Diplomarbeit, 2008
58 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Festivals und Events im Städtetourismus
2.1 Die ökonomischen und touristischen Effekte eines Festivals
2.2 Beispiele europäischer Stadtfestivals
3. Die KulturMetropole Athen
3.1 Vorführung der Metropole Athen
3.2 Das Kulturangebot der Metropole Athen
3.3 Die Kultur- und Tourismuspolitik der Metropole Athen
4. Das Athen Festival
4.1 Geschichte
4.2 Verwaltungsänderung
4.2.1 Die Ziele
4.2.2 Marketing-Mix
4.2.2.1 Produktpolitik (Product)
4.2.2.2 Preispolitik (Price)
4.2.2.3 Distributionspolitik (Place)
4.2.2.4 Kommunikationspolitik (Promotion)
4.3 Die Effekte des Athen Festivals auf die Metropole Athen
5. Fazit
5.1 Allgemeine Schlussfolgerungen
5.2 Schlussfolgerungen am Fallbeispiel
5.3 Nachwort
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das Athen Festival als Instrument zur Erneuerung des touristischen Images der Metropole Athen fungieren kann, insbesondere unter Berücksichtigung der strategischen Neuausrichtung nach dem Leitungswechsel 2006.
4.2.2.1 Produktpolitik (Product)
Das Produkt in einer öffentlichen Kulturorganisation wird als ein Set von möglichen Nutzen definiert, wie sie von den Nachfragern wahrgenommen werden (Klein 2001, S.307-308) und so gestaltet, dass sie die Bedürfnisse des Marktes befriedigen. Das Produkt eines Festivals oder einer öffentlichen Kultureinrichtung enthält ausser den Kernnutzen, den ein Produkt erfüllen muss, noch weitere Zusatznutzen, die es vom Konkurrenten unterscheidet (Allen/O`Toole/McDonnell/Harris 2005, S. 211). Da das AF nicht nur eines, sondern mehrere Produkte bietet, wird hier das Programm als Produkt beschrieben.
Im Falle des AF stellt sich nicht die Frage der erstmaligen Gestaltungen des Programmes, sondern vielmehr die Neuentwicklung, d.h. die Planung von neuen Angebots- und Veranstaltungsreihen (Klein 2001, S. 314).
Bis 2006, als die Leitung des AF Herr Loukos übernommen hat, kennzeichnete sich das Festivalprogramm aus folgenden Merkmalen:
1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den wachsenden Wettbewerb zwischen Metropolen um Besucher und Investoren und führt das Athen Festival als zentrale Fallstudie zur Imagebildung ein.
2. Festivals und Events im Städtetourismus: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen für Kulturtourismus und Event-Tourismus sowie die strategischen Ziele, die durch kulturelle Veranstaltungen für eine Destination erreicht werden können.
3. Die KulturMetropole Athen: Es erfolgt eine Bestandsaufnahme der kulturellen Ressourcen Athens sowie der institutionellen Träger der Kultur- und Tourismuspolitik in Griechenland.
4. Das Athen Festival: Dieses Hauptkapitel detailliert die Geschichte, die verwaltungstechnischen Veränderungen sowie die Anwendung des Marketing-Mix und eine SWOT-Analyse auf das Festival.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Bedeutung von Kultur als Wirtschaftsfaktor zusammen und gibt Handlungsempfehlungen für eine stärkere Integration des Festivals in das touristische Angebot Athens.
Athen Festival, Kulturtourismus, Stadtimage, Event-Management, Marketing-Mix, Destinationsmarketing, kulturelle Infrastruktur, Tourismusentwicklung, Festivalstrategie, SWOT-Analyse, Griechenland, Kulturpolitik.
Die Arbeit analysiert die Rolle des Athen Festivals als Instrument für die touristische Imagebildung der Stadt Athen unter Berücksichtigung moderner Marketingansätze.
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Kulturfestivals, Stadtentwicklung und Tourismusmarketing mit Fokus auf die professionelle Organisation von Kulturevents.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie das Athen Festival nach seinem Leitungswechsel 2006 strategisch umstrukturiert wurde, um als moderner Imageträger für den Tourismus in Athen zu dienen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, eine Fallstudie zum Athen Festival, eine SWOT-Analyse sowie auf Experteninterviews mit Festivalmitarbeitern und Tourismusakteuren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Events im Städtetourismus, eine Analyse der kulturellen Rahmenbedingungen in Athen und eine detaillierte strategische Untersuchung des Festivals (Marketing-Mix).
Wichtige Begriffe sind Kulturtourismus, Event-Marketing, Imagebildung, Athen Festival und strategisches Destinationsmanagement.
Seit 2006 wurde die Programmdauer gestrafft, das Repertoire internationalisiert, eine neue Zielgruppenansprache eingeführt und der Marketing-Mix professionalisiert, um das Festival zeitgemäßer zu positionieren.
Die Studie zeigt, dass trotz des kulturellen Erfolgs die Zusammenarbeit zwischen Festivalleitung und Tourismusakteuren (wie Hotels oder Reisebüros) mangelhaft ist, was eine effektive touristische Vermarktung erschwert.
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