Bachelorarbeit, 2020
58 Seiten, Note: 1.7
1. Einleitung
2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
3. Grundlagen der Supply Chain
3.1. Traditionelle Lieferkette
3.2. Supply Chain
3.2.1. Definition der Supply Chain
3.2.2. Supply Chain als Liefernetzwerk
3.3. Flüsse entlang einer Supply Chain
3.3.1. Materialfluss
3.3.2. Informationsfluss
3.3.3. Finanzfluss
4. Grundlagen des Risikomanagements
4.1. Definition des Risikomanagements
4.2. Supply Chain Risikomanagement
4.3. Supply Chain Risiken
4.3.1. Klassifizierung von Risiken
4.3.2. Wirkung von Supply Chain Risiken
5. Grundlagen der Blockchain
5.1. Distributed-Ledger-Technologie
5.2. Prinzip der Blockchain
5.3. Arten der Blockchain
5.3.1. Öffentliche Blockchain
5.3.2. Private Blockchain
5.4. Kryptographie
5.4.1. Hash-Verfahren
5.4.2. Merkle-Trees
5.4.3. Digitale Signaturen
5.5. Konsensalgorithmen
5.5.1. Proof of Work
5.5.2. Proof of Stake
5.5.3. Proof of Authority
5.5.4. Practical Byzantine Fault Tolerance
5.6. Technologien der Blockchain
5.6.1. Smart Contracts
5.6.2. Internet of Things
5.6.3. Künstliche Intelligenz
6. Supply Chain Risikomanagement durch die Einführung der Blockchain Technologie
6.1. Mögliche Risiken entlang einer Supply Chain
6.1.1. Materialfluss
6.1.2. Informationsfluss
6.1.3. Finanzfluss
6.2. Risikoreduzierung durch Blockchain-Technologie
6.2.1. Materialfluss
6.2.2. Informationsfluss
6.2.3. Finanzfluss
6.3. Anwendungsbeispiel Corona-Virus (Covid-19)
6.3.1. Risiken im Materialfluss
6.3.2. Risiken im Informationsfluss
6.3.3. Risiken im Finanzfluss
6.3.4. Implementierung der Blockchain in den Materialfluss
6.3.5. Implementierung der Blockchain in den Informationsfluss
6.3.6. Implementierung der Blockchain im Finanzfluss
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu analysieren, wie Supply Chain Risikomanagement durch die Einführung der Blockchain-Technologie optimiert werden kann, um Risiken innerhalb von Liefernetzwerken zu minimieren oder vollständig zu eliminieren.
6.1.1. Materialfluss
Im Materialfluss kommt es zu verschiedenen Arten von Risiken. Diese haben einen Einfluss auf die komplette Wertschöpfungskette und beeinträchtigen somit Lieferanten sowie Endkunden. Diese Risiken führen von Rohmaterialien bis hin zum Endprodukt. Zu diesen Risiken zählen die folgenden Punkte, welche anschließend genauer erklärt werden:
- Lieferstörungen
- Fälschungen
- Qualitätsprobleme
Lieferstörungen bei Lieferungen können in jedem Abschnitt der Supply Chain zustande kommen und jedes Unternehmen in der Wertschöpfungskette beeinflussen. Lieferstörungen können die verschiedensten Ursachen haben. Umweltrisiken wie Umweltkatastrophen, Pandemien oder Terror können hier als Beispiele herangeführt werden. Oft hängen solche Störungen mit Lieferantenbezogene Risiken zusammen. Ganze Produktionen fallen durch diese Gefährdungen aus, da die Lieferanten die benötigten Rohmaterialien oder Komponenten aus einer anderen Produktion nicht liefern können. Ein weiterer Risikofaktor ist, dass die Lieferanten sich an die Nachfrageänderung des Kunden nicht schnell genug anpassen können, was zu Verzögerungen bei der Lieferung führt. Oft handelt es sich hierbei um plötzliche Änderungen der Nachfragemenge bei Hauptprodukten oder bei verschiedenen Produkttypen. Dies hängt auch damit zusammen, dass die meisten Unternehmen auf die Just-in-time (JIT) Produktion zurückgreifen, was bei solchen Risiken zu einem Produktionsstillstand führen kann. Zu Lieferstörungen gehören auch Fehl- oder Falschlieferungen des Lieferanten. Oft kommt es bei Lieferungen zur Beschädigung des Produkts. Die Beschädigung erfolgt entweder beim Be- und Entladen oder beim Transportieren des Produkts. Solche Mängel fallen dem Unternehmen erst nach dem Eingang der Ware auf, da keine detaillierte Sendungsverfolgung stattfindet. Diese Art von Risiken verzögern die Produktion und sorgen für weitere Wartezeit bei der Lieferung.
1. Einleitung: Diese Einleitung beschreibt die Relevanz der Industrie 4.0 und die zunehmende Bedeutung der Blockchain-Technologie zur Bewältigung globaler Lieferkettenrisiken.
2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit: Das Kapitel definiert das Ziel der Analyse, nämlich die Risikominimierung in der Supply Chain durch Blockchain, und erläutert den strukturellen Aufbau der Thesis.
3. Grundlagen der Supply Chain: Hier werden Definitionen der Supply Chain, Unterschiede zwischen traditionellen Ketten und modernen Liefernetzwerken sowie die drei zentralen Flüsse (Material, Information, Finanzen) dargelegt.
4. Grundlagen des Risikomanagements: Dieses Kapitel definiert Risikomanagement, grenzt das spezifische Supply Chain Risikomanagement ab und klassifiziert verschiedene Risikoarten sowie deren Wirkungsphasen.
5. Grundlagen der Blockchain: Eine technische Einführung in DLT, Funktionsprinzipien, kryptographische Verfahren, Konsensalgorithmen sowie ergänzende Technologien wie Smart Contracts und IoT.
6. Supply Chain Risikomanagement durch die Einführung der Blockchain Technologie: Der Hauptteil analysiert spezifische Risiken in den drei Flüssen und demonstriert durch die Corona-Pandemie als Praxisbeispiel, wie Blockchain-Implementierungen diese Risiken reduzieren können.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Eignung der Blockchain zur Erhöhung der Transparenz und Sicherheit in Lieferketten.
Blockchain, Supply Chain Risikomanagement, Lieferkette, Materialfluss, Informationsfluss, Finanzfluss, Smart Contracts, Distributed-Ledger-Technologie, Risikominimierung, Industrie 4.0, Transparenz, Digitalisierung, RFID, Konsensalgorithmen, Datensicherheit
Die Arbeit untersucht, wie Blockchain-Technologie eingesetzt werden kann, um Risiken im Supply Chain Management systematisch zu verringern.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement in Liefernetzwerken, die technischen Grundlagen der Blockchain (einschließlich Kryptographie und Konsensmodellen) sowie die Anwendung dieser Technologien zur Prozessoptimierung.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine digitalisierte Supply Chain auf Basis der Blockchain Risiken im Material-, Informations- und Finanzfluss minimiert oder eliminiert werden können.
Die Arbeit nutzt eine fundierte Literaturrecherche zur Darstellung der theoretischen Grundlagen sowie eine explorative Analyse, ergänzt durch ein Anwendungsbeispiel (Corona-Pandemie) zur Veranschaulichung der praktischen Wirksamkeit.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Risikofaktoren in den drei Flüssen einer Supply Chain und beschreibt konkrete Implementierungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie als Gegenmaßnahme.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supply Chain Risikomanagement, Blockchain, Smart Contracts, Transparenz und Prozessautomatisierung charakterisiert.
Smart Contracts ermöglichen eine vollständige Automatisierung von Zahlungsvorgängen nach definierten Bedingungen, wodurch menschliche Fehler, Betrugsrisiken und Zahlungsverzögerungen erheblich reduziert werden.
Durch eine erhöhte Lieferkettentransparenz und Echtzeit-Datenaustausch können Unternehmen frühzeitig auf Störungen reagieren, alternative Lieferanten finden und die Produktion sowie Logistik schneller an veränderte Nachfrage anpassen.
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