Diplomarbeit, 2008
112 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Ziel der Arbeit
2 Begriffliche Grundlagen des Kundencontrolling
2.1 Definition des Controlling
2.2 Definition des Marketingcontrolling als Oberbegriff
2.3 Definition des Kundencontrolling
2.3.1 Begriff des Kundencontrolling
2.3.2 Ziel des Kundencontrolling
2.3.3 Aufgaben des Kundencontrolling
2.3.3.1 Kundencontrolling im Planungssystem
2.3.3.2 Kundencontrolling im Steuerungssystem
2.3.3.3 Kundencontrolling im Kontrollsystem
2.3.3.4 Kundencontrolling im Informationssystem
2.3.3.5 Kundencontrolling im Organisationssystem
2.3.3.6 Kundencontrolling im Personalführungsystem
2.4 Kundendaten
3 Kennzahlen und Kennzahlensysteme im Kundencontrolling
3.1 Kennzahlen
3.2 Arten und Funktionen von Kennzahlen
3.2.1 Absolute Zahlen
3.2.2 Verhältniszahlen
3.3 Grenzen der Kennzahlenanwendung
3.4 Kennzahlensysteme
3.4.1 DuPont Kennzahlensystem
3.4.2 RL-Kennzahlensystem
3.4.3 ZVEI-Kennzahlensystem
3.5 Wertorientierte Kennzahlen
3.5.1 Shareholder Value
3.5.2 Economic Value Added (EVA)
3.5.3 Cash Flow Return on Investment (CFROI)
3.5.4 Cash Value Added (CVA)
4 Kennzahlen des operativen Kundencontrolling
4.1 Operatives Kundencontrolling
4.2 Kundenerfolgsrechnung
4.3 Kundendeckungsbeitragsrechnung
5 Kennzahlen des strategischen Kundencontrolling
5.1 Strategisches Kundencontrolling
5.2 Determinanten der Kundenbindung
5.2.1 Kundenbindung und Kundenbindungsmanagement
5.2.2 Kundenzufriedenheit
5.2.3 Kundenloyalität und -treue
5.2.4 Messansätze der Kundenzufriedenheit
5.3.ABC-Analyse
5.4 Kundenportfolio
5.5 Kundenlebenszyklus
5.6 Customer Lifetime Value
5.7 Scoring Modelle
5.8 Loyalitätsleiter-Konzept
6 Fazit
Die Arbeit untersucht das Kundencontrolling als strategisches und operatives Führungsinstrument, um eine kundenorientierte Unternehmensführung zu gewährleisten, die langfristig zur Profitabilität und Wertschöpfung beiträgt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der methodischen Integration von Kundenkennzahlen in die Unternehmenssteuerung und der Abwägung von Kosten und Nutzen kundenorientierter Maßnahmen.
3.2.1 Absolute Zahlen
Bei den absoluten Zahlen unterscheidet man Einzelzahlen, Summen, Differenzen und Mittelwerte. Um eine absolute Zahl (Grundzahl) handelt es sich, wenn eine Zahl unabhängig von anderen Zahlen betrachtet und dargestellt wird. Es findet keine Relativierung mit anderen Kennzahlen statt, sondern sie geben nur eine Situation, Sachverhalt oder Prozess wieder. Ihre Bedeutung erhalten absolute Zahlen durch den Vergleich mit anderen absoluten Zahlen. Beispiele hierfür sind: Umsatz, Gewinn, Bilanzsumme oder die Belegschaftsstärke.
Kennzahlen sind vielseitige Instrumente und die Aussagekraft von absoluten Zahlen ist immer von ihrer Verwendung anhängig. Für externe Vergleiche sind sie meist wenig aussagefähig (z.B. wegen unterschiedlicher Unternehmensgröße). Für die interne Anwendung besitzen sie jedoch meist einen hohen Informationswert.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit einer kundenorientierten Unternehmensführung ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2 Begriffliche Grundlagen des Kundencontrolling: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Controllings sowie die Definitionen und Aufgabenfelder des Kundencontrollings detailliert dargelegt.
3 Kennzahlen und Kennzahlensysteme im Kundencontrolling: Dieses Kapitel erläutert die Grundkenntnisse von Kennzahlen sowie die Struktur und Eignung traditioneller und wertorientierter Kennzahlensysteme.
4 Kennzahlen des operativen Kundencontrolling: Der Fokus liegt auf der Beschreibung des operativen Kundencontrollings und der Vorstellung relevanter Instrumente.
5 Kennzahlen des strategischen Kundencontrolling: Dieses Kapitel bildet den Schwerpunkt und behandelt Strategien der Kundenbindung sowie Instrumente zur Ermittlung und Bemessung von Kundenwerten.
6 Fazit: Das Schlusskapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die praktische Anwendung des Konzepts.
Kundencontrolling, Kundenorientierung, Kennzahlensysteme, Unternehmensführung, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Customer Lifetime Value, Deckungsbeitragsrechnung, Kundenerfolgsrechnung, Strategische Planung, Kundenportfolio, Scoring-Modelle, Wertorientierung, Kundenlebenszyklus, Rentabilität.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Etablierung eines effektiven Kundencontrollings innerhalb der strategischen Unternehmensführung.
Die zentralen Felder sind die Definition und Aufgaben des Kundencontrollings, der Einsatz von Kennzahlensystemen (traditionell und wertorientiert) sowie operative und strategische Methoden der Kundenanalyse.
Das Ziel ist es, einen detaillierten Überblick zu geben, wie ein Unternehmen mit Hilfe von Kundencontrolling die Kundenorientierung bei gleichzeitiger Rationalitätssicherung der Führung umsetzen kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und dem Vergleich etablierter Controlling-Instrumente, um deren Eignung für das Kundenmanagement aufzuzeigen.
Der Hauptteil gliedert sich in begriffliche Grundlagen, die Analyse von Kennzahlen, operative Instrumente (wie die Kundenerfolgsrechnung) und strategische Konzepte (wie Portfolios oder Scoring-Modelle).
Ein erfolgreiches Kundencontrolling zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, entscheidungsrelevante Informationen für das Kundenmanagement bereitzustellen und Kundenbeziehungen wirtschaftlich steuerbar zu machen.
Das operative Kundencontrolling fokussiert auf kurzfristige Erfolgskontrolle (bis zu einem Jahr), während das strategische Kundencontrolling die langfristige Sicherung von Erfolgspotenzialen und den Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen priorisiert.
Die Kundenzufriedenheit wird als wesentliche Determinante der Kundenbindung und als zukunftsorientierter Indikator für den Unternehmenserfolg hervorgehoben, wobei ihre Messung durch verschiedene Ansätze kritisch diskutiert wird.
Das Kundenportfolio erlaubt eine Visualisierung der Position einzelner Kunden und hilft dabei, knappe Unternehmensressourcen effizient auf attraktive Segmente zu konzentrieren.
Der Autor betont, dass "echte Loyalität" das wertvollste Ziel ist, da sie zu nachhaltiger Ertragssicherung führt, jedoch Zeit zum Wachsen benötigt und durch überdurchschnittliche Leistung verdient werden muss.
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