Diplomarbeit, 2008
123 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Pro-soziales und antisoziales Verhalten
2.1. Pro-soziales Verhalten
2.1.1. Warum helfen Menschen?
2.1.1.1. Biologischer Ansatz
2.1.1.2. Individualistischer Ansatz
2.1.1.2.1. Stimmung
2.1.1.2.2. Prosoziale Persönlichkeit
2.1.1.2.3. Empathie – Altruismus
2.1.1.3. Interpersonale Ansatz
2.1.1.3.1. Unterschied zwischen sozial Motivierte Beziehungen und Austauschbeziehungen
2.1.1.4. Auf soziale Systeme bezogener Ansatz
2.1.1.4.1. Soziale Verantwortung
2.1.1.4.2. Normen der Fairness
2.1.2. Unter welchen Bedingungen wird geholfen?
2.1.3. Konsequenz des Hilfeerhaltens
2.2. Wie entwickelt sich pro-soziales Verhalten
2.2.1. Faktoren von pro-sozialen Verhaltensweisen
2.2.2. Geschlechterunterschied
2.3. Antisoziales Verhalten
2.4. Wie entwickelt sich Antisoziales Verhalten
2.4.1. Geschlechterunterschied
2.4.2. Beständigkeit antisozialen Verhaltens
2.4.3. Kennzeichen antisozialer Kinder und Jugendliche
3. Jugend
3.1. Pubertät
3.2. Adoleszenz
3.3. Entwicklungsaufgaben
3.4. Gründe für antisoziales Verhalten bei Kindern und Jugendlichen
3.4.1. Biologische Faktoren
3.4.2. Erziehung
3.4.2.1. Strenge Erziehung
3.4.2.2. Unwirksame Erziehungsmaßnahmen
3.4.2.3. Konflikte zwischen den Eltern
3.4.3. Sozio-ökonomischer Status
3.4.4. Einfluss der Peers
3.4.5. Fernsehen und Videospiele
3.4.6. Nachahmung
4. Spektrum um antisoziales Verhalten vorzubeugen und zu verbessern
4.1. Präventions- und Interventionsmaßnahmen
4.1.1. Handlungsleitlinien
5. Erlebnispädagogik
5.1. Was ist Erlebnispädagogik
5.2. Vom Erleben zum Lernen
5.2.1. Transferleistungen
5.3. Methodik der Erlebnispädagogik
5.4. Wirkung und Ziele von Erlebnispädagogik bei Jugendlichen
5.5. Einfluss der Wirkungen von Erlebnispädagogik auf pro-soziales Verhalten
6. Praxisbeispiel: Kinderheim Raphaelhaus
7. Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die Ursachen von pro-sozialem und antisozialem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen und erforscht, wie erlebnispädagogische Maßnahmen genutzt werden können, um letzteres präventiv zu beeinflussen und pro-soziale Kompetenzen zu fördern.
1. Einleitung
25.05.2005 S-Bahnhof Reeperbahn, 4 Uhr morgens. Jugendliche treten auf einen am Boden liegenden Mann ein. Ein 25 Jahre alter Mann, der auf dem Weg nach Hause ist, sieht diesen Vorfall und greift ein. Einer der beiden Täter zieht ein Messer und sticht auf den 25 Jährigen ein. Nur eine Notoperation kann sein Leben retten. (Quelle: http://www.hinzundkunzt.de/hk/strassenmagazin/ausgabe/stadtgespraech/~article~596/)
Es stellt sich die Frage warum? Warum zeigen Jugendliche derartige antisoziale, aggressive Verhaltensweisen auf? Gibt es eine Möglichkeit dies vorzubeugen? Gibt es eine Möglichkeit, dass mehr Menschen helfen?
Kann man aus sog. antisozialen Jugendlichen, pro-soziale und helfende Menschen machen? Dies sind Fragen, die ich mir stelle, wenn ich die Zeitung aufschlage und ich erneut Artikel lese, in denen Jugendliche antisoziale und gewalttätige Aktionen vollzogen haben.
Dank meines Studiums an der Universität, habe ich die Chance bekommen, mich mit Jugendlichen auseinander zu setzen und habe bemerkt, dass viele, die bereits Erfahrungen mit Sozialarbeitern und Sozialpädagogen gemacht haben, genau wissen, wie sie sich zu verhalten haben und was sie sagen müssen, damit der Sozialpädagoge zufrieden ist. Daher bin ich der Meinung, das es wichtig ist, auch andere Methoden und Möglichkeiten anzuwenden, um in antisozialen Jugendlichen das pro-soziale Verhalten zu fördern.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik von Jugendgewalt und motiviert das Forschungsinteresse an der Erlebnispädagogik als Interventionsmethode.
2. Pro-soziales und antisoziales Verhalten: Dieses Kapitel definiert und differenziert die Begriffe, beschreibt Entstehungsfaktoren und geht ausführlich auf psychologische Modelle zur Erklärung beider Verhaltensweisen ein.
3. Jugend: Hier werden die biologischen und soziologischen Grundlagen der Jugendphase, die Pubertät sowie spezifische Entwicklungsaufgaben und Ursachen für antisoziales Verhalten in dieser Altersgruppe erläutert.
4. Spektrum um antisoziales Verhalten vorzubeugen und zu verbessern: Das Kapitel widmet sich pädagogischen Handlungsleitlinien und Interventionsansätzen, um delinquentes Verhalten zu begrenzen und pro-soziales Verhalten zu stärken.
5. Erlebnispädagogik: Dieser Teil führt in das Konzept der Erlebnispädagogik ein, erörtert Lernmodelle, Methoden und deren Wirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher.
6. Praxisbeispiel: Kinderheim Raphaelhaus: Das Kapitel dient als Fallbeispiel, das aufzeigt, wie erlebnispädagogische Prinzipien in einem stationären Rahmen zur Förderung von Jugendlichen eingesetzt werden.
7. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung resümiert die wesentlichen Erkenntnisse über Entstehung, Prävention und Förderung von (anti-)sozialem Verhalten bei Jugendlichen.
Pro-soziales Verhalten, Antisoziales Verhalten, Erlebnispädagogik, Jugend, Aggression, Empathie, Altruismus, Prävention, Intervention, Erziehung, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Kinderheim, Sozialpsychologie, Verhaltensänderung
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von pro-sozialen und antisozialen Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen sowie den Möglichkeiten, diese durch erlebnispädagogische Ansätze positiv zu beeinflussen.
Die zentralen Themen umfassen die psychologischen Grundlagen von Hilfeverhalten und Aggression, die Entwicklungspsychologie der Jugend sowie pädagogische Interventionsstrategien im schulischen und stationären Kontext.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie erlebnispädagogische Maßnahmen gezielt eingesetzt werden können, um bei Jugendlichen mit antisozialen Tendenzen pro-soziale Einstellungen und Verhaltensweisen zu fördern.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse psychologischer sowie pädagogischer Studien und Konzepte basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Sozialverhalten, die Analyse jugendspezifischer Entwicklungsphasen, Möglichkeiten der Verhaltensprävention sowie die detaillierte Darstellung und Anwendung erlebnispädagogischer Methoden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Pro-soziales Verhalten, Antisoziales Verhalten, Erlebnispädagogik, Empathie, Sozialisation und Prävention definiert.
Der Text stellt dar, dass pro-soziales Verhalten ein weiter Überbegriff ist, der Interaktionen zwischen Helfer und Empfänger beschreibt, während Altruismus sich durch eine uneigennützige Motivation auszeichnet, dem Hilfe Bedürftigen zu helfen.
Die Familie fungiert als wichtigstes Modell für das Kind; eine warmherzige, unterstützende Erziehung sowie die konsequente Beaufsichtigung sind laut Arbeit zentrale Faktoren, um antisozialen Verhaltenstendenzen entgegenzuwirken.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

