Bachelorarbeit, 2021
54 Seiten, Note: 1,8
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Theorien der Gesundheitspsychologie und Ernährungspsychologie
3.1.1 Transtheoretisches Modell (TTM)
3.1.2 Selbstwirksamkeitserwartung
3.1.3 Kognitive Theorie
3.1.4 Konditionierung
3.1.5 GROW-Modell
3.1.6 SORKC-Modell
3.1.7 Das Humanistische Menschenbild nach Rogers
3.1.8 Compliance
3.2 Daten und Zahlen zum Gesundheitsverhalten in Deutschland
3.3 Fünf Empirische Studien zur gesundheitsfördernden V erhaltensänderung (Interventionsstudien
3.4 Fragestellung der eigenen Studie
4 METHODIK
4.1 Rahmenbedingungen der Beratung
4.1.1 der Intention (Zielbildung + Intentionsbildung)
4.1.2 Präaktionale Volitionsphase
4.1.3 Aktionale Volitionsphase (+Barriere Management)
4.2 Beschreibung der sechs Klientinnen
5 ERGEBNISSE
5.1 Klientin 1
5.2 Klientin 2
5.3 Klientin 3
5.4 Klientin 4
5.5 Klientin 5
5.6 Klientin 6
6 DISKUSSION
6.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
6.2 Interpretation der Ergebnisse
6.2.1 Interpretation des TTMs
6.2.2 Interpretation GROW Modell
6.2.3 Interpretation Konditionierung
6.2.4 Interpretation des SORKC Modells
6.2.5 Interpretation der Humanistischen Menschenbildes nach Rogers
6.2.6 Interpretation der empirischen Studien
6.3 Beschränkungen der Forschung
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen einer theoriegeleiteten Gesundheitsberatung auf das Ernährungsverhalten von sechs weiblichen Klientinnen im Alter von 20 bis 25 Jahren. Ziel ist es, durch stadienspezifische Interventionen auf Basis psychologischer Modelle eine langfristige, positive Verhaltensänderung zu fördern und die Wirksamkeit der eingesetzten Methoden zu evaluieren.
3.1.1 Transtheoretisches Modell (TTM)
Das TTM ist das weltweit wichtigste Modell, um Veränderungen von gesundheitsrelevanten Gewohnheiten zu beschreiben (Knoll et al., S. 53-54). Sei es Raucherentwöhnung, Ernährungsänderung oder allgemein der Analyse der Veränderung von problematischen Gewohnheiten – das TTM ordnet den Prozess in verschiedene „Stufen der Verhaltensänderung“ (Schwarzer, 2004).
Nach dem Transtheoretischen Modell (Prochaska und DiClemente, 1982), gibt es fünf Stufen: Die Absichtslosigkeit, die Absichtsbildung, die Vorbereitung, die Handlung und die Aufrechterhaltung. Die ersten drei Stufen beziehen sich vor allem auf die Einstellung, die anderen mehr auf die Verhaltensaspekte eines Menschen (Schwarzer, 2004).
Stufe 1: Absichtslosigkeit – in dieser Stufe besteht keine Motivation das problematische Verhalten zu ändern, da kein Problembewusstsein vorhanden ist. Es wird keine Gesundheitsbedrohung wahrgenommen. Das gesundheitsschädigende Verhalten wird meist gerechtfertigt (Knoll et al., S. 53-54). Die Stufe der Absichtslosigkeit ist die stabilste Stufe.
Stufe 2: Absichtsbildung – Ein Problembewusstsein ist vorhanden. Der Drang zur Veränderung rückt in den Vordergrund. Es werden noch keine Maßnahmen unternommen, die zur Problemlösung verhelfen könnten. Die Person befindet sich noch in der Phase des Wünschens. Es wird erwogen, das Verhalten in den nächsten 6 Monaten durch Abwägen der Vor- und Nachteile zu ändern. (Knoll et al., S. 53-54). Die Stufe der Absichtsbildung ist eine sehr stabile Stufe.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Herausforderung ungesunder Essgewohnheiten in der Gesellschaft beleuchtet und die Forschungsfrage nach den Auswirkungen theoriegeleiteter Beratung definiert.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel beschreibt das Ziel, sechs weibliche Klientinnen mittels TTM-Einordnung und Beratungsterminen bei ihrer Ernährungsanpassung zu begleiten.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es werden zentrale gesundheitspsychologische Theorien erläutert, aktuelle Daten zum Gesundheitsverhalten analysiert und empirische Interventionsstudien diskutiert.
4 METHODIK: Dieses Kapitel stellt das methodische Vorgehen vor, insbesondere die Verwendung von Fragebögen und spezifischen Coaching-Werkzeugen in den verschiedenen Phasen der Beratung.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse für die sechs untersuchten Klientinnen detailliert dargestellt und ihre Entwicklung im TTM nach sechs Wochen ausgewertet.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert, die Wirksamkeit der Modelle wie GROW und TTM reflektiert sowie Beschränkungen der eigenen Forschung kritisch hinterfragt.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Das Kapitel bietet einen abschließenden Rückblick auf das Forschungsziel, die methodische Vorgehensweise und die zentralen Erkenntnisse über den Einfluss von Selbstwirksamkeit und Compliance.
Ernährungsberatung, Gesundheitsverhalten, Transtheoretisches Modell, Verhaltensänderung, Selbstwirksamkeit, Compliance, GROW-Modell, SORKC-Modell, Ernährungspsychologie, Prävention, Coaching, Übergewicht, Ernährungsumstellung, Motivation, Interventionsstudien.
Die Arbeit untersucht, wie eine theoriegeleitete Gesundheitsberatung dazu beitragen kann, das Ernährungsverhalten von jungen Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren langfristig zu verbessern.
Die zentralen Themen umfassen die Anwendung psychologischer Modelle wie das Transtheoretische Modell (TTM) und das GROW-Modell sowie die Analyse von Selbstwirksamkeit und Compliance im Kontext einer Ernährungsumstellung.
Das Hauptziel ist die Dokumentation der Wirksamkeit einer sechswöchigen Ernährungsberatung, um festzustellen, ob die Klientinnen ihre Gewohnheiten dauerhaft ändern konnten.
Die Autorin nutzt einen Fragebogen, um die Klientinnen vor und nach der sechswöchigen Beratung in die Stufen des Transtheoretischen Modells (TTM) einzuordnen und den Erfolg der Intervention zu messen.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen des Gesundheitsverhaltens, die Vorstellung der eingesetzten Coaching-Werkzeuge sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der sechs individuellen Fallbeispiele.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Verhaltensänderung, Ernährungsberatung, Selbstwirksamkeit, Transtheoretisches Modell und Compliance charakterisieren.
Bei Klientin 2 scheiterte die Beratung insbesondere an einer mangelnden Compliance und einem geringen Selbstwertgefühl, weshalb kein positiver Einfluss auf ihr Ernährungsverhalten erzielt werden konnte.
Eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung der Klientinnen erwies sich als wesentlicher Erfolgsfaktor, da diese Frauen motivierter waren, Beratungstipps in ihren Alltag zu integrieren.
Klientin 4 zeichnete sich durch eine sehr hohe Selbstwirksamkeitserwartung aus, was dazu führte, dass sie alle Beratungstools erfolgreich in ihren Alltag integrieren konnte und eine positive Verhaltensänderung vollzog.
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