Magisterarbeit, 2007
107 Seiten, Note: 1,1
Die Arbeit befasst sich mit dem Objektkasus im Indogermanischen und untersucht dessen Entwicklung und Funktion im Vergleich zu anderen Kasus. Ziel ist es, die sprachtypologischen Ansätze zur Erklärung des Objektkasus im Indogermanischen zu analysieren und zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und definiert die Terminologie. Anschließend werden verschiedene Theorien zur Existenz und Entwicklung des Genitivs im Indogermanischen diskutiert. Das zweite Kapitel analysiert verschiedene sprachtypologische Ansätze zur Erklärung des Objektkasus, darunter der ergativische und der aktivische Ansatz.
Das dritte Kapitel untersucht die Verwendung des Akkusativs und Genitivs in verschiedenen indogermanischen Einzelsprachen, wie Hethitisch, Altindisch, Avestisch, Griechisch und Lateinisch. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung und sprachtypologischen Auswertung der gesammelten Daten sowie einer Diskussion über die Vorteile des aktivischen Ansatzes.
Objektkasus, Indogermanisch, Genitiv, Akkusativ, Sprachtypologie, Ergativ, Aktiv, Einzelsprachen, Hethitisch, Altindisch, Avestisch, Griechisch, Lateinisch, Wortstellung, Morphosyntax, Rekonstruktion.
Ja, im rekonstruierten Indogermanischen steht das Agens meist im Nominativ und das direkte Objekt im Akkusativ, wobei jedoch auch Genitivobjekte existieren.
Die Arbeit untersucht, ob Genitivobjekte ein Relikt aus einer Zeit vor der Festlegung des Nominativ-Akkusativ-Systems sind und wie das Vorindogermanische sprachtypologisch einzuordnen ist.
Es werden vor allem der ergativische Ansatz und der aktivische Ansatz zur Erklärung des indogermanischen Kasussystems analysiert.
Die Analyse umfasst Daten aus dem Hethitischen, Altindischen, Avestischen, Griechischen und Lateinischen.
Die Arbeit diskutiert, warum der aktivische Ansatz bestimmte Merkmale der indogermanischen Morphosyntax und Wortstellung besser erklären kann als andere Modelle.
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