Bachelorarbeit, 2021
27 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. RESILIENZ
2.1 Woher kommt der Begriff?
2.2 Begriffsdiskussion
2.3 Was gibt es für Strategien zur persönlichen Resilienzbildung?
2.3.1 Emotionssteuerung
2.3.2 Impulskontrolle
2.3.3 Kausalanalyse
2.3.4 Realistischer Optimismus
2.3.5 Selbstwirksamkeitsüberzeugung
2.3.6. Reaching-Out / Zielorientierung
2.3.7 Empathie
3. UNTERNEHMENSRESILIENZ
3.1 Übertragung persönlicher Resilienz in den Kontext Unternehmen
3.2 Faktoren der Unternehmensresilienz
3.3 Warum Unternehmen aktuell resilient sein müssen
4. METHODIK: QUALITATIVE BEFRAGUNGEN
4.1 Exemplarische Kleinbetriebe in Berlin
4.2 Auswertung
5. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die psychologische Resilienz von Führungspersonen in Berliner Kleinbetrieben dazu beigetragen hat, die Herausforderungen der Corona-Pandemie erfolgreich zu bewältigen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, welche Strategien zur persönlichen Resilienzbildung existieren und wie diese in unternehmerische Entscheidungen einfließen, um die Krisenfestigkeit von Unternehmen zu stärken.
2.3.1 EMOTIONSSTEUERUNG
Wir alle reagieren bei bestimmten Ereignissen mit bestimmten Emotionen. Das kann bei ein und demselben Ereignis auch sehr unterschiedlich sein, je nachdem welche Person es erlebt. So kann zum Beispiel eine Person sich im Stau darüber freuen, dass sie nun entspannt das Hörbuch zu Ende hören kann bevor das Ziel erreicht ist, während eine andere sauer reagiert und den stockenden Verkehr nur als Bestätigung des Pechs als ihren ständigen Begleiter sieht. Dies hängt natürlich damit zusammen, dass jeder von seinen eigenen Erfahrungen und Überzeugungen geprägt ist (vgl. Reivich/Shatté 2003, S.91-128; Mourlane 2018, S.46-48). Wem es aber gelingt seine negativen Emotionen frühzeitig auszumachen und sie in eine positive Richtung zu lenken, der zeigt meist eine höhere Resilienz. Es geht dabei nicht darum negative Gefühle zu überspielen oder eine Maske aufzusetzen, sondern ganz bewusst Maßnahmen zu ergreifen, die die Gedanken wieder in eine positivere Richtung lenken, anstatt dass man in Selbstmitleid oder Wut versinkt.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung skizziert die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Wirtschaftskrise und führt in die Fragestellung ein, wie persönliche Resilienz von Führungskräften zur Existenzsicherung von Kleinbetrieben beiträgt.
2. RESILIENZ: Dieses Kapitel erläutert die Herkunft und wissenschaftliche Debatte um den Resilienzbegriff und stellt sieben zentrale Strategien zur persönlichen Resilienzbildung vor, darunter Emotionssteuerung und Empathie.
3. UNTERNEHMENSRESILIENZ: Der theoretische Teil untersucht die Übertragung persönlicher Resilienzmerkmale auf Organisationen und beleuchtet normbasierte Faktoren der Unternehmensresilienz im Kontext der Krise.
4. METHODIK: QUALITATIVE BEFRAGUNGEN: Hier werden die Ergebnisse der qualitativen Interviews mit Berliner Kleinunternehmern vorgestellt, die aufzeigen, wie diese ihre Resilienz und Anpassungsfähigkeit in der Pandemie praktisch genutzt haben.
5. FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Resilienz von Kleinbetrieben maßgeblich durch die persönliche Einstellung der Führungskräfte sowie durch Faktoren wie Digitalisierung und soziale Vernetzung bestimmt wird.
Resilienz, Kleinbetriebe, Corona-Pandemie, Krisenbewältigung, persönliche Resilienz, Unternehmensresilienz, Emotionssteuerung, psychologische Widerstandskraft, Selbstwirksamkeit, Unternehmensführung, Anpassungsfähigkeit, Berliner Wirtschaft, qualitative Forschung, Coaching, Zielorientierung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Resilienz, speziell der psychologischen Widerstandsfähigkeit von Führungspersonen in kleinen Unternehmen, und wie diese bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie geholfen hat.
Die zentralen Themen sind die psychologischen Grundlagen der Resilienz, die Übertragung persönlicher Stärken auf den Unternehmenskontext sowie eine qualitative Analyse unternehmerischer Krisenstrategien in Berlin.
Das Ziel ist zu untersuchen, ob und wie persönliche Resilienzfaktoren von Inhabern kleiner Betriebe deren unternehmerisches Handeln und Überleben in der Corona-Krise beeinflusst haben.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Führungspersonen Berliner Kleinbetriebe basiert, ergänzt durch eine Literaturanalyse psychologischer und betriebswirtschaftlicher Quellen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung des Resilienzbegriffs (inklusive der "sieben Säulen"), eine Übertragung dieser Konzepte auf die Organisationsstruktur und die anschließende empirische Auswertung der geführten Interviews.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Resilienz, Krisenmanagement, Kleinunternehmertum, psychische Widerstandskraft und Unternehmensvision charakterisiert.
Die Interviewten betonen, dass eine frühzeitige Ausrichtung auf den Online-Bereich und die digitale Webpräsenz einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in Zeiten von Lockdowns und Kontaktbeschränkungen darstellte.
Der Austausch wird als essenziell beschrieben, um Einsamkeit zu vermeiden, neue Perspektiven zu gewinnen und zu erkennen, dass die Krisenbewältigung eine gemeinschaftliche Herausforderung darstellt, die man nicht allein bewältigen muss.
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