Masterarbeit, 2008
104 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Hypothesen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Burnout Syndrom
2.2 Die drei Merkmaldimensionen des Burnouts
2.2.1 Emotionale Erschöpfung
2.2.2 Reduzierte Leistungsfähigkeit
2.2.3 Depersonalisation
2.3 Konfliktbearbeitung in der Wirtschaft
2.3.1 Wirtschaftsmediation
2.3.2 Supervision
2.3.3 Teamaufstellung
2.4 Dienstleistungsunternehmen
2.4.1 EDV-Branche
2.4.2 Medienbranche
3 KONFLIKTBEARBEITUNG BEI EINEM BURNOUT SYNDROM
3.1 Arbeitssituation vor der Diagnose Burnout Syndrom
3.1.1 EDV-Branche
3.1.2 Medienbranche
3.2 Die Rückkehr an den Arbeitsplatz
3.2.1 EDV-Branche
3.2.2 Medienbranche
4 EMPIRIE
4.1 Forschungsmethode
4.2 Auszüge aus den Interviews (verkürzt)
4.2.1 Herr Mag. K.S.
4.2.2 Herr Ing.H.A.
4.2.3 Herr F.V.
4.2.4 Herr H.M.
4.2.5 Herr C.F.
4.2.6 Frau J.G.
4.2.7 Frau A.D.
4.2.8 Frau S.L.
4.2.9 Herr W.R.
4.2.10 Frau I.Z.
5 AUSWERTUNG
5.1 Frage 1
5.2 Frage 2
5.3 Frage 3
5.4 Frage 4
5.5 Frage 5
5.6 Frage 6
5.7 Frage 7
5.8 Frage 8
5.9 Frage 9
5.10 Frage 10
5.11 Frage 11
5.12 Frage 12
5.13 Frage 13
5.14 Frage 14
5.15 Frage 15
5.16 Frage 16
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN
Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen der Konfliktbearbeitung in der EDV- und Medienbranche bei Mitarbeitern, die unter einem Burnout-Syndrom leiden, und analysiert die Möglichkeiten einer nachhaltigen Wiedereingliederung durch professionelle Unterstützung.
1.1 Problemstellung
Seit den 1970 Jahren gehen viele Untersuchungen davon aus, dass besonders Personen in pflegenden und lehrenden Berufen vom Burnout Syndrom bedroht sind.5
Die Studie zum Thema Burnoutgefährdung der österreichischen Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen, die im Auftrag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) in den Jahren 2007/2008 durchgeführt wurde hat ergeben, dass alle befragten Berufsgruppen Burnout gefährdet sind.
Die Recherche in Medienunternehmen hat ergeben, dass Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Medienbranche offiziell vom Burnout Syndrom nicht betroffen sind. Die Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen dieser Branche vertreten die Meinung, dass Burnout ein Teil ihres Berufsbildes ist. Es gehört einfach dazu auszubrennen und dann wieder in den Beruf zurückzukehren.
Die Gefährdung der Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen dieser Branche ist Teil dieser Arbeit. Die Umfrage des ÖGB hat sich auf Journalisten/ Journalistinnen beschränkt und kein Ergebnis gebracht, da sich die anderen Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Medienbranche, wie zum Beispiel Redakteure/Redakteurinnen, Produktionsleiter/Produktionsleiterinnen oder Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der Administration in dieser Branche, nicht angesprochen fühlten und daher keine Daten zur Auswertung eingetroffen sind.
1 EINLEITUNG: Darstellung der Problemstellung, der Hypothesen und des Aufbaus der Arbeit im Kontext von Burnout-Forschung.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Klärung der Begriffe Burnout, dessen Dimensionen und Erläuterung von Methoden zur Konfliktbearbeitung in der Wirtschaft.
3 KONFLIKTBEARBEITUNG BEI EINEM BURNOUT SYNDROM: Analyse der Arbeitssituation vor der Diagnose und Strategien für die Rückkehr an den Arbeitsplatz in EDV und Medien.
4 EMPIRIE: Vorstellung der Forschungsmethode sowie Präsentation der persönlichen Tiefeninterviews mit Betroffenen.
5 AUSWERTUNG: Gegenüberstellung und Analyse der Interviewergebnisse der EDV- und Medienbranche hinsichtlich verschiedener Fragestellungen.
6 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zusammenfassende Beweisführung der aufgestellten Hypothesen und Fazit zur Bedeutung professioneller Begleitung.
Burnout, Wirtschaftsmediation, Supervision, Teamaufstellung, Konfliktbearbeitung, EDV-Branche, Medienbranche, emotionale Erschöpfung, Depersonalisation, Leistungsfähigkeit, Wiedereingliederung, Arbeitswelt, Konfliktkosten, Stressmanagement, Prävention.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bewältigung von Burnout-Syndromen in der EDV- und Medienbranche sowie mit der Frage, wie Unternehmen betroffene Mitarbeiter professionell bei der Wiedereingliederung begleiten können.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Burnout-Syndroms, die spezifischen Arbeitsbedingungen in Software- und Medienunternehmen sowie der Einsatz von Konfliktlösungsmodellen wie Mediation und Supervision.
Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Arbeitsklima, Burnout und Konfliktpotenzial zu belegen und zu zeigen, dass nach einer psychischen Erkrankung eine professionelle Begleitung für eine nachhaltige Rückkehr an den Arbeitsplatz essenziell ist.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse der Arbeitsumfelder sowie eine empirische Erhebung in Form von narrativen Tiefeninterviews mit zehn betroffenen Personen.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen die spezifischen beruflichen Belastungsparameter (z.B. Zeitdruck, Projektarbeit, Desk Sharing) der untersuchten Branchen und deren Auswirkung auf die psychische Gesundheit beleuchtet.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Burnout, Wirtschaftsmediation, Supervision, Wiedereingliederung, Konfliktbearbeitung, emotionale Erschöpfung und professionelle Begleitung.
Da sich die Arbeitsstrukturen – etwa bei der Projektorganisation in der EDV oder den kreativen Arbeitsformen in den Medien – unterscheiden, variieren auch die Anforderungen an eine gelungene Rückkehr der Mitarbeiter nach längeren Krankenständen.
Es wird geschlussfolgert, dass Unternehmen ihre Verantwortung nicht nur in der Prävention, sondern vor allem in der aktiven, professionell begleiteten Wiedereingliederung sehen müssen, um die psychische Gesundheit zu stabilisieren und die Arbeitsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
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