Masterarbeit, 2021
148 Seiten, Note: 2,0
I. Theoretischer Teil – Problemorientierter Unterricht
1. Einleitung
2. Klärung Problem- und Aufgabenbegriff
2.1 Was ist ein Problem?
2.2 Was ist eine Aufgabe?
3. Problemorientiertes Lernen
3.1 Lernumgebung problemorientiert gestalten
3.1.1 Konstruktivistische Grundlagen des problemorientierten Lernens
3.1.2 Gleichgewicht zwischen Konstruktion und Instruktion
3.1.3 Leitlinien zur Gestaltung problemorientierter Lernumgebung
3.1.4 Lernzyklen für problemorientiertes Lernen
3.2 Problemorientierung im Unterricht
3.2.1 Problemorientiertes Lernen
3.2.2 Die genetische Lehrstrategie
3.2.3 Idealtypische Lernschritte im problemorientierten Geographieunterricht
3.2.4 Möglichkeiten und Grenzen des problemorientierten Lernens
II Schulpraktischer Teil – Planung einer problemorientierten Unterrichtsreihe zum Thema „Klimawandel“
1. Einleitung
2. Sachanalyse
2.1 Klimawandel
2.2 Natürlicher und anthropogener Treibhauseffekt
2.3 Klima vs. Wetter
2.4 Auswirkungen des Klimawandels auf marine Ökosysteme
2.5 Meeresspiegelanstieg
2.6 Klimamigration
2.7 Auswirkungen des Klimawandels auf Tiere
2.8 Klimapolitik
3. Darstellung der Unterrichtsreihe zum Thema Klimawandel
4. Problemorientierte Unterrichtsreihe zum Thema „Klimawandel“
4.1 Lehrplanbezug
4.2 Didaktische Reduktion
5. Darstellung der Einzelstunden
5.1 Erste und zweite Stunde: Was passiert auf unserer Erde? Ursachen und Folgen des Klimawandels
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
5.2Dritte Unterrichtsstunde: Der anthropogene Treibhauseffekt
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
Vierte Stunde: Wetter vs. Klima
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
Fünfte Stunde: „Welche Folgen hat der Klimawandel für das Meer?“
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
2. Didaktisch-methodische Analyse
2.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
Sechste Stunde: Weshalb steigt der Meeresspiegel?
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
Siebte Stunde: Auswirkungen des Klimawandels auf die Tierwelt
1. Kurzentwürfe
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.3 Methodische Analyse
Achte Stunde: Klimamigration- Ursachen und Folgen
1. Kurzentwürfe
2. Lernziele
3. Didaktisch-methodische Analyse
3.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.3 Methodische Analyse
Neunte Stunde: Klimapolitik
1. Kurzentwurf
2. Lernziele
2. Didaktisch-methodische Analyse
2.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
3.2 Methodische Analyse
Zehnte Stunde: Klimawandel-Leugner
1. Kurzentwürfe
2. Lernziele
2. Didaktisch-methodische Analyse
2.1 Allgemeindidaktische Analyse
a. Gegenwartsbedeutung
b. Zukunftsbedeutung
c. Exemplarität
d. Zugänglichkeit
e. Struktur
2.2 Methodische Analyse
III. Schluss
Die Arbeit verfolgt das Ziel, eine problemorientierte Unterrichtsreihe für den Geographieunterricht zum Thema Klimawandel zu entwickeln, um das träge Wissen von Schülern zu aktivieren und durch selbstständiges, konstruktives Lernen nachhaltiger zu gestalten. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Schüler durch problemorientierte Einstiege motiviert werden können, komplexe Zusammenhänge des Klimawandels eigenständig zu erschließen und wissenschaftliche Konzepte mit ihren Alltagsvorstellungen zu verknüpfen.
1. Einleitung
Die Ergebnisse der ersten OECD-Erhebung zu den Lernergebnissen von Schüler*innen (PISA) im Jahr 2000 waren ein Weckruf für Deutschland. Grundlegende Missstände des deutschen Bildungssystems wurden sichtbar und der Bedarf neuer Reformen immer größer.
Ein großes Problem des Lehrens und Lernens in Deutschland ist, dass das Wissen „träge“ bleibt. Dies bedeutet, dass dieses Wissen in konkreten Problemsituationen, die unseren Alltag bestimmen nicht oder zu wenig zur Anwendung kommt. Der Grund für die Nichtanwendbarkeit gelernter Inhalte auf konkrete Anwendungskontexte resultiert besonders aus der traditionellen Auffassung von Lehren und Lernen, Wissen könne von einer Person zu einer anderen eins zu eins weitergegeben werden. Diese bloße Wissensvermittlung seitens der Lehrkraft erweist sich beim Transfer und der Anwendung von Wissen als wenig zielführend.
Daher ist es zwingend notwendig weiter gehende Ansätze des Lehrens und Lernens zu realisieren. An dieser Stelle setzt die problemorientierte Unterrichtsgestaltung an. Der problembasierte Unterricht beginnt mit der Herausforderung selbstständigen Lernens. Lehrer*innen sollen „Probleme in den Mittelpunkt ihres Unterrichts stellen, die entweder authentisch sind oder Bezug zu authentischen Situationen haben, die für die Lernenden relevant sind, eine gewisse Aktualität haben und deshalb neugierig und betroffen machen“.
Hierdurch sollen Schüler*innen das Problem selbst erkennen und formulieren und durch die Erkenntnis darüber, dass ihr jetziger Wissensstand nicht genügt, um ihr selbst aufgestelltes Problem zu lösen dazu motiviert und angeregt werden neues Wissen zu generieren. Durch eine solche Unterrichtsgestaltung bietet man Schüler*innen die Möglichkeit aktiver und intensiver an ihrem eigenen Wissenserwerb und ihrem Lernzuwachs teilzuhaben und diesen aktiv zu gestalten.
I. Theoretischer Teil – Problemorientierter Unterricht: Dieses Kapitel fundiert die Arbeit wissenschaftlich durch die Definition von Problem- und Aufgabenbegriffen sowie die detaillierte Darstellung konstruktivistischer Ansätze des problemorientierten Lernens.
II Schulpraktischer Teil – Planung einer problemorientierten Unterrichtsreihe zum Thema „Klimawandel“: Dieser Abschnitt überträgt die Theorie in eine konkrete Unterrichtsreihe, analysiert den Lehrplanbezug sowie die didaktische Reduktion und gliedert die Unterrichtseinheiten in einen strukturierten Prozess aus Einstieg, Erarbeitung und Reflexion.
III. Schluss: Der Schlussteil reflektiert den Erfolg des problemorientierten Ansatzes in der Praxis und betont die Bedeutung der Motivationssteigerung und Schüleraktivierung für effektiven Lernzuwachs im Geographieunterricht.
Problemorientierter Unterricht, Konstruktivismus, Klimawandel, Geographieunterricht, Problembasiertes Lernen, Treibhauseffekt, Lehrstrategie, Didaktische Reduktion, Schüleraktivierung, Wissenserwerb, Kompetenzorientierung, Klimapolitik, Klimamigration.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption und Implementierung einer problemorientierten Unterrichtsreihe für den Geographieunterricht, speziell zum Thema Klimawandel.
Neben den theoretischen Grundlagen zum problemorientierten Lehren und Lernen stehen Themen wie Treibhauseffekt, Meeresspiegelanstieg, Klimamigration, Klimapolitik und der Umgang mit Klimawandelleugnern im Fokus.
Das Ziel ist es, durch problemorientierte Gestaltung Schüler zu aktiverem Lernen anzuregen und ihnen zu helfen, Alltagsvorstellungen durch wissenschaftlich fundiertes Wissen zu ersetzen.
Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse zur Unterrichtsmethodik, ergänzt durch schulpraktische Planungsmodelle und eine fachliche Sachanalyse zum Klimawandel.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum problemorientierten Unterricht und einen praktischen Teil, der zehn detailliert geplante Unterrichtsstunden inklusive Lernzielen und methodischer Analysen darstellt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Problemorientiertes Lernen, Konstruktivismus, Geographieunterricht, Klimawandel und Kompetenzförderung charakterisiert.
Die Arbeit nutzt die Sachanalyse als Grundlage und reduziert komplexe Vorgänge wie den Treibhauseffekt durch den Einsatz von Hilfekärtchen, kooperativen Sozialformen und anschaulichen Experimenten.
Der Lehrplanbezug wird genutzt, um die geographischen Kompetenzbereiche wie Fachwissen, räumliche Orientierung und Urteilskompetenz gezielt durch die gewählte Unterrichtsreihe zu fördern.
Die zehnte Unterrichtsstunde thematisiert gezielt die Konfrontation mit "Fake-News" und Tweets von Klimawandelleugnern, um die Schüler in der kritischen Hinterfragung von Aussagen und der Entkräftung durch Internetrecherche zu schulen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

