Bachelorarbeit, 2020
60 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit analysiert die Praxis gezielter Tötungen durch Drohnen im Kontext des Völkerrechts und der Ethik. Das Ziel ist es, zu klären, ob und inwiefern diese Praxis mit den Prinzipien des internationalen Rechts und ethischen Normen vereinbar ist. Dabei werden insbesondere die Fragen der Souveränität betroffener Staaten, die Rechte der betroffenen Personen und die ethische Bewertung der Anwendung dieser Technologie im Hinblick auf potenzielle Risiken und moralische Implikationen beleuchtet.
Die Einleitung führt in das Thema ein und skizziert den aktuellen Diskussionskontext am Beispiel des Drohnenangriffs auf den iranischen General Qasem Soleimani. Kapitel 3 beleuchtet die asymmetrischen Charakteristika der modernen Kriegsführung und die Rolle der Drohnentechnik als Instrument der Machtprojektion. Die Kapitel 4 und 5 analysieren die Legalität und Ethik der Targeted Killings durch Drohnen. Kapitel 4 konzentriert sich auf die völkerrechtlichen Aspekte und untersucht die Frage der Souveränität sowie die Rechte der Betroffenen. Kapitel 5 befasst sich mit der ethischen Bewertung dieser Praxis aus verschiedenen Perspektiven, darunter die Technikfolgenabschätzung, die Risikoethik und die Philosophie Immanuel Kants.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Fragen der Kriegsführung im 21. Jahrhundert. Die Schlüsselwörter umfassen: Targeted Killings, Drohnentechnik, Völkerrecht, Ethik, Souveränität, Menschenrechte, Risikoethik, Technikfolgenabschätzung, Immanuel Kant, Kriegsethik, asymmetrische Kriegsführung.
Die Arbeit analysiert dies im Kontext von Selbstverteidigung und bewaffneten Konflikten, wobei die Vereinbarkeit oft umstritten ist.
Die USA begründeten den Drohnenangriff als Akt der Selbstverteidigung, um geplante Angriffe auf amerikanische Diplomaten und Einsatzkräfte zu verhindern.
Kritisiert werden die Verletzung der Souveränität von Staaten, das Recht auf Leben der Betroffenen und die moralischen Risiken der Fernkriegsführung.
Die Arbeit nutzt Kants Werk „Zum ewigen Frieden“, um gezielte Tötungen aus einer deontologischen ethischen Perspektive zu beurteilen.
Sie befasst sich mit der Abwägung von Risiken und der Technikfolgenabschätzung beim Einsatz automatisierter oder ferngesteuerter Waffensysteme.
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