Bachelorarbeit, 2019
72 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMDARSTELLUNG
1.2 ZENTRALE BEGRIFFLICHKEITEN
1.2.1 Der Interdisziplinaritätsbegriff
1.2.2 Teamtrainingskonzepte
1.2.3 Non-Technical Skills (NTS)
1.3 ZIELSETZUNG
2. THEORETISCHER RAHMEN
2.1 EBENEN VON HUMAN FACTORS
2.2 SHELL-MODELL NACH EDWARDS
2.2.1 Kernkonzept SHELL-Modell
3. METHODIK
3.1 FRAGESTELLUNG
3.2 LITERATURRECHERCHE
3.2.1 Bestimmung des Untersuchungsgegenstandes
3.2.2 Recherche
3.2.3 Bewertung, Lektüre, Kritik
3.3 FLOWCHART DER RECHERCHIERTEN STUDIEN
4. ERGEBNISSE
4.1 TABELLARISCHE DARSTELLUNG
4.2 DESKRIPTIVE DARSTELLUNG
4.3 SYNTHESE
4.3.1 Multidisziplinäre Herausforderungen bei der Anwendung von NTS
4.3.2 Trainingskonzepte und deren Auswirkung auf die NTS der Teammitglieder
4.3.3 Erheben von NTS zur interdisziplinären Zusammenarbeit
4.3.4 Die mögliche Integration von Simulationsübungen im Lehrplan/Curriculum
4.4 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE
5. DISKUSSION
5.1 LIMITATION
5.2 FAZIT UND AUSBLICK
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das Fachpersonal im Gesundheitswesen durch die Förderung interdisziplinärer Teamarbeit die Patientensicherheit in Notfallsituationen verbessern kann. Durch die gezielte Anwendung von Non-Technical Skills (NTS) sollen Handlungsabläufe optimiert und die Wirksamkeit von Trainingskonzepten gesteigert werden.
2.2.1 Kernkonzept SHELL-Modell
Edwards setzt in seinem Modell auf die fünf Grundbegriffe Software – Hardware – Environment – Liveware 1 – Liveware 2 (SHELL). Unter Software versteht Edwards die Arbeitsprozesse und –regeln im Allgemeinen. Hardware bezeichnet die physische Arbeitsumgebung und die zur Verfügung stehenden Arbeitsmittel. Environment steht für die Systemumwelt. Im innerklinischen Setting sind das die jeweiligen Gesetze, Aus- und Weiterbildungsverordnungen und alles aus dem System Krankenhaus hervorgeht. Liveware 1 ist zunächst der Mensch als primäre Einheit mit all seinen individuellen Merkmalen und Liveware 2 bezeichnet dann aber auch die Interaktion mit anderen Personen (Hofinger, 2013).
Durch den Ansatz des SHELL-Modells wird deutlich, dass es sich bei potentiellen Störungen und Ungereimtheiten im innerklinischen Ausnahmesituationen nicht um ein Problem einer einzelnen Person beziehungsweise Teammitglied handelt, sondern eher um Probleme einer schlechten Passung zwischen den Akteureigenschaften und den Einzeleigenschaften des Systems beziehungsweise der Umwelt. Würde in einem solchen Fall einfach der Einzelakteur ersetzt werden, so würden höchstwahrscheinlich beim nächsten Versuch dieselben Unstimmigkeiten wieder vorherrschen. Ziel ist es, die Bedingungen zu verändern um somit eine positive Wechselwirkum zwischen den verschiedenen Sytemelementen und der Umwelt zu schaffen.
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Patientensicherheit und die Relevanz von Non-Technical Skills im medizinischen Alltag.
2. THEORETISCHER RAHMEN: Vorstellung des SHELL-Modells nach Edwards als theoretische Basis zur Analyse von Systemfaktoren in der Medizin.
3. METHODIK: Detaillierte Beschreibung der systematischen Literaturrecherche zur Beantwortung der Forschungsfrage.
4. ERGEBNISSE: Zusammenstellung und Analyse der Erkenntnisse aus den recherchierten Studien hinsichtlich NTS-Trainings und interdisziplinärer Zusammenarbeit.
5. DISKUSSION: Synthese der Ergebnisse und kritische Reflexion der Anwendung von NTS im klinischen Kontext.
Patientensicherheit, Non-Technical Skills, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Teamtraining, Simulationsübungen, SHELL-Modell, Human Factors, Gesundheitswesen, Notfallmanagement, Teamdynamik, klinische Performance, Krisenressourcenmanagement, Trainingseffizienz, Lernziele, Notfallsituationen.
Die Arbeit untersucht die Effizienz von innerklinischen Teamtrainingskonzepten und deren Einfluss auf die Patientensicherheit in Notfallsituationen.
Die Arbeit fokussiert auf Non-Technical Skills (NTS), interdisziplinäre Kommunikation, Teamdynamik und die Rolle von Simulationsübungen.
Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch eine verbesserte Anwendung von NTS und interdisziplinäre Trainings die Sicherheit von Patienten in Notfällen erhöht werden kann.
Es wurde eine umfangreiche quantitative und qualitative Literaturrecherche durchgeführt, um den aktuellen Stand der Forschung in diesem Themenbereich zu erheben.
Der Hauptteil analysiert verschiedene Trainingskonzepte, deren Auswirkungen auf die Teammitglieder und die Möglichkeiten der Integration solcher Trainings in bestehende Lehrpläne.
Wichtige Begriffe sind Patientensicherheit, NTS, Teamtraining, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Simulationsübungen.
Das SHELL-Modell dient als theoretischer Rahmen, um die Wechselwirkungen zwischen Mensch, Technik und Arbeitsumwelt zu verstehen und Störfaktoren in der klinischen Praxis zu identifizieren.
Simulationsübungen dienen als Werkzeug, um in einer geschützten Umgebung NTS-Kompetenzen wie Führung, Kommunikation und Entscheidungsfindung zu trainieren und zu festigen.
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