Bachelorarbeit, 2020
131 Seiten, Note: 2,2
1. Problemdarstellung
2. Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen unter Einbindung von normativen Rahmenbedingungen
2.1. Aktualität des Themas:
2.2. Stand der Forschung
2.3. Auseinandersetzung mit der Empowerment-Theorie
3. Forschungsdesign der Studie
3.1. Eingesetzte Messinstrumente für die empirische Datenerhebung
3.2. Auswertungsmethode – Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
3.3. Beschreibung der Datenauswertung
4. Diskussion
5. Fazit/Ausblick
6. Anlagen
7. Literaturverzeichnis
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwiefern die Katholische Stiftungshochschule München die UN-Behindertenrechtskonvention umsetzt und welche spezifischen Ziele sowie Maßnahmen erforderlich sind, um Studierenden mit körperlichen Einschränkungen ein barrierefreies Studium zu ermöglichen.
1. Problemdarstellung
„Ein Thema, über das es sich zu reden lohnt.“
„… man muss seine Leute an den richtigen Ecken postieren. Man muss sich Zeit geben. Man muss beweglich bleiben, die Strategie korrigieren, während sie schon läuft. Und natürlich: Man braucht ein Thema, über das es sich zu reden lohnt.“ In dieser wissenschaftlichen Studie sind diese Themen Autonomie, Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit sowie demokratische Partizipation, „über das es sich zu reden lohnt“. Zusammengefasst lässt sich das Thema auch grob mit „Empowerment von Menschen mit Behinderung“ beschreiben. Welche Bedeutung dieses Thema seit 2009 gewonnen hat, zeigt die neue Betrachtungsweise, das neue Verständnis von Behinderung in der Politik und Gesellschaft. Empowerment, Behinderung und Inklusion sind untrennbar mit der UN-BRK und deren Umsetzung in Deutschland verbunden und wurden zu einem Thema, was Kinosäle füllte.
1. Problemdarstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Inklusion von Menschen mit Behinderung ein und erläutert die Bedeutung von Empowerment im Kontext der UN-BRK.
2. Auseinandersetzung mit theoretischen Ansätzen unter Einbindung von normativen Rahmenbedingungen: Hier werden der aktuelle Forschungsstand sowie theoretische Grundlagen wie die Empowerment-Theorie nach Herringer dargelegt und rechtliche Normen analysiert.
3. Forschungsdesign der Studie: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise, insbesondere die Datenerhebung durch Experteninterviews und Fragebögen sowie die Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.
4. Diskussion: Die gewonnenen empirischen Ergebnisse werden hier analysiert, interpretiert und mit dem theoretischen Rahmen sowie dem Forschungsstand in Beziehung gesetzt.
5. Fazit/Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bietet Empfehlungen für die künftige Weiterentwicklung der Inklusionsstrategien an der KSH München.
Inklusion, UN-BRK, Empowerment, Hochschule, Behindertenrechtskonvention, Studium, Barrierefreiheit, Partizipation, Sozialgesetzbuch, Selbstbestimmung, Inklusive Bildung, Nachteilsausgleich, Qualitative Inhaltsanalyse, Menschenrechte, KSH München.
Die Arbeit befasst sich mit der praktischen Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im hochschulischen Umfeld und analysiert am Beispiel der KSH München den Status quo der Inklusion.
Zentrale Themen sind die UN-BRK, Empowerment-Konzepte in der Sozialen Arbeit, die Barrierefreiheit an Hochschulen sowie die Situation von Studierenden mit Behinderungen.
Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern geht die KSH München die Umsetzung der UN-BRK an und welche Ziele und Maßnahmen sind notwendig, um Studierenden mit körperlicher Einschränkung das Studium zu ermöglichen?“
Es wird eine empirische Studie durchgeführt, die leitfadengestützte Experteninterviews und eine schriftliche Befragung Studierender nutzt, wobei die Auswertung nach der qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring erfolgt.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Darstellung des Forschungsdesigns, die methodische Auswertung der Daten sowie eine tiefgehende Diskussion der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Inklusion, UN-BRK, Empowerment, Barrierefreiheit, Partizipation und die spezifischen Rahmenbedingungen an der KSH München.
Die befragten Studierenden bewerten den aktuellen Stand der Umsetzung der UN-BRK mehrheitlich als befriedigend bis gut, sehen jedoch noch erheblichen Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Barrierefreiheit und Kommunikation.
Das Empowerment-Konzept dient als theoretisches Fundament, um Menschen mit Behinderung als Experten in eigener Sache zu begreifen und aktiv in die Gestaltung inklusiver Maßnahmen einzubinden.
Die Behindertenbeauftragten haben eine wichtige beratende Funktion, deren Position und Entscheidungsbefugnisse jedoch laut Arbeit weiter gestärkt werden sollten, um eine effektive Umsetzung der Inklusion zu gewährleisten.
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