Bachelorarbeit, 2021
48 Seiten, Note: 1.0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Verfilmung von Urängsten und deren Entwicklung auf der Leinwand. Sie untersucht, wie das Horrorgenre im Laufe der Zeit auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert hat und welche Urängste in verschiedenen Epochen im Mittelpunkt des Films standen. Die Arbeit analysiert ausgewählte Filme und zeigt auf, wie die Ängste des Publikums durch das Medium Film reflektiert und verarbeitet werden.
Die Einleitung führt in das Thema der Verfilmung von Urängsten ein und stellt den Forschungsgegenstand vor. Sie beleuchtet die Anfänge des Films und die Entstehung der Angstlust. Das zweite Kapitel beleuchtet die Theorie der Angst im Film und die Unterschiede zwischen Angst, Furcht und Phobie. Es analysiert die Verwendung von Angst im Film und die psychologischen Auswirkungen auf den Zuschauer. Kapitel drei beschäftigt sich mit den Archetypen des Horrors und stellt verschiedene Horrortypen vor, die in der Filmgeschichte immer wieder vorkommen. Kapitel vier untersucht den gesellschaftlichen Wandel der Urängste. Es analysiert die Entstehung des Horrorgenres und betrachtet die verschiedenen Epochen im Hinblick auf die präsenten Ängste. Es analysiert drei Filme aus verschiedenen Epochen, „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), „Der Exorzist“ (1973) und „The Ring“ (2002). Dabei werden die gesellschaftlichen Hintergründe der jeweiligen Epochen beleuchtet und in Verbindung mit den Inhalten der Filme gesetzt.
Horrorgenre, Urängste, Filmgeschichte, Gesellschaftlicher Wandel, Angstlust, Filmsprache, Archetypen, Genrekonventionen, Filmanalyse, Rezeption.
Die Arbeit grenzt diese Begriffe theoretisch voneinander ab: Während Furcht meist objektbezogen ist, beschreibt Angst einen diffuseren Zustand. Phobien sind spezifische, krankhafte Ängste, die im Horrorfilm gezielt instrumentalisiert werden.
Horrorfilme reagieren auf den gesellschaftlichen Wandel; sie visualisieren die Urängste einer Epoche, wie etwa politische Instabilität im Expressionismus oder religiöse Krisen in der Moderne.
Analysiert werden „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920) für den deutschen Stummfilm, „Der Exorzist“ (1973) für die nihilistische Moderne und „The Ring“ (2002) für die Jahrtausendwende.
Angstlust bezeichnet das psychologische Phänomen, bei dem Zuschauer das kontrollierte Erleben von Angst in der Fiktion als lustvoll oder unterhaltsam empfinden.
Die Arbeit stellt verschiedene Archetypen vor, die über Jahrzehnte hinweg Urängste verkörpern, wie etwa das „Monster“, der „Wahnsinnige“ oder das „Übernatürliche“.
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