Bachelorarbeit, 2021
93 Seiten, Note: 1,3
1 Grundlagen
1.1 Sportveranstaltungen
1.2 Sportinfrastruktur und Sportverbände
1.3 Berliner Sportsystem
2 Freiwilligenarbeit
2.1 Begriffserklärung
2.2 Entwicklung im Sport
2.3 Trends
3 Motive und Motivation
3.1 Begriffserklärung
3.2 intrinsische Motivation
3.3 extrinsische Motivation
3.4 Motivationsmodelle
3.5 Motivation in der Praxis
4 Freiwilligenmanagement
4.1 Begriffserklärung
4.2 Theorie
4.3 Praxis
4.4 Nutzen für die Unternehmen
4.5 Nutzen für die Freiwilligen und die Gesellschaft
5 Methodik
5.1 Ziel der Untersuchung
5.2 Erhebungsmethode
5.3 Durchführung
5.4 Ergebnisse
6 Diskussion
7 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Faktoren, die Menschen dazu motivieren, sich freiwillig bei Sportveranstaltungen zu engagieren. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Beweggründe von Freiwilligen zu entwickeln und Ansätze für ein effektives Freiwilligenmanagement abzuleiten, um so die Bindung und Rekrutierung für Sportevents zu optimieren.
4.3 Praxis
In der Praxis funktioniert vieles so wie in der Theorie beschrieben oder wird sehr nah daran angelegt. Organisationen versuchen oftmals über zwei Wege Freiwillige zu generieren. Die erste Möglichkeit und damit eine sehr verbreitete und oft genutzte Methode, ist erstmal ganz allgemein nach Menschen zu suchen, die sich freiwillig engagieren wollen. Wenn sich eine Person meldet, überlegt man dann in welchen Bereichen er eingesetzt werden kann. Diese Methode ist nicht auf die interessierten Menschen abgestimmt, sie gilt eher als Massenabfertigung, wird dadurch immer unbeliebter und spricht viele Menschen kaum noch an. Die zweite Möglichkeit, um freiwillige Helfer zu gewinnen ist neu und wurde anfangs erst skeptisch beobachtet. Hierbei wird ein Bedarfsorientierter Ansatz verwendet, denn man überlegt erst wie viele Freiwillige man für wie viele Aufgaben benötigen würde. Anschließend wird für genau diese freien Positionen eine Stellenausschreibung erstellt, die Werbung dafür wird individuell auf die Zielgruppe angepasst und zeigt so viel besseres Resultat auf als die erste Methode.
1 Grundlagen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Sportinfrastruktur und die Sportverbände in Deutschland sowie speziell am Beispiel Berlins.
2 Freiwilligenarbeit: Hier werden der Begriff Freiwilligenarbeit definiert, die historische Entwicklung im Sport skizziert und aktuelle Trends beleuchtet.
3 Motive und Motivation: In diesem Teil werden psychologische Grundlagen, Unterschiede zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation sowie gängige Motivationsmodelle erläutert.
4 Freiwilligenmanagement: Dieses Kapitel widmet sich der Organisation und Betreuung von Freiwilligen sowie dem Nutzen dieses Engagements für Unternehmen und die Gesellschaft.
5 Methodik: Hier wird das Ziel der empirischen Untersuchung, die Wahl der Erhebungsmethode sowie die Durchführung und die Ergebnisse der Umfrage beschrieben.
6 Diskussion: Die gewonnenen Daten aus der Online-Umfrage werden interpretiert und in Bezug auf die Fragestellung analysiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung eines professionellen Freiwilligenmanagements für die Zukunft.
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Die Arbeit befasst sich mit der Freiwilligenarbeit im Kontext von Sportveranstaltungen. Es werden die Hintergründe dieses Engagements sowie die psychologischen und organisatorischen Voraussetzungen beleuchtet, um Freiwillige zu gewinnen und zu binden.
Die Arbeit deckt die Bereiche Sportinfrastruktur, Freiwilligenmanagement, Motivationstheorien und die praktische Durchführung einer empirischen Untersuchung zur Helfermotivation ab.
Das primäre Ziel ist es, die Beweggründe von Menschen für freiwilliges Engagement bei Sportevents zu erfassen und Strategien zu entwickeln, wie Organisationen diese Menschen durch gezieltes Freiwilligenmanagement motivieren und langfristig binden können.
Der Autor wählte für den empirischen Teil eine quantitative Datenerhebung mittels einer Online-Umfrage, um Daten von Menschen mit und ohne bisherige Erfahrung in der Freiwilligenarbeit zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Abschnitte zur Definition von Freiwilligenarbeit und Motivation sowie in eine detaillierte Ausarbeitung des Freiwilligenmanagements (Engagement-Zyklus). Zudem werden die empirischen Ergebnisse der Umfrage präsentiert und kritisch diskutiert.
Die zentralen Begriffe sind Freiwilligenmanagement, Motivation, Sportevents, Engagement-Zyklus und Sportinfrastruktur.
Es wird festgestellt, dass viele Helfer nur punktuell für einzelne Events zur Verfügung stehen. Die Arbeit zeigt auf, dass dies eine Herausforderung für die Kontinuität darstellt und Organisationen daher Anreize schaffen müssen, um aus dieser punktuellen Bereitschaft eine langfristige Bindung zu entwickeln.
Der Autor schlägt insbesondere die Einführung eines Helferpasses vor, mit dem Helfer für ihre Einsätze Punkte oder Boni (z.B. Freistart-Codes) sammeln können, sowie eine individuellere und zielgruppenorientierte Ansprache und Wertschätzung.
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