Diplomarbeit, 2002
150 Seiten, Note: 1
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
Die vorliegende Diplomarbeit untersucht den Einfluss der Therapiedauer auf Veränderungen im spirituellen Erleben, suizidalen Gedanken und depressiven Symptomen bei männlichen Alkoholabhängigen. Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen der Dauer der Therapie und der Verbesserung dieser drei Faktoren zu beleuchten.
Die Einleitung stellt die Thematik der Arbeit vor und beleuchtet die Bedeutung von Spiritualität im Kontext von Sucht und Suizidalität. Es werden verschiedene Ansätze zur Erfassung religiöser Phänomene und die Beziehung zwischen Religion und Spiritualität diskutiert.
Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Erfassung religiöser Phänomene und stellt verschiedene Ansätze wie extrinsische und intrinsische Religiosität sowie multidimensionale Ansätze vor. Außerdem wird der Unterschied zwischen Religion und Spiritualität diskutiert.
Kapitel 3 behandelt die Verbindung zwischen Spiritualität und Gesundheit. Es werden die Ergebnisse empirischer Studien zum Zusammenhang von Spiritualität und Gesundheit sowie das Konzept des spirituellen Wohlbefindens beleuchtet.
Kapitel 4 beleuchtet das Thema Alkoholismus. Es werden die historische Entwicklung des Krankheitskonzepts, verschiedene Alkoholismustypologien, die Verbreitung von Alkoholismus in Österreich, die Ursachen von Alkoholismus und die Begleiterscheinungen von Alkoholismus beschrieben.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Spiritualität, Suizidalität, Sucht, Alkoholismus, Therapiedauer, spirituelles Wohlbefinden, religiöse Coping-Strategien, Depressivität, empirische Forschungsergebnisse.
Die Arbeit postuliert, dass hinter jeder Sucht eine Sehnsucht nach Halt und Sinn steckt. Der „spirituelle Durst“ nach Ganzheit kann ein Motiv für Suchtverhalten sein.
Die Diplomarbeit untersucht, ob eine längere Therapiedauer zu einer Verbesserung des spirituellen Wohlbefindens und einer Überwindung von Sinnkrisen führt.
Dies sind Strategien, bei denen Betroffene ihren Glauben oder spirituelle Praktiken nutzen, um mit der Suchterkrankung und belastenden Lebenssituationen umzugehen.
Die Arbeit analysiert die psychiatrische Begleitsymptomatik von Alkoholismus und untersucht, wie sich suizidale Gedanken und Depressivität im Verlauf der Therapie verändern.
Sie verankern Spiritualität als Glauben an eine „höhere Macht“ als zentralen Teil ihres Konzepts zur Überwindung der Sucht.
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