Bachelorarbeit, 2007
54 Seiten, Note: 1,0
1 Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes
1.1 Allgemeines
1.1.1 Definition Publikumszeitschriften
1.1.2 Marktanteile
1.1.3 Auflagen und Werbeeinahmen
1.2 Die Dotcom-Blase und ihre Folgen für die Medien
1.2.1 Ein Boom ohne Grundlage
1.2.2 Das Platzen der Dotcom-Blase
1.2.3 Folgen für den Wirtschaftsmarkt
1.2.4 Auswirkungen auf den Publikumszeitschriftenmarkt
1.3 Fazit
2 Digitalisierung und Medienkonvergenz
2.1 Technische Voraussetzungen
2.2 Die Theorie des Long Tail
2.2.1 Hintergründe zur Theorie
2.2.2 Das Aussterben der „Hit-Kultur“
2.2.3 Erschließung neuer Märkte – Erweitern der Bisherigen
2.2.4 Ändert sich die Nachfrage oder die Mediennutzung?
2.2.5 Wie ein Long Tail entsteht
2.2.6 Filter
2.2.7 Preisbildung im Long Tail
2.2.8 Der Long Tail und sein Effekt auf die etablierten Medien
2.2.9 Der Long Tail und seine Folgen auf die Gemeinschaft
2.3 Das Internet als Werbeträger
2.4 Das Internet als Produktdiversifizierung und Vertriebskanal von Publikumszeitschriften
2.4.1 Das Verhältnis von Online- und Printmedien
2.4.2 NEON – online und offline erfolgreich
2.5 Innovative Onlinemagazine
2.5.1 Jetzt.de
2.5.2 ZUENDER
2.5.3 Mindestens haltbar
2.5.4 Daheim Magazin
2.6 Das grundlegende Problem der Finanzierung
3 Eigene Magazinskizze
3.1 Idee
3.2 Konzept
3.2.1 Publikationsform
3.2.2 Analyse von Leserschaft, Werbemarkt und Wettbewerb
3.2.3 Themenmix und journalistische Gestaltung
3.2.4 Struktur und Technologien des Magazins
3.3 Vermarktung und Vertrieb
3.4 Anmerkungen
Die Bachelorarbeit untersucht den Wandel von Publikumszeitschriften durch die voranschreitende Digitalisierung und entwickelt ein Magazinkonzept, das individuellen Nutzeransprüchen und modernen Finanzierungsmodellen gerecht wird.
2.2.2 Das Aussterben der „Hit-Kultur“
In der Volkswirtschaftslehre dreht sich alles um die Knappheit von Gütern. Sie ist der Hauptmotivator für die Wirtschaft. Diese Knappheit wird durch Hits zu überwinden versucht. Wenn nur Hits angeboten werden, werden auch nur diese gekauft. Somit wird Mainstream suggeriert. Dem Käufer wird sein Geschmack aufdiktiert. Das Angebot bestimmt das Käuferverhalten und somit den Mainstream. Hits sind jedoch die Ausnahme, ihnen stehen viel mehr „Nicht-Hits“ gegenüber.
„Die wenigsten Filme sind Hits, die wenigsten Musikaufnahmen erreichen die Top 100, die wenigsten Bücher sind Bestseller, die wenigsten Sendungen werden von Nielsen Media Research erfasst oder sorgen zur besten Sendezeit für Traumquoten. Dennoch erreichen viele weltweit ein Publikum, das in die Millionen geht. Weil sie nicht zu den Hits zählen, glaubt man, sie würden gar nicht zählen. Doch genau in diese Richtung entwickelt sich der ehemals kalkulierbare Massenmarkt.“
„Der Massenmarkt, der sich lange Zeit nur auf Hits beschränkt hat, zerfällt mit den technischen Veränderungen und der Zugänglichkeit [Vereinfachung der Vertriebswege, Anm. d. Verf.] mehr und mehr in einen Nischenmarkt, den es zuvor allerdings immer gegeben hat, doch für die Industrie kaum zählte, da er wirtschaftlich nicht relevant war.“
1 Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes: Dieses Kapitel untersucht den aktuellen Status und die wirtschaftliche Entwicklung des Zeitschriftenmarktes mit Fokus auf die Folgen des Dotcom-Blase-Platzens.
2 Digitalisierung und Medienkonvergenz: Hier werden technische Voraussetzungen, die „Long Tail“-Theorie und das Internet als Werbe- und Vertriebsplattform für moderne Medienformate analysiert.
3 Eigene Magazinskizze: In diesem Kapitel wird ein konkretes Konzept für ein Onlinemagazin entworfen, das die zuvor erarbeiteten theoretischen Erkenntnisse praktisch integriert.
Digitalisierung, Medienkonvergenz, Publikumszeitschriften, Long Tail, Onlinemagazin, Internet, User Generated Content, Mediennutzung, Finanzierung, Web 2.0, Nischenmarkt, Werbeformen, Journalismus, Medienmarketing, Individualisierung
Die Arbeit analysiert, wie sich der Markt für Publikumszeitschriften durch die Digitalisierung verändert hat und wie ein modernes Magazinkonzept auf diese Entwicklungen reagieren kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Marktstruktur von Printmedien, der Theorie des Long Tail, der Rolle von Web 2.0-Technologien und der Finanzierung von Online-Inhalten.
Das Ziel ist es, ein Magazinkonzept zu entwerfen, das den Wunsch der Leser nach Nischeninhalten und Interaktion mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Finanzierung kombiniert.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Markt-Analyse sowie einer kompilatorischen Auswertung von Studien, Fachzeitschriften und Expertenbeispielen aus dem Online-Magazinbereich.
Der Hauptteil behandelt die Folgen der Dotcom-Blase, die medientheoretischen Grundlagen der Digitalisierung sowie Analysen bestehender innovativer Onlinemagazine wie NEON oder jetzt.de.
Die zentralen Begriffe sind Medienkonvergenz, Digitalisierung, Long Tail, User Generated Content, Publikumszeitschriften und Online-Finanzierung.
Während klassische Printmedien auf Massenkompatibilität und knappe Sende- bzw. Verkaufsflächen setzen, ermöglicht das Internet im Long Tail-Modell die profitable Nutzung zahlreicher Nischenangebote.
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