Doktorarbeit / Dissertation, 2020
263 Seiten, Note: 2,0
Diese Dissertation untersucht die Diskriminierung von Schülerinnen und Schülern durch schulische Bildungsentscheidungen im Kontext verwaltungsrechtlicher Vorgaben. Die Arbeit fokussiert auf die Praxis einer hessischen Intensivklasse und analysiert, wie administrative Prozesse und Strukturen die Bildungschancen von Schülern beeinflussen können.
Die Einleitung präsentiert die Forschungsfrage und den theoretischen Rahmen der Dissertation. Kapitel I beleuchtet den Forschungsstand und die theoretischen Grundlagen der Arbeit. Kapitel II beschreibt die methodische Herangehensweise der qualitativen Untersuchung in Intensivklassen. Kapitel III präsentiert die erziehungswissenschaftlichen Ergebnisse und schließt mit einem Ausblick auf zukunftsrelevante Fragen ab.
Diese Dissertation beschäftigt sich mit Schlüsselthemen wie Diskriminierung, Schulverwaltung, Intensivklassen, Migrationsforschung, pädagogisches Handeln, soziales System, Zeugniskonferenz, Chancengleichheit, Integration, und qualitative Forschungsmethoden.
Die Arbeit analysiert, wie verwaltungsrechtliche Vorgaben und formale Entscheidungsmuster in Zeugniskonferenzen die Bildungschancen von Schülern in Intensivklassen beeinflussen können.
Dies sind spezielle Klassen für Seiteneinsteiger (ausländische Schüler), die zunächst Deutsch lernen müssen, bevor sie in Regelklassen integriert werden.
Lehrkräfte stehen im Konflikt zwischen ihrem pädagogischen Auftrag (individuelle Förderung) und dem Verwaltungszwang (Einhaltung bürokratischer Zuweisungsregeln).
Die Arbeit kategorisiert Schüler in Typen wie „Die Verwalteten“, „Der fleißige Notfall“, „Musterschüler“ oder „Die alten Analphabetinnen“, um Entscheidungsmuster sichtbar zu machen.
Sie fungieren als Verwaltungsverfahren, in denen über die Zuweisung zu weiteren Schulzweigen entschieden wird, wobei oft administrative Logiken über pädagogische Sinnhaftigkeit triumphieren.
Die Systemtheorie wird genutzt, um die Schule als Organisation und das Spannungsverhältnis zwischen professioneller Interaktion und bürokratischer Verwaltung zu analysieren.
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