Diplomarbeit, 2003
81 Seiten, Note: 2,3
1 Problemstellung und Gang der Untersuchung
2 Charakterisierung des Großhandels
2.1 Begriff, Aufgabe, Stellung und Bedeutung des Großhandels
2.2 Bestimmungsmerkmale der Großhandelsbetriebe
2.2.1 Großhandelsfunktionen
2.2.2 Faktoren der Leistungserstellung im Großhandel
3 Modell eines Zielsystems im Großhandel als Ausgangspunkt für die Planung
4 Grundlagen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
4.1 Die Begrifflichkeiten Kennzahlen und Kennzahlensysteme
4.2 Anwendungsgebiete und Funktionen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen
4.3 Anforderungen an Kennzahlen und Kennzahlensysteme
4.4 Grenzen der Kennzahlenanwendung
5 Das Kennzahlensystem von DuPont
6 Ausgewählte Kennzahlen im Großhandel
7 Erarbeitung des Kennzahlensystems von DuPont in Excel
7.1 Darstellung der Plan-Instrumente für den Aufbau des Kennzahlensystems von DuPont in Excel
7.1.1 Das Dateneingabeblatt „Plan-Bilanz“
7.1.2 Das Dateneingabeblatt „Plan-Erfolgsrechnung“
7.2 Darstellung des Kennzahlensystems von DuPont in Excel und Durchführung von Plansimulationen
8 Schlussbetrachtung
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines betriebswirtschaftlichen Kennzahlensystems für mittelständische Großhandelsunternehmen, das als Planungsinstrument zur Durchführung von Plansimulationen (What-If-Analysen) auf Basis der Standard-Software Microsoft Excel dient.
1 Problemstellung und Gang der Untersuchung
Empirische Studien belegen, dass das Planungsniveau in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) alarmierend niedrig ist. Dabei wird es für Unternehmer von KMU im Rahmen der Unternehmensplanung zunehmend wichtiger, das alleinige Vertrauen auf ihr unternehmerisches „Fingerspitzengefühl“ durch betriebswirtschaftliche Instrumente zu ergänzen. Insolvenzursachenanalysen bestätigen diese Notwendigkeit und zeigen, dass eine fehlende oder unzureichende Unternehmensplanung die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens einschränken und im schlimmsten Falle die Existenz bedrohen kann.
Ziel dieser Arbeit ist es, ein betriebswirtschaftliches Instrument zur Unterstützung der unverzichtbaren Planungsaufgaben eines Unternehmers in einem mittelständischen Großhandelsbetrieb zu entwickeln. Dabei ist es wichtig, dass das Instrument auf betriebliche Entscheidungen vorbereiten kann, indem es Auswirkungen von Handlungen, die sowohl einzeln als auch in Kombination vorgenommen werden können, auf ein zuvor definiertes Oberziel (z.B. Rentabilitätsziel) unmittelbar aufzeigt. Beispiele für solche Handlungen wären z.B. Erhöhung der Verkaufsmengen oder der Verkaufspreise, Senkung der Wareneinsatzkosten oder der Verwaltungskosten.
Idealerweise handelt es sich bei dem zu entwickelnden Instrument um ein Kennzahlensystem, da die in der Planung formulierten Unternehmungsziele oftmals in Form von Kennzahlen ausgedrückt werden. Das Kennzahlensystem soll es dem Unternehmer einer KMU also ermöglichen, Plansimulationen (auch als What-If-Analysen bekannt) durchführen zu können. Mit What-If-Analysen werden mögliche Handlungsalternativen durchgespielt bzw. simuliert. Plansimulationen müssen immer bis zum Gewinn oder einer anderen Kennzahl, die für das Management als Richtschnur gilt, durchgerechnet werden.
1 Problemstellung und Gang der Untersuchung: Darstellung der Ausgangslage in KMU und Zielsetzung der Arbeit zur Entwicklung eines planungsunterstützenden Kennzahlensystems.
2 Charakterisierung des Großhandels: Definition und Analyse der Funktionen sowie der Faktoren der Leistungserstellung im Großhandel.
3 Modell eines Zielsystems im Großhandel als Ausgangspunkt für die Planung: Erörterung von Zielsetzungen und Vorstellung eines Modells, das die Rentabilität als oberste Zielgröße definiert.
4 Grundlagen von Kennzahlen und Kennzahlensystemen: Vermittlung theoretischer Basiskenntnisse über Kennzahlen, deren Anwendungsgebiete und Anforderungen.
5 Das Kennzahlensystem von DuPont: Vorstellung des DuPont-Schemas als Instrument für Planung, Steuerung und Kontrolle.
6 Ausgewählte Kennzahlen im Großhandel: Identifikation und Definition spezifischer Kennzahlen für den Großhandel unter Berücksichtigung der Funktionsbereiche Beschaffung, Logistik und Vertrieb.
7 Erarbeitung des Kennzahlensystems von DuPont in Excel: Detaillierte Beschreibung der praktischen EDV-technischen Umsetzung des Kennzahlensystems mittels Excel-Planungsblättern und Durchführung von Simulationen.
8 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der entwickelten Lösung als wirtschaftliches Instrument für mittelständische Unternehmen.
Großhandel, Kennzahlensystem, DuPont, Unternehmensplanung, Plansimulation, What-If-Analyse, Rentabilität, Kapitalumschlag, Umsatzrentabilität, KMU, Excel, Planungsrechnung, Betriebsergebnis, Leistungsfaktoren, Steuerungsinstrument
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines betriebswirtschaftlichen Kennzahlensystems für mittelständische Großhandelsunternehmen zur Unterstützung der Unternehmensplanung.
Die zentralen Themen sind die Charakterisierung des Großhandels, die Grundlagen von Kennzahlensystemen, die Analyse und Anwendung des DuPont-Systems sowie die praktische Umsetzung von Plansimulationen mit Excel.
Ziel ist es, dem Unternehmer ein Instrument an die Hand zu geben, mit dem Auswirkungen betrieblicher Entscheidungen auf das Oberziel – die Rentabilität – direkt simuliert werden können.
Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte theoretische Herleitung von Kennzahlen, gefolgt von einer praktischen Anwendung und Umsetzung in der Standard-Software Microsoft Excel.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Kennzahlen, das DuPont-Schema, die spezifischen Kennzahlen des Großhandels sowie die detaillierte Anleitung zur Umsetzung eines Simulationsmodells in Excel.
Typische Begriffe sind Großhandel, Kennzahlensystem, DuPont, Plansimulation, Rentabilität und Unternehmensplanung.
Die Lösung ist primär auf einfache Anwendbarkeit und Kosteneffizienz für KMU ausgerichtet, die über keine hochkomplexen Standard-Tools verfügen.
Dies sind zwei wählbare Optionen im Excel-Modell, um unterschiedliche Szenarien der Umsatzänderung und deren Auswirkungen auf Kostenpositionen wie Wareneinkauf oder Erlösschmälerungen durchzuspielen.
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