Masterarbeit, 2021
74 Seiten, Note: 1,3
1. Zur Bedeutung des Einsatzes der Preisdifferenzierung von Handelsmarken
1.1. Einführung in die Problemstellung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen zur Preispolitik und Produktpolitik innerhalb des Marketing-Mix
2.1. Grundlagen der Preispolitik zur Preisdifferenzierung
2.1.1. Grundlagen zur Preisdifferenzierung
2.1.2. Verschiedene Arten der Preisdifferenzierung
2.1.3. Voraussetzungen der Preisdifferenzierung
2.2. Grundlagen zu Handelsmarken
2.2.1. Grundlagen zum Einsatz von Handelsmarken
2.2.2. Entstehung und Entwicklung der Handelsmarke
2.2.3. Abgrenzung der Handelsmarke zur Herstellermarke
3. Ziele des Einsatzes der Preisdifferenzierung für Handelsmarken
3.1. Preisdifferenzierung zur Abschöpfung der Konsumentenrente
3.2. Preisdifferenzierung zur Realisierung von Kundenbindung an das Handelsunternehmen
3.3. Preisdifferenzierung zur Realisierung von Wettbewerbsvorteilen auf dem Markt
4. Qualitative Preisdifferenzierung für Handelsmarken
4.1. Einführung qualitativ hochwertiger Produkte im Sortiment als Gestaltungsansatz
4.2. Preissensible Konsumenten und nicht wahrgenommene Leistungsdifferenzierung als Problembereich
4.3. Erhöhung des wahrgenommenen Nutzens durch den Einsatz von Gütesiegeln als korrespondierender Lösungsansatz
5. Quantitative Preisdifferenzierung für Handelsmarken
5.1. Einführung eines Bonusprogrammes als Gestaltungsansatz
5.2. Reizüberflutung für den Konsumenten durch Masse an Bonusprogrammen am Markt als Problembereich
5.3. Nutzung von Multi-Partner-Programmen als korrespondierender Lösungsansatz
6. Zeitliche Preisdifferenzierung für Handelsmarken
6.1. Nutzung von Sonderangeboten als Gestaltungsansatz
6.2. Preisverfall durch Sonderangebote verbunden mit Illoyalität der Kunden als Problembereich
6.3. Nutzung von Coupons zur Segmentierung der Kunden als korrespondierender Lösungsansatz
7. Zusammenfassung
Die Masterarbeit untersucht, welche Ziele Handelsunternehmen mit der Implementierung von Preisdifferenzierungsstrategien bei Handelsmarken verfolgen und wie diese durch qualitative, quantitative und zeitliche Gestaltungsansätze erfolgreich umgesetzt werden können, unter Berücksichtigung auftretender Probleme und entsprechender Lösungsansätze.
Qualitative Preisdifferenzierung für Handelsmarken
Die qualitative Preisdifferenzierung umfasst das Verändern von Produkten durch eine veränderte Leistungsausgestaltung. Dabei kann durch das Schaffen eines Mehrwerts für den Kunden ein anderes Kundensegment angesprochen werden. Einer Studie zufolge ist es sinnvoll als Handelsunternehmen neben preisgünstigen Eigenmarken auch qualitativ hochwertige Eigenmarken zu implementieren. Die Händlerstrategie umfasst oftmals dabei eine Sortimentsspanne von Artikeln ohne Markierung, sowie vorhandene Standard- und Premium-Handelsmarken. Handelsunternehmen haben aus diesem Grund Premium-Handelsmarken bereits in ihr Sortiment aufgenommen. Hierbei wird bei den Premium-Handelsmarken bewusst auf Produkte gesetzt, die gegenüber den klassischen Herstellermarken ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen. Demnach ähnelt die qualitative Komponente einer Premium-Handelsmarke denen einer Herstellermarke, bei der der Preis häufig noch unterhalb der Preise für entsprechende Herstellermarken liegt.
1. Zur Bedeutung des Einsatzes der Preisdifferenzierung von Handelsmarken: Einleitung in die steigende Bedeutung von Handelsmarken und die Notwendigkeit preispolitischer Entscheidungen durch Handelsunternehmen.
2. Grundlagen zur Preispolitik und Produktpolitik innerhalb des Marketing-Mix: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Preisdifferenzierung und der Charakteristika von Handelsmarken.
3. Ziele des Einsatzes der Preisdifferenzierung für Handelsmarken: Analyse der strategischen Ziele wie die Abschöpfung der Konsumentenrente, Kundenbindung und Erzielung von Wettbewerbsvorteilen.
4. Qualitative Preisdifferenzierung für Handelsmarken: Diskussion von Premium-Handelsmarken als qualitative Gestaltungsansätze und der Rolle von Gütesiegeln zur Nutzenssteigerung.
5. Quantitative Preisdifferenzierung für Handelsmarken: Untersuchung von Bonusprogrammen und der Nutzung von Multi-Partner-Programmen zur Bewältigung der Reizüberflutung bei Konsumenten.
6. Zeitliche Preisdifferenzierung für Handelsmarken: Analyse von Sonderangeboten und Coupons zur Kundensegmentierung sowie der Problematik von Preisverfall und Kundenilloyalität.
7. Zusammenfassung: Synthese der Kernergebnisse und Schlussfolgerungen bezüglich der Einsatzmöglichkeiten von Preisdifferenzierungsarten für Handelsunternehmen.
Preisdifferenzierung, Handelsmarken, Premium-Handelsmarken, Kundenbindung, Konsumentenrente, Bonusprogramme, Multi-Partner-Programme, Sonderangebote, Coupons, Preissensibilität, Marketing-Mix, Preismanagement, Handelsmarketing, Wettbewerbsvorteile, Qualitätswahrnehmung
Die Arbeit analysiert den gezielten Einsatz von Preisdifferenzierungsstrategien für Handelsmarken, um die Wettbewerbsfähigkeit von Handelsunternehmen zu stärken.
Die zentralen Felder sind die qualitative, quantitative und zeitliche Preisdifferenzierung, eingebettet in die übergeordneten Ziele der Gewinnsteigerung und Kundenbindung.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Handelsunternehmen durch unterschiedliche Gestaltungsansätze – wie etwa Premiummarken oder Bonusprogramme – auf die Preisbereitschaft der Konsumenten einwirken können.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert, um Ziele, Problembereiche und Lösungsansätze systematisch einzuordnen.
Im Hauptteil werden konkrete Ansätze wie die Einführung hochwertiger Premium-Handelsmarken, der Einsatz von Gütesiegeln, verschiedene Arten von Bonusprogrammen sowie zeitliche Preisaktionen und Couponing im Detail untersucht.
Die wichtigsten Begriffe sind Preisdifferenzierung, Handelsmarken, Konsumentenrente, Kundenbindung und die verschiedenen Instrumente zur Segmentierung und Belohnung von Kunden.
Sie ermöglichen eine größere Reichweite und Synergien zwischen Partnern, wodurch Konsumenten schneller Prämienschwellen erreichen, was für das Handelsunternehmen die Attraktivität des Bonusprogramms steigern kann.
Da dies die Wahrnehmung der hohen Qualität untergraben kann, wird hier empfohlen, eher auf qualitative Merkmale statt auf reine Preisnachlässe zu setzen.
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