Bachelorarbeit, 2021
29 Seiten
Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft
Diese Dissertation untersucht die Darstellung von Frauen in den Romanen von Sarat Chandra Chattopadhyay und Theodor Fontane. Der Fokus liegt auf einer vergleichenden Analyse der weiblichen Figuren im Kontext ihrer jeweiligen gesellschaftlichen Umgebung und den sich wandelnden Rollenbildern des 19. Jahrhunderts.
Die Einleitung führt in das Thema der Dissertation ein und beleuchtet die historische Entwicklung der Darstellung von Frauen in der Literatur. Kapitel 2 analysiert die weiblichen Figuren in den Romanen von Chattopadhyay und Fontane und untersucht die traditionellen und problematischen Charaktere im Kontext der jeweiligen Gesellschaft. Kapitel 3 befasst sich mit der Frage, wie die Realität in den Romanen von Chattopadhyay und Fontane dargestellt wird, während Kapitel 4 die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe der beiden Autoren untersucht. Kapitel 5 erläutert die methodologische Vorgehensweise der Dissertation, und Kapitel 6 bietet eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse.
Die Dissertation konzentriert sich auf die Themen Frauenbild, Gesellschaft, Realismus, Roman, Sarat Chandra Chattopadhyay, Theodor Fontane, vergleichende Analyse, 19. Jahrhundert, Tradition, Konflikt, historische Kontext, methodologische Analyse.
Die Autoren zeigen Frauen im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen Traditionen, patriarchaler Unterdrückung und dem Streben nach individueller Freiheit im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Theodor Fontane gilt als Meister des Realismus, der den Zustand der bürgerlichen Frauen und ihre Rolle im häuslichen Leben bis ins kleinste Detail darstellt.
Charaktere wie Effi Briest oder Paro werden als problematisch eingestuft, da sie mit den gesellschaftlichen Normen ihrer Zeit in Konflikt geraten und an den starren Strukturen scheitern.
Durch Renaissance, Aufklärung und Industrialisierung rückten Frauenfiguren in der Literatur stärker in den Vordergrund der Erzählung und wurden weniger als bloße "Ausstellungstücke" behandelt.
Ja, beide Literaturen zeigten im 19. Jahrhundert eine Tendenz, Frauenfiguren vermehrt aus einer männlich-patriarchalen Perspektive zu lösen und komplexere weibliche Identitäten zu schaffen.
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