Bachelorarbeit, 2020
44 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung und Problemstellung
1.1 Einführung
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung der Arbeit
2 Begrifflichkeiten zu Gruppentraining und Wohlbefinden
2.1 Gruppentraining
2.2 Wohlbefinden
2.3 Aktuelle Forschungen
2.3.1 Effekte von körperlicher Aktivität auf das körperliche Wohlbefinden
2.3.2 Auswirkungen des Gruppentrainings
3 Methodische Vorüberlegungen
3.1 Untersuchungsgegenstand
3.2 Begründung der Methodik/des Studiendesigns (Testverfahren)
3.3 Auswahl und Beschreibung der Probandenstichprobe
3.4 Vorstellung der Auswertungsmethode
4 Auswertung
4.1 Auswertung der Daten
4.1.1 Definition und Belegung der Variablen
4.1.2 Verwendeter Fragebogen
4.2 Besonderheiten bei der Datenauswertung
4.3 Betrachtung des Wohlbefindens der Probanden
4.4 Betrachtung der Trainingshäufigkeit und der Dauer der Mitgliedschaft
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Überprüfung von Hypothese 1
5.2 Überprüfung von Hypothese 2
5.3 Grenzen der Auswertungen
5.4 Kritik der empirischen Untersuchung
5.5 Diskussion der Hypothesen
6 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob und inwiefern sich die Teilnahme an Gruppentrainings positiv auf das aktuelle körperliche Wohlbefinden von Erwachsenen auswirkt. Die Forschungsfrage lautet dabei: „Welche Auswirkungen hat Gruppentraining auf das körperliche Wohlbefinden?“
1.2 Problemstellung
Unter anderem Brinkhoff hat gezeigt, dass regelmäßiger Sport das gesundheitliche Wohlbefinden steigert und den sozialen Rückhalt in der Gruppe stärkt. Die Sportler bauen Ressourcen auf, die ihnen in anderen Situationen von Vorteil sind. Präventive und protektive Effekte treten ein. Es besteht ein Unterschied in der Wirkung zwischen dem Einzeltraining und dem Gruppentraining. Die Wirkungsweise ist abweichend, da der soziale Aspekt und die Rückmeldung durch Sportpartner vorhanden sind. Sport trägt grundsätzlich zum Körpererleben bei. Burrmann et. al (2002) zeigten, dass Jugendliche, die Sport treiben, sich körperlich fitter fühlen und ein höheres Selbstwertgefühl entwickeln. Durch die Ausübung von Sport verändert sich die innere Einstellung der Menschen. Sie achten vermehrt auf ihren Körper und entwickeln ein hohes Körperbewusstsein (vgl. Seibel, 2007, S. 72).
Das Gruppentraining steht im Gegensatz zum individuellen Einzeltraining. Die Ausarbeitung zielt nicht auf die Betrachtung der Steigerung der Leistungsfähigkeit ab. Zahlreiche Arbeiten befassen sich mit der Frage, wie Sportler ihre Wettkampfleistung verbessern können. Frank C. Mooren und Carl Detlev Reimers beschreiben, dass Sportler sich für das Individualtraining entscheiden sollten, wenn lediglich wenig Zeit für die Wettkampfvorbereitung zur Verfügung steht. Die Sportler müssen ihre Zeit optimal nutzen und das Training möglichst effizient gestalten. Vor diesem Hintergrund ist das individualisierte Einzeltraining zu bevorzugen. Stellt man jedoch die Frage, wie sich die beiden Trainingsarten auf das Wohlbefinden der Sportler auswirken, dann rückt der Fokus von der Leistungssteigerung auf das persönliche Empfinden.
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet den allgemeinen Zusammenhang zwischen Sport und Wohlbefinden und definiert die zentrale Forschungsfrage.
2 Begrifflichkeiten zu Gruppentraining und Wohlbefinden: Hier werden theoretische Grundlagen des Gruppentrainings sowie des Wohlbefindens erläutert und der aktuelle Forschungsstand zum Einfluss körperlicher Aktivität dargestellt.
3 Methodische Vorüberlegungen: In diesem Teil wird das Studiendesign erläutert, inklusive der Wahl des Fragebogens, der Probandenstichprobe und der geplanten statistischen Auswertungsmethoden.
4 Auswertung: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Daten, beschreibt die Codierung der Variablen und dokumentiert die statistischen Ergebnisse der Datenerhebung.
5 Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse im Kontext der Hypothesen interpretiert, Limitationen der Studie aufgezeigt und eine kritische Auseinandersetzung mit der Methodik vorgenommen.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit über den nachgewiesenen positiven Einfluss von Gruppentrainings auf das Wohlbefinden.
Gruppentraining, körperliches Wohlbefinden, Sportpsychologie, empirische Untersuchung, Selbstwertgefühl, Trainingshäufigkeit, Gesundheitsförderung, Fitness, soziale Interaktion, Prävention, statistische Auswertung, Lebensqualität, Bewegung, Psychosomatik, Motivationssteigerung
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Gruppentrainings auf das subjektive körperliche Wohlbefinden von sportlich aktiven Erwachsenen.
Die zentralen Themenfelder sind die Wirkung von Sport auf die Gesundheit, die Bedeutung sozialer Faktoren im Gruppentraining und die Messung von Wohlbefinden mittels standardisierter Fragebögen.
Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Auswirkungen Gruppentraining auf das körperliche Wohlbefinden hat und ob eine messbare Steigerung stattfindet.
Es wird eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der Probanden vor und nach dem Training mittels Fragebögen befragt und die Daten statistisch (u.a. Korrelationsanalysen) ausgewertet werden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Begriffe, die methodische Planung, die detaillierte Auswertung der erhobenen Datensätze sowie die anschließende kritische Diskussion der Studienergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Gruppentraining, Wohlbefinden, Sportengagement, empirische Analyse und Gesundheitsförderung beschreiben.
Nein, die Untersuchung konnte keinen signifikanten linearen Zusammenhang zwischen der Trainingshäufigkeit und der Steigerung des Wohlbefindens belegen.
Nein, die statistische Auswertung zeigt keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Dauer der Mitgliedschaft bzw. dem Trainingsalter und der Steigerung des körperlichen Wohlbefindens.
Das Gruppentraining wirkt sich im Durchschnitt positiv auf das körperliche Wohlbefinden aus, wobei die Probanden nach der Trainingseinheit höhere Werte aufweisen als zuvor.
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