Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Die Evolution des Menschen
3.2 Körperliche Aktivität
3.3 Begriffserklärung Gesundheit und Darstellung der Theorien und Modelle
3.4 Begriffserklärung „psychische Gesundheit“ und Darstellung der Theorien und Modelle
3.5 Zusammenhang von körperlicher Aktivität und (psychischer) Gesundheit
3.6 Gegenwärtige Situation in Deutschland und der Welt (Zahlen, Daten, Fakten)
3.6.1 Allgemeine Gesundheit und Krankheit der Bevölkerung
3.6.2 Körperliche Aktivität
3.6.3 Psychische Gesundheit und Krankheit
3.7 Maßnahmen und Programme zur Gesundheitsförderung und Primärprävention
3.7.1 Maßnahmen und Programme zur Förderung der körperlichen Aktivität
3.7.2 Maßnahmen und Programme zur Förderung der psychischen Gesundheit
4 METHODIK
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Methodenkritik
6.3 Schlussfolgerung und Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
8 LITERATURVERZEICHNIS
Ziel der Arbeit ist es, durch einen systematischen Review den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit auf Basis aktueller nationaler und internationaler Studien zu analysieren und dabei die Wirksamkeit von Interventionsprogrammen kritisch zu bewerten.
3.1 Die Evolution des Menschen
Die Evolution des Menschen beeinflusst noch heute Körper und Geist der Gesellschaft. Angefangen mit der Abstammung des Affen bis hin zum aufrechten Gang und die darauf folgende Einteilung von Mann und Frau zu Jägern und Sammlerinnen. Frauen hatten die Aufgabe Kinder zu gebären, sie zu erziehen und zu beschützen, während Männer zur Jagd gingen, um die Familie zu ernähren. Hatte die Frau keinen Nachwuchs zu erwarten, sammelte sie Beeren. Beide Geschlechter mussten sich körperlich betätigen, um am Leben zu bleiben - ihr Überlebensinstinkt (Cordain et al., 2000). War keine körperliche Aktivität mehr von Nöten für Nahrungserwerb oder Fortpflanzung, wurde Energie gespart (Buss & Hoffrage, 2004).Von Geburt an sind diese Wurzeln im menschlichen Körper verankert, doch durch Umwelteinflüsse, soziale Beziehungen und die immer weiter fortschreitende Industrialisierung und der damit einhergehenden Digitalisierung verliert der Mensch diesen Instinkt.
Die Menschen werden sesshaft (Ströhle, 2005), Supermärkte ersetzen das Jagen und Sammeln, durch Industrie und Wirtschaft und die dadurch entstandene Währung bilden sich Berufe. Die natürliche Fortpflanzung wird gehemmt, beispielsweise mit der Antibabypille in den 1960er Jahren (Kaufmann, 2005). Diese Faktoren verschieben den Schwerpunkt des Lebens. In den meisten Regionen der Welt besteht eine übermäßige Verfügbarkeit an Nahrungsmitteln, sodass der Gang zum Supermarkt oder das Liefern von Lebensmitteln nach Hause uns das Leben vereinfachen. Aus diesem Grund benötigen die Menschen weniger Energie. Anstatt als ehemaliger Selbstversorger die Zeit zu überbrücken, entstehen viele verschiedene Berufe, die uns eine freie Entfaltung in der Arbeitswelt ermöglichen. Diese nehmen die meiste Zeit unseres Alltags in Anspruch. Schwere körperliche Arbeiten werden durch Maschinen ersetzt und der Computer und die daraus folgenden digitalen Medien ermöglichen weitere Arbeitsplätze. Das Gehirn des Menschen entwickelt sich immer weiter und ist das Werkzeug der heutigen Gesellschaft. Der damalige Flucht- und Kampfgedanke zum Überleben ist jedoch weiterhin im menschlichen Gehirn verankert und erzeugt Stress im Körper. Dieser Stress beginnt bereits im schulischen Alltag, erzeugt durch Leistungsdruck, beispielsweise durch das Konstrukt einer Note und begleitet die Gesellschaft bis in den Arbeitsalltag und die Freizeit.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die wachsende Relevanz psychischer Erkrankungen und die Notwendigkeit, den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischem Wohlbefinden systematisch zu erforschen.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Forschungsziels, im Rahmen eines systematischen Reviews den aktuellen Forschungsstand zum Thema körperliche Aktivität und psychische Gesundheit zusammenzufassen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Umfassende theoretische Fundierung durch Betrachtung der menschlichen Evolution, Gesundheitsmodelle sowie epidemiologischer Daten und bestehender Präventionsprogramme.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Suchprozesses in Datenbanken und der Anwendung spezifischer Ein- und Ausschlusskriterien zur Selektion der relevanten Studien.
5 ERGEBNISSE: Tabellarische Aufbereitung und kritische Analyse der zehn ausgewählten Studien unter Berücksichtigung von Studiendesign, Intervention und Hauptergebnissen.
6 DISKUSSION: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen des Studienvergleichs, methodische Reflexion der Untersuchung sowie Ableitung von Schlussfolgerungen und zukünftigen Ausblicken.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Erkenntnisse über den positiven Einfluss von körperlicher Aktivität, insbesondere Ausdauertraining, auf die psychische Gesundheit.
Körperliche Aktivität, Psychische Gesundheit, Gesundheitsförderung, Primärprävention, Ausdauertraining, Stressbewältigung, Salutogenese, Biopsychosoziales Modell, Epidemiologie, Lebensqualität, Arbeitsunfähigkeit, Intervention.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit, um eine systematische Übersicht über aktuelle Forschungsergebnisse und die Wirksamkeit von Präventionsmaßnahmen zu geben.
Zentrale Themen sind die gesundheitlichen Auswirkungen von Sport, theoretische Gesundheitsmodelle (wie Salutogenese und das biopsychosoziale Modell) sowie epidemiologische Daten zur körperlichen und psychischen Verfassung der Bevölkerung.
Das Ziel ist ein systematischer Review, der aufzeigt, wie körperliche Aktivität zur Förderung der psychischen Gesundheit eingesetzt werden kann und welche Evidenz hierfür in aktuellen Studien existiert.
Es handelt sich um einen systematischen Review, bei dem nationale und internationale Studien der Jahre 2017 bis 2020 aus Datenbanken wie PubMed und Google Scholar nach festgelegten Kriterien selektiert und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Kenntnisstandes sowie eine tabellarische Analyse und kritische Würdigung von zehn ausgewählten Interventionsstudien.
Wichtige Begriffe sind unter anderem körperliche Aktivität, psychische Gesundheit, Prävention, Stressbewältigung und Gesundheitsförderung.
Die Studien bestätigen überwiegend, dass Ausdauertraining einen signifikanten positiven Effekt auf die Senkung von Angst- und Depressionswerten sowie die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität hat.
Stress ist ein zentraler Faktor für psychische Belastungen in der modernen Arbeitswelt; die Arbeit untersucht, wie körperliche Aktivität als Gegenmaßnahme zur Stressbewältigung fungieren kann.
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