Magisterarbeit, 2007
96 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
I. THEORETISCHER TEIL
1 Stimme
1.1 Stimme als Schlüssel des menschlichen Denkens
1.2 Stimmwirkung
1.3 Zusammenhang zwischen Sprechen und Hören
1.4 Inhalt des Gesagten
1.5 Flirtstimme
2 Frauenstimmen
2.1 Merkmale der Frauenstimme
2.2 Biologische Gegebenheiten
3 Partnerwahl
3.1 Motive
3.2 Einflussfaktoren
3.3 Kulturelle Unterschiede
4 Persönlichkeit
4.1 Persönlichkeitspsychologie vs. Alltagspsychologie
4.2 Persönlichkeitsentwicklung
4.3 Fünf Dimensionen der Persönlichkeit
4.4 Kritikpunkte am Fünf-Dimensionen-Ansatz
4.5 Persönlichkeit und Stimme
4.6 Kulturelle Unterschiede
5 Akustische Merkmale der Stimme
5.1 Tonhöhe (F0)
5.2 F0-Stimmumfang (Range)
5.3 F0-Standardabweichung
5.4 Lautstärke
5.5 Sprechgeschwindigkeit
5.6 Sprechpausen
5.7 Betonung
5.8 Andere stimmliche Merkmale
6 Zusammenfassung
II. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
7 Ziel und Schwerpunkt
7.1 Fragestellung
7.2 Methoden
7.3 Sprachmaterial
7.3.1 Sprecherinnen
7.3.2 Technik
7.3.3 Fernsehsendung „Herzblatt“
7.4 Hörer
7.5 Fragebogen
7.5.2 Das Polaritätsprofil
7.6 Durchführung
8 Auswertungen des Fragebogens
8.1 Auswahl einer Partnerin
8.1.1 Ergebnisse der Hörerpräferenzen
8.1.2 Präferenzprofil in der Sendung
8.1.3 Vergleich der Präferenzen: Studie und Fernsehsendung
8.1.4 Präferenzunterschiede auf Grund der demographischen Daten
8.2 Hörerurteile auf dem Polaritätsprofil
8.3 Faktoranalyse
Zusammenfassung der Perzeptionsergebnisse
9 Allgemeiner Höreindruck der Autorin
10 Akustische Analyse
10.1 Merkmale der Grundfrequenz (F0)
10.1.1 Mittlere Grundfrequenz (F0)
10.1.2 Gegenüberstellung der F0-Mittelwerte und Hörerurteile
10.1.3 Stimmumfang und Standardabweichung
10.2 Sprechgeschwindigkeit
10.3 Pausen
10.4 Betonung
10.5 Stimmqualität /Stimmklang
10.5.1 Jitter
10.5.2 Shimmer
11 Zusammenfassung
Ausblick
III. ANHANG
Die Studie untersucht den Einfluss weiblicher Stimmeigenschaften auf die Partnerwahl aus Sicht von Männern. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche stimmlichen Merkmale – jenseits des inhaltlich Gesagten – dazu führen, dass Frauen als bevorzugte Partnerinnen wahrgenommen werden.
1.5 Flirtstimme
Bei einer romantischen Situation wird oft eine Stimmeigenschaft gewählt, die sich durch eine Behauchung kennzeichnet. Die behauchte Stimme klingt ruhig und sanft. Da bei dieser Stimmgebung die Kehlkopfmuskulatur in der Regel entspannt ist, schwingen die Stimmbänder sehr schwach. Die Stimmritze wird nicht völlig geschlossen. Die Luft entweicht und es treten „hauchige“ Geräusche auf. Durch seine Assoziation größerer Intimität wird diese Stimmgebung mehr oder weniger in angemessener Weise für Flirts benutzt. Laut Eckert und Lever (1994, S. 163) werden Frauenstimmen mit mäßigem Flüsteranteil bzw. leicht behaucht, aber nicht kraftlos oder schüchtern von vielen Männern als angenehm bewertet. Ihnen wird zudem Sexappeal zugeschrieben (Eckert/Lever, 1994, S. 73).
In den Medien wird die Stimme der Frau Susanne Müller als „erotischste Stimme Deutschlands“ bezeichnet. Sie hat eine tiefe Sprechlage mit Behauchung gewohnheitsmäßig angenommen. Ihre berufliche Karriere in den Medien und auch in der Fernsehsendung „Herzblatt“, die als empirisches Material für diese Arbeit verwendet wurde, ist auf ihre Stimme zurückzuführen.
Stimme: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Stimme für die menschliche Kommunikation, die Stimmwirkung sowie die Rolle der Stimme beim Flirten.
Frauenstimmen: Hier werden Merkmale von Frauenstimmen und die biologischen Gegebenheiten der Sprachproduktion sowie gesellschaftliche Normen diskutiert.
Partnerwahl: Dieses Kapitel behandelt Motive, Einflussfaktoren und kulturelle Unterschiede bei der Partnerwahl.
Persönlichkeit: Es wird die Persönlichkeitspsychologie beleuchtet, einschließlich der Fünf-Dimensionen-Modelle und deren Bezug zur Stimme.
Akustische Merkmale der Stimme: Hier werden physikalische Parameter wie Grundfrequenz, Stimmumfang, Lautstärke, Sprechgeschwindigkeit und Betonung definiert und analysiert.
Zusammenfassung: Dies ist ein kurzer Rückblick auf die theoretischen Grundlagen der Untersuchung.
Ziel und Schwerpunkt: Definition der Forschungsfrage und der methodischen Herangehensweise der empirischen Studie.
Auswertungen des Fragebogens: Darstellung der Ergebnisse zur Partnerwahl basierend auf Hörerpräferenzen und dem Polaritätsprofil.
Allgemeiner Höreindruck der Autorin: Eine auditive Einschätzung der im Experiment verwendeten Stimmproben.
Akustische Analyse: Detaillierte Auswertung der Grundfrequenz, Sprechgeschwindigkeit und Stimmqualität (Jitter/Shimmer) der Aufnahmen.
Zusammenfassung: Fazit der empirischen Untersuchung und Synthese der Ergebnisse.
Partnerwahl, Stimme, Frauenstimme, Sprechwirkung, Grundfrequenz, F0, Polaritätsprofil, Faktoranalyse, Herzblatt, Sprechgeschwindigkeit, Stimmqualität, Jitter, Shimmer, auditive Analyse, Hörerpräferenz.
Die Magisterarbeit untersucht, wie sich die Stimme von Frauen auf die Partnerwahl durch Männer auswirkt und welche stimmlichen Eigenschaften dabei bevorzugt werden.
Die Arbeit verknüpft Erkenntnisse aus der Sprechwirkungsforschung, der Persönlichkeitspsychologie und der Phonetik mit einer empirischen Untersuchung von Stimmaufnahmen.
Das Ziel ist herauszufinden, ob bestimmte emotionale oder autoritäre Stimmmerkmale bei Männern die Wahl einer Partnerin beeinflussen.
Es kommt eine Kombination aus perzeptiver Analyse (Hörtest mittels Polaritätsprofil) und akustischer Messung (mittels Software wie PRAAT) zur Anwendung.
Neben den theoretischen Grundlagen zu Persönlichkeit und Akustik wird eine empirische Studie anhand von Stimmbeispielen aus der TV-Sendung "Herzblatt" durchgeführt und ausgewertet.
Zu den zentralen Begriffen gehören Partnerwahl, F0-Grundfrequenz, Polaritätsprofil, Faktoranalyse und Sprechwirkung.
Die Sendung dient als Quelle für spontane, reale Stimmproben, an denen die Hörerpräferenzen für bestimmte Sprechweisen untersucht werden konnten.
Die Analyse extrahierte fünf Faktoren, darunter "angenehm" und "einfühlsam", die als entscheidende Kriterien für die positive Bewertung der Sprecherinnen identifiziert wurden.
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