization, Digitalization und Digitale Transformation unterteilt, um anhand konkreter Beispiele aus der Finanz-, Musik- und Automobilbranche aufzuzeigen, wie digitale Produkte und Plattformen neue Geschäftsmodelle ermöglichen.
2.5 Digitale Transformation
Zurzeit befinden wir uns in der Phase der Digitalen Transformation, welche die aktuell letzte Phase der Digitalisierung darstellt. In dieser Phase verändert die Technologie das gewohnte Wirtschaftsleben und die Gesellschaft. Diese Veränderung wird durch neue, digitale Geschäftsmodelle ermöglicht, welche durch ihre Innovationskraft ganze Branchen disruptieren. Wo in der Phase der Digitalization materielle Vertriebsstrukturen virtuell abgebildet wurde, wird jetzt etwas komplett Neues erschaffen. Der Fokus verschiebt sich von der reinen Technologie auf die neuen Geschäftsmodelle, welche mit Hilfe der Technik umgesetzt werden, vgl. Abbildung 3. Wenn zum Beispiel von einem Digitalen Ökosystem gesprochen wird, meint man hier nicht nur die digitale Infrastruktur, sondern ebenso die Akteure die von dieser Infrastruktur profitieren und den gebotenen Mehrwert nutzen.
Die Digitale Transformation zeigt sich in einigen Branchen wie folgt: Klassische Taxiunternehmen transportieren Fahrgäste, Uber dagegen verbindet Fahrer mit Fahrgästen. Hotels bieten Übernachtungsmöglichkeiten an, Airbnb verbindet Gastgeber mit Feriengästen.
Diese innovativen digitalen Geschäftsmodelle besitzen ein enormes Veränderungspotenzial. Sie dringen in etablierte Branchen und brechen dort traditionelle Wettbewerbslogiken auf. Bestehende starre Strukturen werden zerschlagen. Traditionsreiche Unternehmen stehen in dieser Situation vor einem Dilemma. Anders als Startups oder branchenfremde Marktteilnehmer besitzen sie bereits ein etabliertes, oft sehr profitables Geschäftsmodell (vgl. Scherer/Reck/Fliaster, 2019, S. 58).
1 Einführung: Die Einleitung definiert die Aufgabenstellung, die Zielsetzung der Arbeit sowie den methodischen Aufbau zur Systematisierung des Digitalisierungsprozesses.
2 Digitalisierung: Dieses Kapitel ordnet den Begriff historisch ein und systematisiert die Phasen Digitization, Digitalization und Digitale Transformation.
3 Branchenübergreifende Veränderungen: Es werden fundamentale Wandlungsprozesse wie die Verschiebung des Konsumverhaltens und die Rolle datengetriebener Geschäftsmodelle beleuchtet.
4 Digitales Ökosystem: Dieses Kapitel erläutert den soziotechnischen Aufbau, die Funktionsweise sowie die Rolle von Teilnehmern und Partnern innerhalb digitaler Ökosysteme.
5 Digitale Plattformen: Es werden der Aufbau von Plattformen, ihre Einordnung in Ökosysteme, die Prinzipien der Plattformökonomie sowie verschiedene Erlösmodelle und Netzwerkeffekte analysiert.
6 Systematisierung der Finanzbranche: Anwendung der Phasenmodelle auf das Bankenwesen unter besonderer Betrachtung von Fintechs, Crowdfunding und Mobile Banking.
7 Systematisierung der Musikbranche: Analyse des Wandels von physischen Tonträgern hin zu Streaming-Plattformen und der Rolle von Algorithmen bei der Personalisierung.
8 Systematisierung der Automobilbranche: Betrachtung der Transformation vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsdienstleister durch Trends wie Connected Car und Carsharing.
9 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und agilen Startups der Schlüssel für nachhaltigen Erfolg in der Digitalen Transformation sind.
Digitalisierung, Digitization, Digitalization, Digitale Transformation, Digitales Ökosystem, Digitale Plattform, Plattformökonomie, Geschäftsmodelle, Disruption, Fintech, Streaming, Automobilbranche, Finanzbranche, Netzwerkeffekte, Innovation
Die Arbeit systematisiert den Begriff „Digitalisierung“ und untersucht, wie technologische Entwicklungen in verschiedenen Branchen zu neuen, digitalen Geschäftsmodellen führen, die bestehende Märkte disruptieren.
Zu den Schwerpunkten zählen die drei Phasen der Digitalisierung, der Aufbau und die Funktionsweise digitaler Ökosysteme und Plattformen sowie deren Auswirkungen auf die Finanz-, Musik- und Automobilbranche.
Ziel ist es, den abstrakten Begriff „Digitalisierung“ durch eine Phasen-Unterteilung greifbar zu machen und aufzuzeigen, wie digitale Produkte und Services den Weg für moderne Geschäftsmodelle ebnen.
Die Autorin führt eine literaturbasierte Systematisierung durch, analysiert den Verlauf der Digitalen Transformation und veranschaulicht die Ergebnisse anhand von Fallbeispielen aus drei verschiedenen Wirtschaftszweigen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen digitaler Ökosysteme und Plattformen sowie deren Anwendung in den ausgewählten Branchen Finanzwesen, Musik und Automobil.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Digitale Transformation, Plattformökonomie, Ökosysteme, Disruption, Fintech, Netzwerkeffekte und Geschäftsmodellinnovation.
N26 dient als Fallbeispiel für eine mobile Bank, die durch ein schlankes Design und hohe Kundenzentrierung zeigt, wie traditionelle Bankprozesse durch digitale Anwendungen ersetzt werden können.
Algorithmen ermöglichen die Personalisierung von Inhalten (Mass Customization), indem sie das Nutzerverhalten analysieren, um passgenaue Musikvorschläge zu liefern und so die Kundenbindung zu stärken.
Die Branche transformiert sich vom reinen Fahrzeughersteller zum Anbieter von Mobilitätslösungen (Mobility-as-a-Service), unterstützt durch Technologien wie Connected Cars, Carsharing und Auto-Abos.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Rivalität oft wenig zielführend ist und stattdessen Synergien durch Kooperation – bei denen beide Parteien ihre jeweiligen Stärken einbringen – das größte Potenzial für Innovation bieten.
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