Bachelorarbeit, 2021
113 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und methodisches Vorgehen
2 Begriffliche Definition der Finanzdienstleistung
3 Digitalisierung
3.1 Begriffsdefinition der Digitalisierung
3.2 Digitalisierung in der Versicherungsbranche
4 Konsumentenverhalten
4.1 Begriffliche Definition des Konsumentenverhaltens
4.2 Grundtypen des Konsumentenverhaltens in der Versicherungsbranche
4.3 Arten der Kaufentscheidung
4.4 Einflussfaktor Werbung
5 Hybride Kunden
5.1 Definition des hybriden Kunden
5.2 Der hybride Kunde in der Versicherungsbranche
6 Versicherungen
6.1 Begriffliche Definitionen der Versicherungswirtschaft
6.1.1 Definition des Versicherungsunternehmens
6.1.2 Definition des Versicherungsnehmers und der versicherten Person
6.1.3 Definition des Versicherungsvertrags
6.1.4 Definition der Versicherungspolice
6.2 Das Versicherungsgeschäft
6.3 Vertriebswege der Versicherungsbranche
6.3.1 Ausschließlichkeitsvertreter
6.3.2 Mehrfachvertreter
6.3.3 Versicherungsmakler
6.3.4 Direktvertrieb
6.3.5 Online-Direktvertrieb des Versicherungsunternehmens
6.4 Vertragsabschluss
6.4.1 Die verschiedenen Vertragsabschlussmodelle
6.4.2 Gesetzliche Versicherungsvertragsrechte
7 Der Wandel zum digitalen hybriden Kunden
7.1 Versicherungsvertrieb im Wandel
7.1.1 Bedeutung der klassischen Vermittler
7.1.2 Multikanalvertrieb
7.2 Claim-Management – Schadensregulierung im digitalen Wandel
7.2.1 Definition des Schadens
7.2.2 Klassische Schadensregulierung
7.2.3 Digitale Schadensregulierung
8 Chancen und Risiken der Digitalisierung
8.1 Chancen und Risiken für das Versicherungsunternehmen
8.2 Chancen und Risiken für den Versicherungsnehmer
9 Case-Study: das InsurTech-Unternehmen Clark – ein Treiber der hybriden Kundengeschäfte
9.1 Von FinTech zu InsurTech
9.1.1 Grundlagen der FinTechs
9.1.2 Grundlagen des InsurTechs
9.2 Analyse des Versicherungsmaklers Clark
9.2.1 Unternehmenshistorie
9.2.2 Geschäftsmodell
9.2.3 Aktuelles über den digitalen Versicherungsmakler Clark
9.2.4 Registrierung bei Clark
9.3 Treiber der hybriden Kundengeschäfte
10 Fazit
10.1 Kritische Würdigung der Digitalisierung in der Versicherungsbranche
10.2 Persönliche Handlungsempfehlung
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der zunehmenden Digitalisierung auf die Versicherungsbranche, insbesondere unter Berücksichtigung des veränderten Kundenverhaltens und der Entstehung sogenannter hybrider Kundengeschäfte. Ziel ist es, die Herausforderungen und Chancen für klassische Versicherer sowie neue Wettbewerber aufzuzeigen und Strategien für einen erfolgreichen Umgang mit dem digitalen Wandel abzuleiten.
Digitalisierung in der Versicherungsbranche
Der Trend der Digitalisierung ist bei weitem kein neues Phänomen innerhalb der Versicherungsbranche. Das Anfangsstadium der Digitalisierung begann bereits in den 1970er Jahren mit der erstmaligen Einführung und Verwendung von Großrechnern und deren Technologien. Dicht gefolgt von der Verwendung der Großrechner wurden weitere digitale Maßnahmen eingeleitet, wie die Implementierung und Verwendung von Internet, E-Mail-Programmen sowie Microsoft-Office-Produkten. Im Zuge des Wandels hin zum mobilen Arbeiten wurden im Jahr 2010 weitere Maßnahmen zur Förderung der Digitalisierung eingeführt. Hierzu wurden unter anderem digitale mobile Anwendungen sowie Plattformen im Versicherungsbereich eingeführt.
Der digitale Wandel innerhalb der Versicherungsbranche lässt sich in zwei Ebenen unterteilen: zum einen die technische und zum anderen die personelle bzw. kulturelle Ebene. Um die technische Ebene nachvollziehbar darzustellen, werden deren drei Stufen in einer Digitalisierungspyramide verdeutlicht.
Zuunterst steht die kurzfristige Stufe, die die ersten Digitalisierungsanwendungen beinhaltet. Hierunter fallen unter anderem die Herstellung von Prozess- und Systemlandkarten, die Anpassung der Prozesse an die Digitalisierung, die Vorüberlegungen über die Ablösung größerer Altsysteme, die eine Vielzahl an Schnittstellen besitzen, sowie die ersten Pilotprojekte für die Nutzung neuer Technologien. Daraus folgt, dass hier bereits die ersten Versuche einer Implementierung der Digitalisierung erfolgen. Hierbei liegt der Fokus der Versicherungsgesellschaften auf der Erstellung von Grundlagen, die für eine tatsächliche Digitalisierung notwendig sind. Es ist insbesondere relevant, dass bereits ab der ersten Stufe strategisch gearbeitet wird, um redundante Prozesse vermeiden zu können. Dabei ist beobachtbar, dass Versicherungen intensiv an der ersten Stufe arbeiten, um die manuellen Prozesse zu automatisieren. Für neue Versicherungen auf dem Markt kann der erste Schritt der kurzfristigen Stufe ausgelassen werden, da dieser bereits in der Gründung mit einbezogen wird.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Digitalisierung als Megatrend für die Finanzdienstleistungsbranche dar und definiert die Forschungsfragen sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Begriffliche Definition der Finanzdienstleistung: Hier wird der theoretische Rahmen durch eine grundlegende Definition des Begriffs der Finanzdienstleistung unter Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben gesteckt.
3 Digitalisierung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Digitalisierung allgemein und beleuchtet deren spezifische Ausprägung und Entwicklung innerhalb der Versicherungsbranche.
4 Konsumentenverhalten: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem menschlichen Kaufverhalten, dessen Grundtypen in der Versicherungsbranche sowie den Einflussfaktoren auf Kaufentscheidungen.
5 Hybride Kunden: Das Kapitel erläutert das Konzept des hybriden Kunden, dessen spezifisches Verhalten im Versicherungssektor sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für Versicherer.
6 Versicherungen: Ein sehr umfangreiches Kapitel, das grundlegende Definitionen, die Art des Versicherungsgeschäfts, die verschiedenen Vertriebswege und die Rahmenbedingungen des Vertragsabschlusses behandelt.
7 Der Wandel zum digitalen hybriden Kunden: Hier wird analysiert, wie sich der Versicherungsvertrieb und insbesondere das Schadensmanagement (Claim-Management) durch den digitalen Wandel verändern.
8 Chancen und Risiken der Digitalisierung: Dieses Kapitel stellt die Vor- und Nachteile der digitalen Transformation sowohl aus Sicht der Versicherungsunternehmen als auch der Kunden gegenüber.
9 Case-Study: das InsurTech-Unternehmen Clark – ein Treiber der hybriden Kundengeschäfte: Anhand des Beispiels Clark wird verdeutlicht, wie InsurTechs den Markt verändern und welche Rolle sie als Treiber für neue Geschäftsmodelle einnehmen.
10 Fazit: Das abschließende Kapitel kritisiert die Digitalisierung, fasst die Ergebnisse zusammen und gibt persönliche Handlungsempfehlungen für die Branche.
Digitalisierung, Versicherungsbranche, FinTech, InsurTech, hybrider Kunde, Konsumentenverhalten, Vertriebswege, Schadensregulierung, Vertragsabschluss, Versicherungsmakler, Clark, digitale Transformation, Versicherungsnehmer, Kundenzufriedenheit, Prozessoptimierung.
Die Arbeit analysiert den Einfluss der Digitalisierung auf die Versicherungsbranche und wie diese technologischen Entwicklungen das Kundenverhalten verändern.
Zu den zentralen Themen gehören Digitalisierungsprozesse, das veränderte Verhalten von Versicherungskunden, verschiedene Vertriebsstrukturen sowie das Schadensmanagement.
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Versicherungsbranche zu untersuchen und aufzuzeigen, wie Versicherer auf den Wandel zum hybriden Kunden reagieren können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer vertiefenden Case-Study zum InsurTech-Unternehmen Clark, um theoretische Erkenntnisse praxisnah zu veranschaulichen.
Der Hauptteil befasst sich mit den Grundlagen der Digitalisierung, der Analyse von Konsumentenverhalten, der Definition von Versicherungsstrukturen und -vertriebswegen sowie den Chancen und Risiken der digitalen Transformation.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, hybrider Kunde, InsurTech, Versicherungsvertrieb und Schadensmanagement.
Clark dient als Fallbeispiel, um zu illustrieren, wie durch eine App-basierte Plattform Versicherungsverträge transparent verwaltet werden können und welche Herausforderungen dies für klassische Makler darstellt.
Die Digitalisierung ermöglicht eine schnellere und stressfreiere Schadensregulierung, etwa durch Chatbots, digitale Schadensgutachten per Smartphone oder automatisierte Prozesse.
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