Diplomarbeit, 2008
83 Seiten, Note: 2,3
Diese Diplomarbeit analysiert die Bedeutung von Zweckgesellschaften (SPVs) im Kontext der Subprime-Krise. Sie untersucht die Rolle von SPVs im Finanzmarkt und die Auswirkungen der Krise auf die Bilanzierung von SPVs nach HGB, IFRS und BilMoG.
Das erste Kapitel liefert eine Einleitung in die Thematik der Zweckgesellschaften und die Subprime-Krise. Kapitel Zwei erklärt die Prinzipien der Neuen Institutionenökonomik und die Bedeutung von Informationsasymmetrien im Kapitalmarkt. Kapitel Drei beleuchtet die Entstehung und Ausbreitung der Subprime-Krise, während Kapitel Vier das Geschäftsmodell der IKB Deutsche Industriebank AG als Beispiel für die Verwendung von SPVs in der Kreditkrise analysiert. Kapitel Fünf untersucht die Bilanzierung von SPVs nach HGB, IFRS und BilMoG. Kapitel Sechs behandelt die Auswirkungen von Basel II auf die Kreditinstitute und die Bilanzierung von SPVs. Schließlich fasst das siebte Kapitel die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Zweckgesellschaften (SPVs), Subprime-Krise, Principal-Agent-Beziehungen, Informationsasymmetrien, Rechnungslegung, HGB, IFRS, BilMoG, Basel II, Asset Backed Securities (ABS), Collateralized Debt Obligations (CDOs), Kreditinstitute, Finanzmarkt, Risiko, Konsolidierung, Kapitalmarkt.
Zweckgesellschaften sind rechtlich selbstständige Einheiten, die für einen eng definierten Zweck (z.B. Verbriefung von Krediten) gegründet werden.
Sie wurden genutzt, um Risiken aus den Bilanzen der Banken auszulagern, was dazu führte, dass die Krise lange im Verborgenen blieb.
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz verschärfte die Konsolidierungspflichten, um eine transparentere Darstellung der tatsächlichen Risiken zu erreichen.
Es ist ein Konzept, bei dem ein Unternehmen eine Zweckgesellschaft konsolidieren muss, wenn es die Mehrheit der Risiken trägt oder den Nutzen aus ihr zieht.
Die IKB geriet durch ihre Zweckgesellschaft "Rhineland Funding" massiv unter Druck, als der Markt für Asset Backed Commercial Papers (ABCP) einbrach.
Wenn Käufer weniger wissen als Verkäufer (Adverse Selection), kann dies zum Marktversagen führen; Rechnungslegung soll diese Asymmetrien abbauen.
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