Bachelorarbeit, 2019
64 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Darlegung der Problemdarstellung
1.2 Relevanz der Pflege
1.3 Fragestellung und Ziel der Arbeit
1.4 Definitionen
1.4.1 Unspezifische Kreuzschmerzen
1.4.2 Thermotherapie
2 Methodik
2.1 Systematische Literaturrecherche
2.1.1 Verwendete Suchbegriffe
2.1.2 Ein- und Ausschlusskriterien
2.1.3 Verwendete Datenbanken
2.1.4 Suchprotokoll
2.1.5 Bewertungsinstrumente
2.1.6 Methoden zur Datensynthese
3 Ergebnisse
3.1 Selektionsverfahren
3.1.1 Prisma-Chart
3.2 Ergebnisse der Literaturrecherche
3.2.1 Überblick zur wissenschaftlichen Literatur
3.3 Einschätzung des RoB
3.3.1 Gesamtheit der Ergebnisse des RoB
3.4 Synthese der Ergebnisse
3.4.1 Ergebnisse des Forest Plots
3.5 Inhaltliche Ergebnisse
3.5.1 Wärme zur Behandlung unspezifischer Kreuzschmerzen
3.5.2 Kälte zur Behandlung unspezifischer Kreuzschmerzen
3.5.3 Vergleich zwischen Wärme- und Kälte
4 Diskussion
4.1 Zusammenfassung der Evidenzen
4.1.1 Wärmetherapie
4.1.2 Kältetherapie
4.2 Limitationen
5 Conclusio
Die Arbeit untersucht, ob pflegerische Interventionen durch Wärme- und Kälteanwendungen bei Erwachsenen mit unspezifischen Kreuzschmerzen zu einer nachweislichen Schmerzreduktion führen können, wobei der Fokus auf einer systematischen Literaturanalyse liegt.
3.5.1 Wärme zur Behandlung unspezifischer Kreuzschmerzen
Stark et al. (2014, S.39) prüft in einer randomisierten kontrollierten Studie die Wirkung von Wärme im Vergleich zu einer Scheintherapie bei akuten unspezifischen Kreuzschmerzen während einer achtstündigen Behandlung. Dabei konnte ein signifikanter Unterschied in Bezug auf die Schmerzverringerung zwischen den beiden Gruppen erkennbar gemacht werden. Bereits der durchschnittliche Zeitpunkt der ersten positiven Wahrnehmungen einer Leidensreduktion fiel in der Gruppe der Hitzepackungen deutlich rapider aus, als der in der Placebobehandlung. Bis zum Ende der Untersuchung wurde dieser Verlauf permanent auffälliger, deshalb weitere aussagekräftige Veränderungen der Beschwerden durch die pflegerischen Maßnahmen erzielt werden konnten. Somit kam die Arbeit zu der einheitlichen Feststellung, dass die Anwendung von Wärme eine sinnvolle Methode ist, den nicht spezifischen Kreuzschmerz in der akuten Phase zu lindern (Stark et al. 2014, S.43). Im Zuge dieser Erkenntnis, wird weiterführend deutlich, dass Wärmepackungen von Pflegepersonen als geeignete Interventionen beim unspezifischen Rückenleiden aufgestellt werden können und deshalb auch unbedingt in die Pflegeplanung mitberücksichtigt werden müssen.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz unspezifischer Kreuzschmerzen als gesellschaftliches Problem und definiert die Rolle der Pflege im Rahmen therapeutischer Wärmeanwendungen.
2 Methodik: Hier wird das hermeneutische Design der Arbeit sowie der Prozess der systematischen Literaturrecherche in Datenbanken wie Cochrane, Pubmed und Pedro detailliert beschrieben.
3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die Resultate der acht eingeschlossenen Studien und analysiert diese mittels Meta-Analyse und einer Einschätzung des Verzerrungspotentials (RoB).
4 Diskussion: Die Diskussion fasst die Evidenzen zusammen, bewertet die Wirksamkeit von Wärme- und Kältetherapie kritisch und beleuchtet die methodischen Limitationen der Arbeit.
5 Conclusio: Die Conclusio zieht ein Resümee über die Bedeutung der Wärmetherapie in der Pflegepraxis und weist auf notwendige zukünftige Forschungen zum Thema Kältetherapie hin.
Unspezifische Kreuzschmerzen, Schmerzmanagement, Pflege, Thermotherapie, Wärmeanwendung, Kälteanwendung, Evidenzbasierte Pflege, Rückenschmerzen, Meta-Analyse, Literaturrecherche, Schmerzreduktion, Randomisierte kontrollierte Studien.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit von pflegerischen Wärme- und Kälteanwendungen bei der Behandlung von unspezifischen Kreuzschmerzen bei Erwachsenen.
Zentrale Themen sind das pflegerische Schmerzmanagement, die Anwendung physikalischer Therapiemethoden und die kritische Analyse aktueller wissenschaftlicher Studien zu diesen Themen.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob durch pflegerische Wärme- oder Kältetherapie eine nachweisliche Linderung des Schmerzzustands bei unspezifischen Kreuzschmerzen erzielt werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche und Meta-Analyse, eingebettet in einen hermeneutischen Gesamtrahmen.
Der Hauptteil umfasst das systematische Vorgehen bei der Suche, die Bewertung der Studienqualität (RoB-Analyse) sowie die detaillierte inhaltliche Synthese der gefundenen Ergebnisse.
Die zentralen Schlagworte umfassen unspezifische Kreuzschmerzen, Thermotherapie, Pflege, Schmerzmanagement und Evidenzbasierte Pflege.
Wärmeanwendungen konnten in Studien als sinnvolle und effektive Methode nachgewiesen werden, um akute Schmerzzustände signifikant zu lindern.
Aufgrund eines Mangels an qualitativ hochwertigen Studien und evidenzbasierten Beiträgen war es nicht möglich, eine klare wissenschaftliche Aussage zur Wirksamkeit der Kältetherapie zu treffen.
Die Studien wurden anhand definierter Bewertungsinstrumente und unter Berücksichtigung des Verzerrungspotentials (Risk of Bias) systematisch analysiert.
Der Autor empfiehlt, Wärmeanwendungen als festen Bestandteil in die pflegerische Betreuung und Planung bei Patienten mit unspezifischen Kreuzschmerzen zu integrieren.
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