Masterarbeit, 2021
81 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen
2.1 Begrifflichkeiten des Konzeptes Home-Office
2.2 Entstehung und Merkmale des Konzeptes Home-Office
2.3 Entwicklung und Stand der Forschung der Arbeitsform Home-Office
2.4 Spannungen, Herausforderungen und Chancen der Arbeit aus dem Home-Office
2.5 Paradox Approach
2.5.1 Theoretische Grundlagen
2.5.2 Anwendung des Paradox Approach auf relevante Spannungsfelder
3. Forschungsdesign
3.1 Gütekriterien
3.2 Datenerhebung
3.3 Datenauswertung
4. Darstellung der empirischen Ergebnisse
4.1 Paradoxes of Organizing
4.2 Paradoxes of Performing
4.3 Paradoxes of Belonging
4.4 Paradoxes of Learning
4.5 Paradoxes of Perspective
5. Diskussion
5.1 Wissenschaftliche Diskussion
5.2 Managementorientierte Diskussion
6. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, paradoxe Spannungen, die durch die Arbeit im Home-Office entstehen, explorativ zu untersuchen und unter Anwendung des Paradox Approach zu identifizieren, um darauf basierend Handlungsempfehlungen für die unternehmerische Praxis abzuleiten.
4.1 Paradoxes of Organizing
Anhand der Interviewauswertung wurden verschiedene Paradoxes of Organizing ersichtlich. Diese werden dadurch begünstigt, dass aufgrund der Arbeit von Zuhause organisationale Subsysteme entstehen. Als Teilsystem der Organisation müssen diese zum einen in sich unabhängig und selbstständig agieren, sind jedoch gleichzeitig dem Unternehmen, bzw. den Teams und Arbeitsbereichen, als Gesamtsystem zugehörig (Jarzabkowski et al., 2013). In dieser Hinsicht entstehen einander entgegenstehende Prozesse und Strategien, welche der Erreichung eines übergeordneten Ziels gemäß der Paradoxes of Organizing dienen. Die daraus entstehenden Interdependenzen sind in Tabelle dargestellt und werden im Folgenden genauer erläutert.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der dezentralen Arbeitsformen ein, verortet das Home-Office in der Industrie 4.0 und legt die Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2. Begriffliche und theoretische Grundlagen: Hier werden Definitionen des Home-Office erarbeitet, die historische Entwicklung nachgezeichnet und der Paradox Approach als theoretischer Rahmen zur Untersuchung organisationaler Spannungen vorgestellt.
3. Forschungsdesign: Dieses Kapitel erläutert die Methodik der explorativen Studie, einschließlich der Gütekriterien sowie der Vorgehensweise bei der Datenerhebung durch Experteninterviews und der Datenauswertung.
4. Darstellung der empirischen Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden hier strukturiert präsentiert, indem sie in die Kategorien der Paradoxes of Organizing, Performing, Belonging, Learning und Perspective eingeordnet werden.
5. Diskussion: Die empirischen Erkenntnisse werden in Bezug zum bisherigen Forschungsstand gesetzt und um eine managementorientierte Diskussion ergänzt, die praktische Handlungsempfehlungen ableitet.
6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, beleuchtet die Limitationen der Studie und gibt einen Ausblick auf den künftigen Forschungsbedarf.
Home-Office, Telecommuting, Paradox Approach, Arbeitnehmer, organisationale Spannungen, Digitalisierung, Führung, Work-Life-Balance, Unternehmenskultur, Wissensmanagement, Home-Office-Studie, qualitative Forschung, Personalwirtschaft, Arbeitsorganisation, Paradoxes of Organizing
Die Arbeit untersucht paradoxe Spannungen, die durch die Arbeit im Home-Office in Organisationen entstehen, und versucht diese mittels eines wissenschaftlichen Kategoriensystems zu erfassen.
Die Arbeit fokussiert auf die Schnittstelle zwischen Home-Office, organisationalen Veränderungen, persönlicher Flexibilität und dem psychologischen Erleben der Beschäftigten.
Das Ziel ist die Identifikation paradoxer Spannungsfelder in der Heimarbeit, um daraus managementorientierte Handlungsansätze für die Praxis zu entwickeln.
Die Verfasserin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus Experteninterviews mit Arbeitnehmern verschiedener Generationen, deren Aussagen deduktiv und induktiv ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Paradox Approach), die methodische Gestaltung der Studie sowie die systematische Darstellung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind Paradox Approach, Home-Office, organisationale Spannungen, Telecommuting und Arbeitsorganisation.
Dieser Spannungstyp beschreibt Divergenzen in der Wahrnehmung einer Situation durch Akteure, die eng mit kognitiven und affektiven Konflikten verknüpft sind und über die existierenden Kategorien hinausgehen.
Die Einbeziehung unterschiedlicher Generationen diente dazu, eine möglichst breite Datenbasis zu schaffen und die Repräsentativität der explorativen Studie sicherzustellen.
Die Autorin empfiehlt "Blended Working" als Mischform, eine klare Richtlinienformulierung zur Arbeitszeit sowie eine Vertrauenskultur zur Reduktion von Spannungen.
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