Bachelorarbeit, 2020
82 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Corona Pandemie in Deutschland
2.1 Definition der Begriffe
2.1.1 Definition Covid-19
2.1.2 Definition Pandemie
2.1.3 Definition Lockdown
2.2 Kontaktverbote und Kitaschließungen- Maßnahmen der Regierung
2.3 Die Fachöffentlichkeit- Expertenmeinung während der Kitaschließungen
3 Einführung in die kindliche Entwicklung
3.1 Definition Entwicklung
3.2 Der Einfluss von Umwelt und Anlage auf die kindliche Entwicklung
3.3 Bedürfnisse - Das Fundament kindlicher Entwicklung
3.4 Einführung in die geistige und seelische Entwicklung in der frühen Kindheit
3.4.1 Einführung und Definition der kognitiven Entwicklung in der frühen Kindheit
3.4.2 Einführung und Definition der sozialen Entwicklung in der frühen Kindheit
3.4.3 Einführung und Definition der emotionalen Entwicklung in der frühen Kindheit
4 Die Kindertagesstätte - Entwicklung des Bedarfs familienergänzender Betreuung
4.1 Die Kita - Frühkindliche Bildungseinrichtung
4.2 Die Kita - Begegnungsstätte sozialer Beziehungen
4.2.1 Die Erzieher-Kind-Beziehung
4.2.2 Beziehungen zu Gleichaltrigen - Bedeutung der Peergroup
4.2.3 Kinder brauchen Freunde - Die Bedeutung von Kinderfreundschaften
4.3 Das kindliche Spiel in der Kita - Unterstützung wichtiger Entwicklungsprozesse
5 Die Familie- Grundstein der kindlichen Entwicklung
5.1 Sozialisation in der Familie - Definition und Grundlagen des Begriffs
5.2 Bildungsort Familie - Chance von Lernerfahrungen während der Kitaschließung
6 Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der durch die Corona-Pandemie bedingten Kita-Schließungen auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren, um Erkenntnisse über die Bedeutung von Betreuungseinrichtungen und familiären Lernumgebungen zu gewinnen.
3.3 Bedürfnisse – Das Fundament der kindlichen Entwicklung
Wie die kindliche Entwicklung verläuft, wird in Kapitel 3.1 mithilfe einiger Definitionen umfangreich erläutert. Des Weiteren wird im Kapitel 3.2 deutlich, dass die kindliche Entwicklung aufgrund verschiedener Faktoren wie den Erbanlagen, aber auch der Umwelt beeinflussbar und lenkbar ist. Darüber hinaus gilt es noch zu klären, was Kinder grundsätzlich benötigen oder sich wünschen, um sich gesund entwickeln zu können. Obwohl sich jedes Kind anders entwickelt, haben alle Kinder die gleichen Bedürfnisse, die es zu befriedigen gilt, damit sie sich seelisch, geistig und körperlich gut entwickeln können und ihrem Alter und Potenzial entsprechende Fähig- und Fertigkeiten ausbauen können (vgl. Pro Familia o.J.). Der Begriff „Bedürfnis“ ist vor allem in verschiedenen Wissenschaften wie der Pädagogik, der Soziologie aber auch der Erziehungswissenschaft allgegenwärtig und die Bedeutung variiert auch innerhalb dieser wissenschaftlichen Disziplinen sehr stark.
Dennoch lassen sich inhaltliche Gemeinsamkeiten finden, sodass ein Bedürfnis auf einen Mangelzustand eines biologischen Organismus zurückzuführen ist, der ein bestimmtes Verhalten auslöst, um den Mangelzustand zu beseitigen (vgl. Büttner & Kladzinski 2004). Eine positivere Erläuterung beschreibt, dass jeder Mensch und jedes Kind Bedürfnisse hat, die eine Antriebsfunktion für Handlungen haben, um ein Ziel zu erreichen, welches dem Handelnden als ansprechend oder förderlich erscheint (vgl. Metzinger 2018: S. 91). Können Erwachsene ihre Bedürfnisse noch selbst befriedigen, benötigen Kinder oftmals Hilfe und Unterstützung von erwachsenen Bezugspersonen (vgl. pro Familia o.J.). Zudem können Erwachsene im Gegensatz zu Kindern ihre Bedürfnisse für einen gewissen Zeitraum problemlos aufschieben. Grundsätzlich hat jeder Mensch, ob Kind oder Erwachsener, dieselben Bedürfnisse, welche in primär und sekundär unterschieden werden.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die Herausforderungen für Familien und Kinder durch die pandemiebedingten Kita-Schließungen in Deutschland und leitet die Forschungsfrage zur Entwicklungsbeeinflussung her.
2 Corona Pandemie in Deutschland: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe der Pandemie und analysiert die politischen Maßnahmen der Regierung sowie die kritische Debatte in der Fachöffentlichkeit.
3 Einführung in die kindliche Entwicklung: Es werden grundlegende Theorien zur kindlichen Entwicklung, das Wechselspiel von Anlage und Umwelt sowie die Bedeutung von Bedürfnissen als Fundament dargelegt.
4 Die Kindertagesstätte - Entwicklung des Bedarfs familienergänzender Betreuung: Das Kapitel betrachtet die Kita als zentrale Bildungseinrichtung und beleuchtet die Bedeutung von Beziehungen und Freundschaften für Kinder.
5 Die Familie- Grundstein der kindlichen Entwicklung: Hier wird die Familie als erste Sozialisationsinstanz definiert und deren Rolle als Lernort in Zeiten geschlossener Betreuungseinrichtungen untersucht.
6 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine kompensierende Förderung durch die Familie zwar möglich, aber die Kita als Entwicklungsraum für soziale und kognitive Prozesse kaum vollständig zu ersetzen ist.
Corona-Pandemie, Kita-Schließung, Kindliche Entwicklung, Frühkindliche Bildung, Sozialisation, Familie, Bedürfnisse, Kognitive Entwicklung, Soziale Entwicklung, Emotionale Entwicklung, Bindung, Peergroup, Spielpädagogik, Kindheit, Kindertagesstätte
Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich die plötzlichen Kita-Schließungen während der Corona-Pandemie auf die kognitive, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren in Deutschland auswirken.
Zu den Schwerpunkten gehören die Definition der Pandemie-Begriffe, die psychologischen Grundlagen der kindlichen Entwicklung, die Funktion der Kita als Bildungsort und die Rolle der Familie als primäre Sozialisationsinstanz.
Das Ziel ist es zu erforschen, welche Konsequenzen der Entzug der Kita-Betreuung auf die Entwicklungsprozesse der Kinder hat und ob die häusliche Umgebung diese Auswirkungen kompensieren kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit entwicklungspsychologischen Modellen sowie Expertenmeinungen aus Pädagogik und Psychologie.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Bereiche der menschlichen Entwicklung, die Bedeutung von Erzieher-Kind-Beziehungen, Peer-Interaktionen sowie die Chancen und Grenzen der familiären Erziehung während des Lockdowns.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Kitaschließung, frühkindliche Entwicklung, Sozialisation, Bedürfnispyramide, Bindungstheorie und familienergänzende Betreuung.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Entwicklung das Resultat eines komplexen Wechselspiels ist; während die Anlage den Rahmen vorgibt, fungiert die Umwelt – sei es in der Kita oder Familie – als entscheidender Faktor für die Entfaltung von Potenzialen.
Das Spiel wird als zentrale kindliche Verhaltensweise definiert, die weit mehr als Zeitvertreib ist; es dient der Weltaneignung, der Stressbewältigung und der Entwicklung kognitiver sowie sozialer Kompetenzen.
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