Diplomarbeit, 2002
48 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung: Problemstellung und Aufbau der Arbeit
1.1 Dienstleistungen als Motor für Wachstum und Beschäftigung
1.2 Der Aufbau der Arbeit
2 Begriffsabgrenzungen
2.1 Dienstleistungen als Entwicklungsobjekte
2.2 Entwicklung
3 Determinanten erfolgreicher Dienstleistungen
3.1 Marktbezogene Determinanten
3.1.1 Produktüberlegenheit
3.1.2 Vermarktungsfähigkeit
3.1.3 Kundenintegration
3.1.4 Marktgröße und –potenzial
3.2 Unternehmensbezogene Determinanten
3.2.1 Effektive Service-Engineering Kultur
3.2.2 Sach- und Fachkenntnis des Anbieters
4 Ansätze zur Entwicklung von Dienstleistungen
4.1 Marktorientierte Ansätze
4.2 Potenzialorientierte Ansätze
4.3 Prozessorientierte Ansätze
4.4 Ergebnisorientierte Ansätze
5 Methoden zur Entwicklung von Dienstleistungen
5.1 Betriebswirtschaftliche Methoden
5.1.1 Target Costing
5.1.2 Kosten-Nutzen-Analysen
5.2 Ingenieurwissenschaftliche Methoden
5.2.1 Quality Function Deployment
5.2.2 Fehlermöglichkeits- und einflussanalyse
5.3 Dienstleistungsspezifische Methoden
5.3.1 Service Blueprinting
5.3.2 Gap-Analyse
6 Problemfelder bei der Entwicklung von Dienstleistungen
6.1 Mangel an geeigneten Vorgehensweisen, Methoden und Werkzeugen
6.2 Hohe Komplexität
6.3 Fehlende organisatorische Strukturen
6.4 Mangelnde Verfügbarkeit der notwendigen Qualifikationen
6.5 Fehlendes Innovationsmanagement
7 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Problematiken, Ansätze und methodischen Werkzeuge bei der Entwicklung von Dienstleistungen. Ziel ist es, ein Verständnis für erfolgreiche Dienstleistungsinnovationen zu entwickeln, das über intuitive Vorgehensweisen hinausgeht und durch strukturierte Methoden systematisiert wird.
5.3.1 Service Blueprinting
Beim Blueprinting handelt es sich im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Methoden um ein dienstleistungsspezifisches Verfahren des Service Engineering. Bei der von G. Lynn Shostack entwickelten Methode geht es um die Visualisierung einer Dienstleistung in Form eines Ablaufdiagramms. Dabei wird entlang einer Zeitachse ein "Abbild" des Gesamt-Dienstleistungsprozesses sowie seiner Teilprozesse erzeugt, die zur Lösung des Kundenproblems durchlaufen werden. Hierdurch wird die systematische Analyse des Dienstleistungsproduktions- und –konsumprozesses erreicht. Ein Blueprint beantwortet die Fragen: Wer tut was, für wen, wie oft und unter welchen Bedingungen. Shostack (1982, S. 49) befürwortet dieses Verfahren mit der Aussage: "..the first step towards rational service design is a system for visualising..., so that services can be given proper position and weight in the context of any market entity." Abbildung 8 zeigt das Blueprint eines Dienstleistungsprozesses. Der Name der Blueprint-Methode (engl. Blaupause) geht darauf zurück, dass ursprünglich Grundrisszeichnungen von Gebäuden wie (z.B. Hotels oder Restaurants) dazu benutzt wurden, die Wege der Kunden einzuzeichnen, die diese im Verlauf der Dienstleistungserbringung nahmen.
1 Einleitung: Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Diese Einführung verdeutlicht die wachsende wirtschaftliche Bedeutung von Dienstleistungen und leitet daraus die Notwendigkeit für systematische Entwicklungsprozesse ab.
2 Begriffsabgrenzungen: Das Kapitel definiert den Dienstleistungsbegriff und die Entwicklung von Dienstleistungen, um eine theoretische Basis für die Untersuchung zu schaffen.
3 Determinanten erfolgreicher Dienstleistungen: Es werden markt- und unternehmensbezogene Faktoren analysiert, die maßgeblich zum Erfolg von Dienstleistungsinnovationen beitragen.
4 Ansätze zur Entwicklung von Dienstleistungen: Dieses Kapitel präsentiert verschiedene Ansätze, darunter markt-, potenzial-, prozess- und ergebnisorientierte Strategien zur Innovationsgestaltung.
5 Methoden zur Entwicklung von Dienstleistungen: Hier werden spezifische Instrumente aus Betriebswirtschaft, Ingenieurwissenschaft und spezialisierte Dienstleistungsmethoden wie Service Blueprinting und Gap-Analyse evaluiert.
6 Problemfelder bei der Entwicklung von Dienstleistungen: Es werden zentrale Hindernisse wie Komplexität, fehlende Strukturen und der Mangel an qualifiziertem Personal in der Praxis beleuchtet.
7 Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und einem Ausblick auf die Bedeutung von Qualifizierungsmaßnahmen für die Zukunft des Service Engineerings.
Dienstleistungsmanagement, Service Engineering, Innovation, Kundenintegration, Service Blueprinting, Gap-Analyse, Quality Function Deployment, FMEA, Dienstleistungsqualität, Erfolgsfaktoren, Marktorientierung, Potenzialorientierung, Prozessorientierung, Ergebnisorientierung, Innovationsmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Entwicklung und Gestaltung von Dienstleistungen (Service Engineering), um in einem dynamischen Marktumfeld wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Arbeit behandelt die Erfolgsfaktoren für Dienstleistungen, verschiedene Entwicklungsansätze, spezifische Methoden zur Prozessoptimierung und die in der Praxis auftretenden Hemmnisse bei der Innovationsumsetzung.
Ziel ist es, Antworten auf die Fragen nach Problemen, Ansätzen und geeigneten Methoden der Dienstleistungsentwicklung zu finden und diese wissenschaftlich fundiert aufzuarbeiten.
Es werden Ansätze aus der Betriebswirtschaft (z.B. Target Costing) und den Ingenieurwissenschaften (z.B. QFD, FMEA) sowie dienstleistungsspezifische Verfahren wie das Service Blueprinting und die Gap-Analyse untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung von Erfolgsdeterminanten, die Kategorisierung von Entwicklungsansätzen, die detaillierte Methodenanalyse und die Identifikation von typischen Problemfeldern in Unternehmen.
Service Engineering, Kundenintegration, Innovationsmanagement, Service Blueprinting, Dienstleistungsqualität und Erfolgsfaktoren sind die prägenden Begriffe.
Die Arbeit identifiziert die direkte oder indirekte Integration des Kunden als einen entscheidenden Hauptnenner für den Dienstleistungserfolg.
Die Arbeit stellt fest, dass es an spezialisierten Berufsausbildungen für Dienstleistungsmanager oder -ingenieure mangelt, was die professionelle Umsetzung von Innovationsmanagement in Unternehmen erschwert.
Es wird als Instrument zur Visualisierung des Dienstleistungsprozesses hervorgehoben, das hilft, Konfliktschnittstellen zwischen Kunden und Anbietern bereits in der Planungsphase zu identifizieren.
Es definiert Qualität als Differenz zwischen Kundenerwartung und -wahrnehmung, die durch verschiedene Lücken innerhalb der Unternehmensstruktur und -kommunikation beeinflusst wird.
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