Bachelorarbeit, 2020
55 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau
2. Grundlagen
2.1 Verpackungsterminologie und Einordnung in den Marketing-Mix
2.2 Arten von Verpackungen
2.3 Anforderungen an Verpackungen
2.4 Funktionen der Verpackungen
2.4.1 Grundfunktionen
2.4.2 Zusatzfunktionen
3. Verpackungen in der Produktpolitik
3.1 Aktueller Stand in der Praxis
3.2 Aktueller Stand in der Forschung
4. Empirische Untersuchung
4.1 Vorbereitung und Durchführung
4.2 Auswertung und Ergebnisse
4.3 Zukünftige Entwicklungen
5. Schluss
5.1 Zusammenfassung und Ausblick
5.2 Fazit und kritische Reflektion
Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand sowie zukünftige Entwicklungen der Verpackungspolitik unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeitsaspekte. Das primäre Ziel ist es, das Konsumentenverhalten und die Präferenzen hinsichtlich nachhaltiger Verpackungsgestaltung zu untersuchen, um Handlungsempfehlungen für Hersteller und Handel abzuleiten.
2.1 Verpackungsterminologie und Einordnung in den Marketing-Mix
Grundsätzlich besteht eine Verpackung aus verschiedenen Teilen und bildet eine Einheit aus Packmittel, Packstoff, Packhilfsmittel sowie dem Packgut. Das Packmittel ist die eigentliche Umhüllung des Produktes, das aus verschiedenen Packstoffen, wie z.B. Papier, Kunststoff oder Glas bestehen kann. Die Packhilfsmittel sind Klebstoffe oder -bänder, welche die Verpackung zusammenhalten. Als Packhilfsmittel gelten ebenso Inhalte im Inneren der Packmittel, die das Produkt schützen, wie beispielsweise Schaumstoffeinlagen oder Styropor. Als Packgut wird das eigentliche Produkt bezeichnet, das es zu verpacken gilt. Nachfolgende Abbildung 1 verdeutlicht die einzelnen Bestandteile einer Verpackung. Das Packgut, in diesem Beispiel also das Brot, wird durch das Packmittel, der äußeren Umhüllung, geschützt. Der Packstoff, aus dem das Packmittel besteht, ist Kunststoff. Packhilfsmittel ist in diesem Beispiel die Klammer, mit der das Packmittel geöffnet und wieder verschlossen werden kann.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung des hohen Verpackungsaufkommens ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Nachhaltigkeitsaspekt aus Sicht der Verbraucher zu beleuchten.
2. Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen zur Verpackungsterminologie, Anforderungen der verschiedenen Akteure sowie die Funktionen von Verpackungen im Marketing-Mix erläutert.
3. Verpackungen in der Produktpolitik: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Verpackungsaufkommen in der Praxis sowie den Stand der Forschung, inklusive rechtlicher Rahmenbedingungen wie dem Verpackungsgesetz.
4. Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Durchführung und Ergebnisse einer Konsumentenbefragung zum Kaufverhalten und zur Einstellung gegenüber Verpackungsalternativen.
5. Schluss: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, ein Ausblick auf die zukünftige Verpackungspolitik gegeben und eine kritische Reflektion der gesamten Untersuchung vorgenommen.
Verpackungspolitik, Nachhaltigkeit, Produktpolitik, Konsumentenverhalten, Verpackungsabfall, Recyclingfähigkeit, Lebensmittelverpackungen, Umweltschutz, Verpackungsgesetz, Rezyklate, Mehrwegsysteme, Kunststoffverpackungen, Marketing-Mix, Kaufgewohnheiten, Kreislaufwirtschaft
Die Arbeit behandelt die Rolle von Verpackungen innerhalb der Produktpolitik, insbesondere mit Fokus auf deren Nachhaltigkeit und zukünftige ökologische Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an Verpackungen, dem aktuellen Verpackungsaufkommen, gesetzlichen Regelungen sowie den Einstellungen und Präferenzen von Konsumenten gegenüber nachhaltigen Verpackungslösungen.
Das Hauptziel ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung zu verstehen, wie Verbraucher zur Verpackungsproblematik stehen und welche Faktoren für sie bei der Kaufentscheidung hinsichtlich Verpackungen entscheidend sind.
Es wurde eine primärstatistische Untersuchung in Form einer quantitativen Online-Konsumentenbefragung durchgeführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse von Sekundärquellen.
Im Hauptteil werden aktuelle Zahlen zum Verpackungsmüll, Maßnahmen von Handel und Herstellern zur Nachhaltigkeit, der Stand der Forschung sowie die eigene empirische Studie und deren Ergebnisse detailliert dargestellt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Verpackungsreduzierung, Recyclingfähigkeit, Nachhaltigkeitsstrategie, Kunststoffverpackungen und Konsumentenpräferenzen.
Die Befragten sehen primär den Staat und die Hersteller in der Pflicht, Maßnahmen gegen das Verpackungsaufkommen zu ergreifen, während der Handel und die Konsumenten selbst weniger stark in der Verantwortung gesehen werden.
Die Mehrheit der Befragten befürwortet verpackungsfreie Lebensmittel, ist jedoch bei frischen Produkten wie Fleisch aufgrund von Hygiene- und Haltbarkeitsbedenken kritischer eingestellt als bei Trockenwaren oder Obst und Gemüse.
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