Diplomarbeit, 2003
213 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
I. Theoretischer Teil
1. Grundlagen der Hypnose
1.1. Was ist Hypnose?
1.2. Eine historische Einordnung der Hypnose
1.2.1. Hypnose im Altertum
1.2.2. Die Entwicklung vom Magnetismus zur wissenschaftlichen Hypnose
1.3. Unterscheidung von direkter und indirekter Hypnose
1.3.1. Direkte Induktion
1.3.2. Indirekte Induktion
1.4. Verschiedene Phänomene und Begriffe in der Hypnose
1.4.1. Hypnotische Phänomene
1.4.2. Suggestion
1.4.3. Fremdsuggestion und Autosuggestion
1.4.4. Posthypnotischer Auftrag / Posthypnotische Suggestion
1.4.5. Trancelogik
1.4.6. Vollzug im Unterbewusstsein
1.4.7. Suggestive Menschen
1.4.8. Suggestibilität
1.4.9. Fremdhypnose und Selbsthypnose
1.4.10. Spontanhypnose
1.4.11. Wirkungen der Hypnose
1.4.12. Negative Sinnestäuschungen
1.4.13. Positive Sinnestäuschungen
1.4.14. Eingeengte Bewusstseinslage
1.4.15. Trance/Trancetiefe
1.4.16. Rapport
1.5. Theoretische Erklärungsansätze zur Hypnose
1.5.1. „Hypnose als Schlaf“
1.5.2. „Hypnose als Hypersuggestibilität“
1.5.3. „Hypnose als konditionierte Reaktion“
1.5.4. „Hypnose als Regression“
1.5.5. „Hypnose als Dissoziation“
1.5.6. „Hypnose als eine besondere Bewusstseinsstufe“
1.5.7. „Hypnose als Rollenhandeln“
1.5.8. „Hypnose als Realitätsverkennung“
1.5.9. „Theorie der Hypnose als Alltag“
1.6. Theorien der Hypnose nach der modernen Wissenschaftsauffassung
1.6.1. Die State-Theorien
1.6.2. Die Non-State-Theorien
1.6.3. Hypnose in der Tradition von Erickson
1.6.4. Problem der modernen Hypnosetheorien
1.6.5. Hypnose im Fouries ökosystemischen Ansatz
1.7. Anwendungsmöglichkeiten und Anwendungsgebiete
1.7.1. Hypnose in der Medizin
1.7.2. Hypnose in Klinischer Psychologie und Psychiatrie
1.7.3. Hypnose im forensischen Bereich
1.7.4. Hypnose bei Sport
1.8. Modellbeispiel einer Hypnosesitzung
1.9. Abgrenzung/Gefahren/Kritik/Ängste zu Hypnose
2. Grundlagen der Verhaltenstherapie
2.1. Was ist Verhaltenstherapie bzw. kognitive Therapie?
2.2. Entwicklung der Verhaltenstherapie
2.3. Theoretische Grundlagen der Verhaltenstherapie
2.3.1. Lerntheoretisch
2.3.2. Soziale Lerntheorien
2.3.3. Kognitive Lernmodelle
2.4. Verhaltenstherapeutische Methoden und Techniken
2.4.1. Kognitiv-behaviorale Therapie
2.4.2. Kognitive Therapie
2.4.3. Biofeedback
2.4.4. Systematische Desensibilisierung
2.4.5. Reizkonfrontation
2.4.6. Angewandte Anspannung
2.4.7. Angewandte Entspannung
2.4.8. Informationsvermittlung
2.4.9. Stress-Management
2.4.10. Nondirektive Therapie
2.4.11. Training sozialer Kompetenz
2.5. Hypnose und Verhaltenstherapie
2.5.1. Vorteile der Methodenkombination
3. Angststörungen
3.1. Phobische Störungen
3.1.1. Agoraphobie
3.1.2. Soziale Phobie
3.1.3. Spezifische Phobie
3.2. Andere Angststörungen
3.2.1. Panikstörung
3.2.2. Generalisierte Angst
4. Grundlagen von Meta-Analysen
4.1. Einführung in die Meta-Analyse
4.2. Effektgrößen
4.2.1. Verschiedene Arten zur Berechnung von Effektstärken
4.2.2. Weitere Darstellungen von Effektgrößen
4.3. Probleme bei der Erstellung von Meta-Analysen
4.3.1. Inklusionskriterien
4.3.2. Fehlenden Angaben in Primärstudien
4.3.3. Berechnung von Effektgrößen
4.3.4. Einfluss der Stichprobe auf die Effektgrößen
4.3.5. Einfluss der Variablen auf die Effektgrößen
4.3.6. Interpretation der Effektstärken
4.3.7. Sonstige Probleme bei Meta-Analysen
4.4. Metaanalysenprogramm von Ralf Schwarzer
4.4.1. Allgemeine Informationen
4.4.2. Was leistet das Programm?
4.4.3. Genauere Betrachtung der Rechenverfahren
4.4.3.1. Ergänzende Bemerkungen zu den verschiedenen Rechenverfahren
4.4.3.1.1. Wahrscheinlichkeiten (p-Werte)
4.4.3.1.2. Effektstärke (d-Werte)
4.4.3.1.3. Effektstärke (r-Werte)
4.4.4. Zusätzliche Rechenverfahren (Utilities)
4.4.4.1. „Conversions to r“
4.4.4.2. „Effect Sizes d“
4.4.4.3. „Significance of Correlation“
4.4.4.4. „Weighted M, Variance & Correlation“
4.4.4.5. „t-Test“
4.5. Methoden und Ergebnisse bereits durchgeführter Meta-Analysen
4.5.1. Smith, Glass und Miller (1980)
4.5.2. Grawe, Donati und Bernauer (1994)
4.5.3. Revenstorf und Prudlo (1994)
4.5.4. Romminger (1995)
4.5.5. International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis (2000)
4.5.6. Bongartz, Flammer und Schwonke (2002)
4.5.7. Weitere Veröffentlichungen
5. Fragestellungen der Untersuchung
II. Empirischer Teil
6. Material und Methodik der Untersuchung
6.1. Literaturrecherche
6.2. Auswahlkriterien der Studien
6.3. Kodierung der Studien
6.4. Berechnung der Effektstärken
6.5. Weitere Berechnungen
7. Ergebnisse der Untersuchung
7.1. Effektivität von Verhaltenstherapie bei Angststörungen
7.1.1. Effektivität psychologischer Therapien von spezifischer Phobie
7.1.2. Effektivität psychologischer Therapien von sozialer Phobie
7.1.3. Effektivität psychologischer Therapien von Panik und Agoraphobie
7.2. Beschreibung der ausgeschlossenen Studien
7.2.1. Ammond, D. M. et al (1971)
7.2.2. Johnson, L. R. et al (1984)
7.2.3. Spies, G. (1979)
7.2.4. Sapp, M. (1991)
7.2.5. Benson, H. (1978)
7.2.6. Stetter, F. (1994)
7.2.7. Glick, B. S. (1970)
7.3. Beschreibung der aufgenommenen Hypnosestudien
7.3.1. Agoraphobie (F 40.0)
7.3.1.1. Dyck, R. V. et al (1997)
7.3.2. soziale Phobie (F 40.1)
7.3.2.1. Stanton, H. E. (1991)
7.3.3. spezifische Phobie (F 40.2)
7.3.3.1. Horowitz, S. L. (1970)
7.3.3.2. O´Brien, R. et al (1981)
7.3.3.3. Hammerstrand, G. et al (1995)
7.3.3.4. Moore, R. et al (1996)
7.3.3.5. Boutin, G. E. et al (1983)
7.3.3.6. Melnick, J. et al (1976)
7.3.3.7. Stanton, H. E. (1988)
7.3.3.8. Stanton, H. E. (1992)
7.3.3.9. Stanton, H. E. (1984)
7.3.4. Panikstörung (F 41)
7.3.4.1. Stanton, H. E. (1978)
7.3.4.2. O´Neill, L. M. et al (1999)
7.3.4.3. Stanton, H. E. (1984)
7.3.5. Zusammenfassende Auswertung der Meta-Analyse
7.3.5.1. Vergleich von „reiner Hypnosetherapie“ und „kombinierter Hypnosetherapie“
7.3.5.2. Vergleich von Prä-Post und Prä-Follow-up bei Hypnosetherapie
7.3.5.3. Zusammenfassung
7.4. Vergleich von Verhaltenstherapie und Hypnose
7.4.1. Prä-Post Vergleich
7.4.2. Prä-Follow-up Vergleich
7.4.3. Zusammenfassung
8. Diskussion und Zusammenfassung
8.1. Möglichkeiten und Grenzen der Meta-Analyse
8.2. Anmerkungen zu Effektstärkenberechnungen
8.3. Kritik und Verbesserungsvorschläge
9. Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Diplomarbeit besteht darin, die Effektivität verschiedener psychotherapeutischer Behandlungsmethoden bei der Bewältigung von Angststörungen zu untersuchen und einen Wirksamkeitsvergleich zwischen Verhaltenstherapie und Hypnosetherapie mittels metaanalytischer Berechnungen anzustellen.
1.2 Eine historische Einordnung der Hypnose
Die erhaltenen Keilschriften aus den Ländern an Euphrat und Tigris zeigen uns, dass das älteste bekannte Kulturvolk der Erde, die Sumerer, bereits im vierten Jahrtausend vor Christus eine Art Hypnose gebrauchten (Kossak, 1997).
1.2.1 Hypnose im Altertum
In der berühmten Priesterschule von Erech wurde seit urdenklichen Zeiten ein geschriebenes Werk aufbewahrt, das der Beweis dafür ist, dass in jenen Zeiten besonders ausgebildete Priesterärzte Kranke durch hypnotische Suggestionen im Schlaf heilten. Auch waren damals schon die drei Stufen, wie leichte, mittlere und tiefe Hypnose, des hypnotischen Zustandes bekannt, ähnlich wie heute die gleichen Stufen der Hypnose unterschieden werden.
1. Grundlagen der Hypnose: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung, verschiedene Phänomene, moderne Theorien und Anwendungsgebiete der Hypnose.
2. Grundlagen der Verhaltenstherapie: Es erfolgt eine Einführung in die Geschichte, die theoretischen Lernmodelle und die gebräuchlichen verhaltenstherapeutischen Methoden, wobei ein besonderer Fokus auf die Kombination mit hypnotherapeutischen Elementen gelegt wird.
3. Angststörungen: Hier werden die klinischen Störungsbilder Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobie und Panikstörung nach ICD-10 definiert und beschrieben.
4. Grundlagen von Meta-Analysen: Dieses Kapitel behandelt die methodischen Ansätze, Herausforderungen bei der Berechnung von Effektstärken und stellt das Metaanalysen-Programm von Ralf Schwarzer vor.
5. Fragestellungen der Untersuchung: In diesem Kapitel werden die Forschungsfragen und Hypothesen für den empirischen Teil der Diplomarbeit formuliert.
6. Material und Methodik der Untersuchung: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Literaturrecherche, die Auswahlkriterien für die einbezogenen Studien und die Kodierung sowie Berechnung der Effektstärken.
7. Ergebnisse der Untersuchung: Dieses umfangreiche Kapitel präsentiert die empirischen Befunde der Meta-Analysen, vergleicht verschiedene Therapieverfahren und untersucht die Stabilität der Behandlungserfolge.
8. Diskussion und Zusammenfassung: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit kritisch reflektiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und Möglichkeiten sowie Grenzen der Meta-Analyse diskutiert.
Hypnose, Verhaltenstherapie, Angststörungen, Meta-Analyse, Effektstärke, Psychotherapie, Phobie, Panikstörung, Agoraphobie, Kognitive Verhaltenstherapie, Suggestion, Trance, Wirksamkeitsforschung, Katamnese
Die Arbeit untersucht die Effektivität verschiedener psychotherapeutischer Ansätze bei Angststörungen. Zentral ist dabei der Wirksamkeitsvergleich zwischen Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie durch den Einsatz metaanalytischer Methoden.
Die Analyse konzentriert sich auf Angststörungen gemäß ICD-10-Klassifikation, namentlich Agoraphobie, soziale Phobie, spezifische Phobien und Panikstörungen.
Das primäre Ziel ist es, die therapeutische Wirksamkeit von Hypnosetherapie bei Angststörungen mittels Effektstärkenberechnungen zu belegen und zu prüfen, ob die Kombination von Hypnose mit verhaltenstherapeutischen Elementen bessere Ergebnisse liefert als reine Verfahren.
Der Autor führt eine Meta-Analyse durch, bei der Studien aus verschiedenen Datenbanken (wie Psyclit, Psyndex und Medline) systematisch gesichtet, nach Gütekriterien gefiltert und statistisch ausgewertet wurden, unter anderem mit dem Metaanalysen-Programm von Ralf Schwarzer.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Hypnose und Verhaltenstherapie, die methodologischen Voraussetzungen für Meta-Analysen, die Definition der Störungsbilder sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der Primärstudien zur Hypnosetherapie und Verhaltenstherapie.
Wesentliche Begriffe umfassen die metaanalytische Effektstärke, klinische Hypnose, Verhaltenstherapie, therapeutische Stabilität (Katamnese) und die verschiedenen Ausprägungen von Angststörungen.
Die Ergebnisse deuten auf eine langfristige Stabilität hin. In der Nachuntersuchung (Follow-up) zeigten sich bei vielen Angststörungskategorien weiterhin gute oder sogar verbesserte Effektstärken.
Insbesondere bei der „spezifischen Phobie“ zeigt sich die Kombination aus Hypnose und verhaltenstherapeutischen Methoden als signifikant effektiver als reine Therapieansätze.
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