Bachelorarbeit, 2021
64 Seiten, Note: 2,4
1. Einleitung
2. Sexismus, Frauenbild und Feminismus
3. Simone de Beauvoir
3.1 Biographie
3.2 Das andere Geschlecht - "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es"
3.3 Kritische Betrachtung zu Simone de Beauvoir und ihrem Lebenswerk
4. Alice Schwarzer - "Das Gesicht des deutschen Feminismus"
4.1 Biographie
4.2 ‚Der kleine Unterschied‘ und seine großen Folgen
4.3 ‚Emma‘
4.4 Kritischer Diskurs zum Lebenswerk von Alice Schwarzer
5. Welche Kritik an der Gesellschaft und welche damit verbundenen Hoffnungen und Visionen auf Veränderung hatten die beiden Frauen?
5.1 Macht und Unterwerfung
5.2 Mutterschaft und Abtreibung
5.3 Erwerbstätigkeit
5.4 Diätwahn und Erscheinungsbild
5.5 Prostitution
6. Wer ist die Generation Z - welche moralischen Werte hat sie?
7. Margarete Stokowski und Laurie Penny – Die neuen Feministinnen
8. Metoo Bewegung
9. Was wurde aus den Visionen von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer? Wieviel Sexismus herrscht noch zu Zeiten der Generation Z und wie geht diese hiermit um?
9.1 Macht und Unterwerfung / sexuelle Straftaten
9.2 Geschlechterhierarchie
9.3 Mutterschaft und Abtreibung
9.4 Erwerbstätigkeit
9.5 Der Körper der Frau
9.6 Geschlechtererziehung
9.7 Sexismus im Spitzensport
9.8 Prostitution
10. Fazit
Diese Bachelorarbeit analysiert das Frauenbild der Generation Z und untersucht, inwiefern Sexismus in der heutigen Gesellschaft weiterhin präsent ist, indem sie die Visionen und Errungenschaften der Feministinnen Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer den heutigen sozialen Realitäten gegenüberstellt.
3.2 Das andere Geschlecht - "Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird es"
Mit ihrem Buch „Das andere Geschlecht“ aus dem Jahr 1949 analysiert Simone de Beauvoir auf radikale Weise die Situation der Frau und inspiriert die neuen Frauenbewegungen (vgl. Schwarzer, 2008: 31). Allerdings distanzierte sich Beauvoir zu dieser Zeit noch von der Notwendigkeit der Existenz einer Frauenbewegung. Sie glaubt an eine automatische Lösung der Frauenfrage innerhalb des Sozialismus (vgl. Schwarzer, 2008: 17). Sie fühlt sich zum Zeitpunkt des Schreibens noch eins mit ihrer Zeit und beurteilte die Zukunft der Frau optimistischer als sie es später tat (vgl. Zehl Romero, 1978: 100).
Im Klappentext ihres Buches wird es folgendermaßen beschrieben: „Simone de Beauvoir überprüft die subjektiven und objektiven Einschränkungen und Belastungen, denen Frauen ausgesetzt waren und sind. Aus souveränem Verständnis, profundem Wissen und umsichtig angeordnetem überreichem Quellenmaterial formt sie die Diagnose von Ängsten, Frustrationen, Unterlegenheitsgefühlen, Kompensationen und ausweichenden Reaktionen, die der weiblichen Emanzipation noch immer entgegenstehen“ (Beauvoir, 2020: 2).
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Diskrepanz zwischen verfassungsrechtlicher Gleichberechtigung und der sozialen Realität in Deutschland.
2. Sexismus, Frauenbild und Feminismus: Es werden grundlegende Begriffsdefinitionen dargelegt, die als theoretisches Fundament für die weitere Analyse dienen.
3. Simone de Beauvoir: Dieses Kapitel widmet sich der Biografie, den zentralen Werken und einer kritischen Würdigung der bedeutendsten Theoretikerin des 20. Jahrhunderts.
4. Alice Schwarzer - "Das Gesicht des deutschen Feminismus": Hier werden der Lebenslauf und das Wirken von Alice Schwarzer sowie die Gründung der Zeitschrift 'Emma' beleuchtet.
5. Welche Kritik an der Gesellschaft und welche damit verbundenen Hoffnungen und Visionen auf Veränderung hatten die beiden Frauen?: Das Kapitel vergleicht die Ansätze beider Frauen zu Machtstrukturen, Mutterschaft, Erwerbsarbeit und Körperbild.
6. Wer ist die Generation Z - welche moralischen Werte hat sie?: Es folgt eine Analyse der Generation Z, ihrer digitalen Sozialisation und ihrer spezifischen Wertevorstellungen.
7. Margarete Stokowski und Laurie Penny – Die neuen Feministinnen: Vorstellung moderner Akteurinnen, die das feministische Denken der heutigen Generation beeinflussen.
8. Metoo Bewegung: Das Kapitel erläutert die Entstehung und Bedeutung der #MeToo-Bewegung als globalen Aufschrei gegen sexualisierte Gewalt.
9. Was wurde aus den Visionen von Simone de Beauvoir und Alice Schwarzer? Wieviel Sexismus herrscht noch zu Zeiten der Generation Z und wie geht diese hiermit um?: Eine detaillierte Untersuchung aktueller Missstände in verschiedenen Lebensbereichen wie Sexualstrafrecht, Berufswelt und Sport.
10. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass trotz großer Fortschritte weiterhin ein struktureller Bedarf zur Bekämpfung von Sexismus und zur Förderung echter Gleichberechtigung besteht.
Feminismus, Simone de Beauvoir, Alice Schwarzer, Generation Z, Sexismus, #MeToo, Gleichberechtigung, Patriarchat, Gender Pay Gap, Mutterschaft, Prostitution, Berufstätigkeit, Emanzipation, Frauenbild, Körperbild.
Die Arbeit untersucht das Frauenbild im Wandel der Zeit und analysiert, wie moderne Generationen mit den Forderungen und Visionen klassischer Feministinnen umgehen.
Schwerpunkte sind die theoretischen Grundlagen des Feminismus, die Analyse gesellschaftlicher Machtstrukturen, der Einfluss digitaler Medien auf junge Frauen und aktuelle politische Debatten zur Gleichstellung.
Die Arbeit verfolgt das Ziel herauszufinden, ob und wie Sexismus in der heutigen Zeit, speziell bei der Generation Z, fortbesteht und inwieweit die Arbeit von Pionierinnen wie Schwarzer und Beauvoir heute noch relevant ist.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse auf Basis bestehender Literatur, Biografien und aktueller gesellschaftlicher Studien und Berichte.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Feministinnen, den Vergleich ihrer Visionen, die Charakterisierung der Generation Z und eine detaillierte Analyse aktueller Problemfelder wie Prostitution und sexuelle Belästigung.
Zentrale Begriffe sind Feminismus, Generation Z, Sexismus, Emanzipation, Gleichberechtigung und Machtstrukturen.
Während Beauvoir das Frau-Sein als soziales Konstrukt und philosophische Freiheit betrachtete, fokussierte Schwarzer stärker auf die konkrete Unterdrückung durch patriarchale Strukturen und die ökonomische sowie sexuelle Abhängigkeit der Frau.
Sie fungiert als wichtiges Instrument des Empowerment, das jungen Frauen durch weltweite Vernetzung hilft, sich gegen sexuelle Übergriffe und Diskriminierung zu solidarisieren.
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